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Trotz einer Formschwäche der Moderatorin konnte man bei der Saarland-Ausgabe von „Anne Will“ etwas für die Bundestagswahl lernen

Welche Bedeutung hat die Saarland-Wahl für den Bund? Politik-Talk bei Anne Will
Welche Bedeutung hat die Saarland-Wahl für den Bund? Politik-Talk bei Anne Will

Nach der Saarland-Wahl folgte bei „Anne Will“ die traditionelle Nachbesprechung im Talk-Format. Und weil wir uns im Super-Wahljahr befinden wurden natürlich alle möglichen und unmöglichen Implikationen der Saar-Wahl für die anstehende Bundestagswahl besprochen. Das Bild, das sich dabei ergab, war durchaus aufschlussreich, was diesmal allerdings nicht der Verdienst der Moderatorin war.

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Es war eine gute „Anne Will“-Sendung für politisch Interessierte mit einer ungewöhnlich schwachen Anne Will. Die Moderatorin, sonst in der Regel eine der besten ihrer Zunft, flüchtete sich meist in Plattitüdenfragen, die in allzu offensichtliche (Nicht)-Antworten mündeten. So wollte Frau Will vom CDU-Politiker Volker Kauder beispielsweise wissen, ob es eine gute Nachricht für die CDU sei, dass das „Schreckgespenst Rot-Rot“ offenbar noch funktioniere.

Gemeint war, dass die Demoskopen ermittelt haben wollen, dass die Furcht der Wähler vor einer SPD-Linke-Koalition der amtierenden CDU-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zusätzlich Stimmen zugeführt hat. Was soll ein Politik-Profi wie Kauder schon auf so eine „Schreckgespenst“-Frage sagen? Ja, Frau Will, wir sind total froh, dass dieses „Schreckgespenst“ noch funktioniert und planen als nächstes wieder eine „rote Socken Kampagne“. Eher nicht. Solche überflüssigen und sinnlosen Fragen sind eine Einladung zu hemmungsloser Plauderei in eigener Wahlwerbe-Sache. Ein Einladung, die jemand wie Kauder selbstredend dankbar annimmt.

Von der erfolgreichen SPD-Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, wollte Anne Will wissen, ob sie ein rot-rot-grünes Bündnis aus Bundesebene nicht ausschließe. Dreyer sagte darauf völlig zu recht, es gehe hier nicht um Ausschließeritis. Natürlich kann sie ein solches Bündnis nicht ausschließen. Wozu es führt, wenn Parteien im Vorfeld sorglos ausschließen, das hat die damalige SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti 2008 in Hessen eindrücklich vorgeführt. Sie hat eine Koalition mit der Linken im Vorfeld öffentlich ausgeschlossen und später dann doch mit ihr koalieren wollen. Das Ergebnis: haufenweise Streit, Neuwahlen, eine Schlappe für die SPD und am Ende ein Wahlsieg für die CDU unter Roland Koch. An diese Folge der Ausschließeritis kann sich Malu Dreyer offenbar erinnern, Anne Will anscheinend nicht. „Können Sie definitiv ausschließen“-Fragen bringen aber ohnehin in den meisten Fällen nichts, da sie eine detaillierte Kenntnis der Zukunft voraussetzen würden, wollte man sie seriös beantworten. Die so Befragten flüchten sich dann meist in das Erläutern ihrer allgemeinen Positionen.

Schwach auch, dass die Moderatorin die olle Kamele der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht aufgriff, warum denn die SPD die bestehende linke Mehrheit im aktuellen Parlament nicht nutze, um schon jetzt sozialverträgliche Gesetze zu beschließen. Erneut war es an Frau Dreyer, geduldig zu erklären, dass es keine gute Idee ist, einen bestehenden Koalitionsvertrag kurz vor dem Ende einer Legislaturperiode über den Haufen zu werfen. Dieses sich ständig wiederholende Gerede von Frau Wagenknecht ist nichts weiter als eher billiges Wahlkampf-Gelaber, das man ruhig als solches bezeichnen kann.

Lehrreich war die Sendung trotzdem. Denn obwohl das Saarland das Saarland ist und man das Ergebnis im kleinsten Flächenland für den Bund nicht überinterpretieren darf, so gab es doch ein paar Lehren.

1. Personen sind wichtig.

Im Saarland hat Frau Kramp-Karrenbauer offensichtlich als Person die Wähler überzeugt. So wie vor ihr Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz und Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg. Entsprechende Zahlen belegen deutlich den herausragenden Effekt von Persönlichkeiten bei Landtagswahlen, und zwar unabhängig von der Parteizugehörigkeit. Immerhin war Kramp-Karrenbauer für CDU, Dreyer für die SPD und Kretschmann für die Grünen erfolgreich.

2. Die Linke ist ein Problem für die SPD

Auch wenn Anne Will auf ihre „Schreckgespenst“-Frage keine gescheite Antwort erwarten durfte – das Thema Koalitions-Kompatibilität der Linken ist für die SPD natürlich ein Problem. Das machte der Auftritt von Sahra Wagenknecht in der Sendung einmal mehr deutlich, die einmal mehr an der NATO herumkritisierte. Hier werden die CDU-Strategen mutmaßlich einen Ansatzpunkt für den Wahlkampf sehen. Offen zugeben wird das freilich keiner.

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3. Die Grünen haben ein doppeltes Problem

Richtig blass blieb die müde wirkende Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt, die abwechselnd etwas von armen syrischen Kindern und der ökologischen Frage daherredete. Die Grünen können aktuell weder personell noch inhaltlich überzeugen und sind dementsprechend krachend aus dem saarländischen Landtag rausgeflogen. Vermutlich wird es nicht die letzte Wahlschlappe für die Partei sein. Kretschmann hat in Baden-Württemberg gezeigt, wie eine bürgerlich aufgestellte Grüne Partei sehr gut funktionieren kann. Im Rest der Republik wird das grüne Modell BaWü aber eher als Fremdkörper wahrgenommen. Die Quittung gibt es bei den Wahlen.

4. Auch die CDU/CSU hat viele Schwachpunkte

Einen sehr guten Job machte in der Runde Spiegel-Mann Markus Feldenkirchen, der hellwach und intelligent die genau richtigen Problempunkte der Union ansprach. Er verglich Angela Merkel mit einem Schwarznussbaum. Einer Baumart mit so mächtiger Krone, dass andere Pflanzen unter ihrem Schatten verdorren. Die SPD und die FDP dürften als ehemalige und bestehende Koalitionspartner der Merkel-CDU mit dem Vergleich etwas anfangen können.

Dann fragte Feldenkirchen Volker Kauder, ob er CSU-Chef Horst Seehofer eigentlich ernst nehme. Denn Seehofer hat ja bekanntlich verkündet, in keine Regierung einzutreten, die keine Obergrenze für Flüchtlinge im Programm hat. Feldenkirchen: „Wenn Sie Herrn Seehofer in dieser Frage ernst nehmen, dann fehlt Angela Merkel zumindest ein Koalitionspartner, nämlich die CSU.“ Und wer meint, Seehofer nicht ernst nehmen zu müssen, der möge einen Blick auf die jüngst beschlossene Pkw-Maut werfen, die der Bayer gegen den Willen der CDU und Angela Merkel durchgesetzt hat.

Feldenkirchen wies außerdem auf die bestürzende Inhaltslosigkeit des CDU-Wahlkampfs hin. Dass Merkel gewinnen will, sei die einzig bisher bekannte Position. „Wenn sie nur ein, zwei Dinge nennen würde, die sie bis 2021 vorhat“, so der Spiegel-Reporter. Leider gingen seine Einwürfe im Getümmel der Wortzuweisungen unter, so dass Volker Kauder nicht in Verlegenheit kam, zu diesen wirklich unangenehmen Fragen Stellung zu nehmen.

Aber der Wahlkampf ist ja noch lang und es wird noch viele Gelegenheiten geben. Für Politiker ebenso wie für Journalisten.

PS: Der Name AfD fiel während der Debatte kein einziges mal …

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Alle Kommentare

  1. Man sollte mal die „Erfolge“ der Politiker auflisten anstatt was die irgendwann mal auf unsere Kosten machen wollen.
    Wie viele Sozialwohnungen hat die SPD in München in den letzten Jahrzehnten endlich gebaut ?

    Der „Schulz-Zug“ eroberte zwar nicht das Saarland, aber die Leute können klar zwischen Bundesland, Kreisrat, Stadtrat+Bürgermeister, EU-Wahl und natürlich Bundeswahl unterscheiden.

    Wenn ab September der Tesla3 auf die Straßen kommt, werden die Leute ihre Neuwagenkäufe zurückhalten. Wie schon im VW-Artikel hingewiesen, wandern TV-Zuschauer und Leser ab und wer 10% weniger Leser oder Hörminuten (Lokalradios knabberten den ÖR-Radios Zuhörer weg) oder TV-Seh-Minuten hat, kriegt für die Werbeseite/TV-Spot/Radio-Werbe-Minute folglich 10% weniger Einnahmen.
    Keine einzige Partei ist vorbereitet. Keinen (auch nicht AfD) scheint das Thema zu interessieren: Tankstellensterben, Strompreis-Explosion, Stromabschaltungen, !kurze! Gebrauchtpreis-Steigerung gefolgt von Gebrauchtmarkt-Implosion, Leasingverträge von Verbrennungs-Auto-Firmen werden bei Tesla-3 verlängert und weil man froh ist, einen zu kriegen, nimmt man gleich die 3-Jahres-Verträge also müssen alle Leasingfirmen ohne gute Alternativen 3 Jahre auf das Auslaufen des Tesla-Leasing-Vertrages warten…

    Die Autobranche wird an China abverkauft und alle Medien hätten sich besser mal andere Werbekunden gesucht. Millionen Jobs sind dauerhaft verloren…

    Ich habe mehrere Rezessionen mitgemacht und wenn die Konjunktur gut war, hat keiner sich für die schlechten Zeiten vorbereitet sondern weiter munter Geld ausgegeben. „Danke“ Presse.

    Welche Gegner hatte Merkel und wo sind sie geblieben ? Merz, Geissler vs. Kohl, Wulff, Seehofer,… Merkel muss nur im Sommerloch rot-rot-grün ein Bein stellen und schon wird sie gewählt. Und wenn Bayern (und davor die anderen Bundesländer) in Ferien ist, sehen die am Kiosk nur die Titel der Bild-Zeitung als relevante – wohl wahl-entscheidende – Infos aus der Heimat. Wowereit war doch quasi beliebtheitsmäßig der Vorgänger von SPD-Schulz und wurde als SPD-Kanzler-Kandidat gehandelt. Also bekam er den Flughafenbau und ist gescheitert.
    Mal sehen wie rot-rot-grün@Berlin im Sommer zu Fall gebracht wird.

    Vor welchen Krisen hat uns die Presse jemals geschützt ? Neuer Markt ? Banken-Krise ? Untergang der Autofirmen vielleicht bald ? Klima-Verkrassung (Wind, Regen, Trockenheit) ? Tropenpflanzen und Tropenkrankheiten ? Schrott-Immobilien ?

    Der Umgang mit Politikern müsste ständig wirksame (kostenfreie) Hilfen und Lösungen einfordern. Z.B. Aktuell die T2-Umstellung wo sicher vielen – ärmsten – Leuten Schrott verkauft wird 🙁 Piraten oder AfD oder Linke könnten es verhindern… Gute Politiker verbessern auch ungewählt fürs Volk und werden dann aus Dank als echte Macher gewählt, worauf Piraten, FDP, Linke und AfD leider verzichten.

    Seit den 70ern geht es uns nicht besser. Es gab immer eine Rezession. Fiat hat sich Chrysler geholt als 2008(?) wohl praktisch alle Auto-Aktien (und auch Bank-Aktien) am Boden lagen und US-Firmen sich schlank und stark sparten und trotz Gewinn-Wachstum zig-tausende entlassen konnten ! Wieso haben VW und Daimler nicht Ford und GM unter sich aufgeteilt ? Wieso fragt die Presse nicht nach den Rücklagen für die nächste Rezession ?

    Wer unbequem fragt, wird entlassen. Da spart man sich natürlich Systemkritik… während eine Redaktion nach der anderen in Zentralredaktionen verschwindet und keiner die Ausbildung endlich stoppt wie endlich auch hier gefordert wurde:
    http://www.dwdl.de/vitamind/60718/das_manchmal_schwierige_leben_der_freelancer/ „reduzierte Ausbildung“ suchen.
    „Wenn Ihr die Wahrheit über uns (GROSSKONZERN-X bzw. PARTEI-Y) schreibt, streichen wir unsere Anzeigen bei Euch oder verklagen Euch teuer.“ schafft sicher eine gute Kontroll-Wirksamkeit. Daher sind Doping-Behörden unabhängig !

    De fakto wird sich also NICHTS ändern… Echte Alternativen gibt es nicht. Die müssten sich schliesslich auch anders verhalten, wovon nicht viel zu sehen ist

    Die gut passenden Vorhersagen für die kleinen Parteien fand ich übrigens beeindruckend. SPD- und CDU-Prozente hingegen lagen sehr falsch.

  2. „PS: Der Name AfD fiel während der Debatte kein einziges mal …“

    Ja, stellen Sie sich vor, die AfD war ja noch nicht mal eingeladen. Wobei es etwas merkwürdig ist, bei der Diskussion über ein Wahlergebnis, bei dem die AfD in den Landtag eingezogen ist. Stattdessen saß in der Runde eine Vertreterin einer Partei, die nicht mehr im Landtag vertreten ist. So viel zur politischen Neutralität der ARD.

    Und wissen Sie, was das Verrückte ist? Das hilft der AfD sogar noch. Das von Ihnen immer wieder gerne zitierte Internet ist voll von Stimmen, die die Gästeauswahl für undemokratisch halten – und das bei weitem nicht nur AfD Anhänger. Das ist ein Pfund, mit dem die AfD wuchern kann.

    Absurderweise ist sie zudem darum herumgekommen zu erklären, was es eigentlich mit diesem dubiosen Landesverband auf sich hat, den die Bundes-AfD eigentlich wegen Kontakten zur rechtsextremen Szene auflösen wollte. Nachdem das nicht geklappt hatte, hat die Bundes-AfD den Saarländern sogar Nahe gelegt, nicht an der Landtagswahl teilzunehmen.

    Es hätte also eine durchaus interessante Sendung mit unangenehmen Fragen für alle Beteiligten werden können.

    1. „Stattdessen saß in der Runde eine Vertreterin einer Partei, die nicht mehr im Landtag vertreten ist.“
      Man muss ja vorher wissen(1), wer dort auftreten soll und „du komscht hier nicht rein“ also „ausladen“ ist unhöflich. Auf Verdacht FDP+Grüne+AfD+Piraten+… einladen wäre inhaltlich aber überwiegend auch egal denn wenn diese fast täglichen Politik-Talks das Land – also das politische Handeln – wirksam verbessern würden, würde die nächste Rezession ja ausbleiben und wir könnten/hätten alles (wie die Chinesen) schon beim Platzen des neuen Marktes und der Banking-Krise aus der Portokasse zum halben Preis kaufen können. Fußballvereins-Verantwortliche strengen sich mehr an, Erfolge zu erzielen.

      „So viel zur politischen Neutralität der ARD.“
      Bei ARD oder ZDF gibt es doch nach jeder Landes-Wahl eine Talkrunde mit den Parteien aus dem Bundestag und jedes Mal kritisieren Leute, wieso Partei XYZ fehlt und jedes Mal muss man es erklären weil die Redakteure es nicht gleich mit reingeschrieben hatten.

      Beim Echo gibt es auch jedes Jahr Kritiker welche nicht realisiert haben, das es dabei um den wirtschaftlichen (oder Stückzahlen) Erfolg geht. Wird der deutsche Fernsehpreis nicht von jeweils ein paar Leuten pro Kategorie beschlossen ? Der Oscar hat vielleicht schlaue Regeln.

      An die Redaktion: Falls es sich also um „die Bundestags-Parteien diskutieren das Landeswahl-Ergebnis“-Format gehandelt haben sollte, BITTE bei jedem entsprechenden Artikel dran schreiben so das dieses – sehr nachvollziehbare -womöglich ständige Misverständnis immer gleich im Vorfeld ausgeräumt wird und die Leser es dazu lernen. Gibts das Format auch nach der Bundeswahl z.b. damals mit der FDP als Gast obwohl sie damals abgewählt wurde ?

      (1) man könnte in Berlin ja 17:55 am Wahltag in den Partei-Zentralen stehen und Anne Will (oder wer sonst(2)) fragt dort, wer 30 Minuten später bei ihr im ARD-Talk oder ZDF-Talk auftauchen will und wählt sich dazu dann einen der gemeldeten Freiwilligen pro Partei aus. Schade das es keiner macht. Dann könnte jeder sein Gesicht wahren aber man könnte innerparteiliche Kritiker einladen. Schade das Tele5 o.ä. nicht sowas organisiert. Weil die m.W. wohl in Bayern sitzen, könnten die das ja vielleicht stressfrei – wenn man es auch in Berlin durchführen muss und/oder in dem Bundesland wo aktuell Wahl war. Per VR könnte man es bald sowieso ganz anders und !-wirksamer-! und von zu Hause. Leider kenne ich kein Land um es stressfrei zu programmieren also dominiert bald Facebook vielleicht bald die politische Talk-Landschaft.

      (2) Wer wird also dieses Talk-Format für die kommende NRW-Wahl und wer für die andere Landtagswahl machen und wer den für die Bundeswahl ? Oder wurde das noch nicht festgelegt was ich – wäre ich investigativer Aufdeckungs-Journalist – per Anfragen erfragen würde… Die taktischen Ideen pro/contra, wieso man welche Moderatoren man welche kommende Landswahl-Ergebnis-Talkshow als Bundeswahl-Parteiwerbe-Plattform (gut beschrieben im Artikel) machen lässt, wären vielleicht eine Idee.
      Vielleicht sind ja schon die Spitzenkandidaten für dort eingeplant und weil man nur einmal auftreten darf, konnte man sie noch nicht zur Saarland-Wahlergebnis-Talkshow schicken. Aber wir wissen heute vermutlich schon, das wohl nur einer von CDU/CSU, Grünen, Linken und SPD dort auftreten werden.

      „Der Name AfD fiel während der Debatte kein einziges Mal“: So sollte man vielleicht mit allen Oppositions-Parteien umgehen oder denen prinzipiell nur noch die Hälfte an Gehalt bezahlen. Denn Kritik an der Stadt/Landes/Bundes-Regierung kriegt man auch kostenlos am Stammtisch oder von „Experten“ im TV und natürlich von Lobbyisten. Oppositionelle erinnern mich an Spieler, welche nicht mal fürs Spiel aufgestellt sind und nicht mal auf der Ersatzbank sitzen… „Wir müssen draussen bleiben“…
      Wirksame Opposition und wahre Alternative wäre, dem Bürger täglich zu helfen. Z.B. aktuell bei der DVB-T2-Umstellung. Dann wären die Piraten aus Dank wieder(?)gewählt worden (oder FDP oder Grüne) oder AfD hätte mehr Prozente bekommen.

  3. „Der Name AfD fiel während der Debatte kein einziges Mal“: So viel zu unserer „offenen“ Gesellschaft.

  4. Hallo Herr Winterbauer, Ihr Lob für Frau Will kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich an die Katastrophe mit der Schweizer IS-Muslima Nora Illi denke, oder an die völlig verunglückte Türkei-Sendung, fällt mir nur dies ein: A.A. fragt nicht, sie soufliert. Ihr Talk ist eine politisch angestrichene Performance, mehr nicht.

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