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United Airlines lässt Passagier brutal aus überbuchtem Flugzeug zerren und erntet Shitstorm des Jahres

United Airlines-Passagiere haben den Vorfall festgehalten
United Airlines-Passagiere haben den Vorfall festgehalten © Audra D. Bridges / Facebook

United Airlines hat bei einem überbuchten Flug einen Passagier, der sich als Arzt erweisen sollte, mit Polizeigewalt brutal aus dem Flugzeug entfernt. Die anderen Passagiere reagierten entsetzt und filmten den Vorfall, der schnell in den sozialen Medien landete. Die Folge: Der größte Social Media-Shitstorm des Jahres, der nicht zuletzt durch die lauwarme Entschuldigung des United Airlines-CEOs immer größer wird.

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Es sind verstörende Bilder wie man sie aus einem Action-Thriller kennt, in dem der Bösewicht mit Polizeigewalt in letzter Minute aus einem Flugzeug entfernt wird. Doch diesmal ist alles real – und der Übergriff traf einen praktizierenden Arzt.

Passiert ist der Übergriff auf dem gestrigen United Airlines Flug 3411 von Chicago nach Louisville, der überbucht war. Die amerikanische Traditionsfluglinie versuchte Passagiere zunächst mit den Anreiz eines 400-Dollar-Gutscheins plus Hotelübernachtung dazu zu bewegen, auf einen späteren Flug auszuweichen – doch vergebens.

Es musste, wie üblich in solchen Fällen, dann das Losverfahren entscheiden, um die gleich vier nötigen Plätze für die Flugbegleiter zu ermöglichen. Ein Passagier verweigerte jedoch partout seinen Platz zu räumen, weil er als Doktor am nächsten Morgen seinen Patienten verpflichtet sei.

Dann kam es zum brutalen Übergriff: Drei Polizisten rissen den Arzt aus einem Sitz und schleiften ihn blutend aus dem Flugzeug. Die anderen Fluggäste reagierten entsetzt und filmten den Vorfall, der sich schnell in den sozialen Medien verbreitete.

Die Folge: Der bislang größte Social Media-Shitstorm des Jahres.

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Besonders die lauwarme Entschuldigung von CEO Oscar Munoz, der gerade von PR Week zum Kommunikator des Jahres ausgezeichnet wurde, kam sehr schlecht in den sozialen Medien an:

Auch zum Boykott von United Airlines wurde im Netz unter dem Hashtag #boycottunited aufgerufen:

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