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Oath: Verizon verschmilzt AOL und Yahoo zu einem neuen Internet-Unternehmen – doch der Name fällt im Netz sofort durch

Yahoo-Chefin Meyer wird das Unternehmen verlassen. AOL-Chef Tim Armstrong verkündete den Namen von Verizons neuer Internetsparte via Twitter: Oath
Yahoo-Chefin Meyer wird das Unternehmen verlassen. AOL-Chef Tim Armstrong verkündete den Namen von Verizons neuer Internetsparte via Twitter: Oath

Die Übernahme von Yahoo durch Verizon ist noch nicht abgeschlossen, da steht schon der Name der künftigen Internet-Division fest, in die der Online-Pionier künftig mit AOL verschmolzen wird: Oath, zu deutsch "Eid". Der neue Firmenname stößt bei zahlreichen Twitter-Nutzern reflexartig auf Verwunderung, Unbehagen und Spott, auch wenn die einzelnen Dienste – wie Yahoo Finance – ihren eingeführten Markennamen behalten sollen. Yahoo-CEO Marissa Mayer dürfte unterdessen erwartungsgemäß im neuen Internet-Unternehmen keine Rolle mehr spielen.

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Einen Eid, AOL und Yahoo zu einen, haben sich AOL-Chef Tim Armstrong und Yahoo-CEO Marissa Mayer vielleicht nicht geschworen, doch die Einigkeit der zugekauften Töchter will Amerikas größter Mobilfunker Verizon offenbar genau unter diesem Namen demonstrieren: Oath (zu deutsch: Eid).

AOL-Chef Tim Armstrong verkündete die angestrebte Fusion von Verizons Internet-Kronjuwelen, für die der Mobilfunkriese nach Abschluss der Yahoo-Übernahme dann zusammen 9,2 Milliarden Dollar ausgegeben hat, mit dem neuen Logo auf Twitter.

„Mehr als eine Milliarde Kunden, mehr als 20 Marken, ein unaufhaltsames Team. #TakeTheOath. Ab Sommer 2017“, kündigte Armstrong die große Umstrukturierung von Verizons Internetaktivitäten via Twitter an.

Yahoo existiert als Markenname weiter, Marissa Mayer aber vor Ausscheiden

Der frühere Google-Manager, der 2009 als CEO zu AOL stieß, wird Oath als Vorstandschef leiten, während Yahoo-CEO Marissa Mayer im fusionierten Unternehmen erwartungsgemäß keine Rolle mehr spielen wird, wie Kara Swisher beim Techportal re/code berichtet.

Yahoos Portale – Yahoo Finance, Yahoo Sports oder Yahoo News – sollen unter Oath unter ihrem ursprünglichen Markennamen unterdessen weiter bestehen, wie Yahoo selbst erklärt.

Oath fungiert somit als übergeordnete Holding-Gesellschaft, die Verizons Internet-Aktivitäten – darunter auch die Huffington Post und TechCrunch – bündelt. Der Name des neuen Internet-Players kam im Social Web allerdings nicht besonders gut, wie die ersten Tweets beweisen:

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