Nach kritischer Berichterstattung: Ab-in-den-Urlaub.de dementiert Spekulationen um Werbe-Boykott bei RTL

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Die penetrante Ab-in-den-Urlaub-Werbe-Melodie können wohl die meisten TV-Zuschauer selbst im Schlaf noch summen. Dabei ist vielen möglicherweise gar nicht aufgefallen, dass die Leipziger seit Monaten gar keine Spots mehr gesendet hatten. Nach überstandener Insolvenz wirbt das Reise-Portal nun wieder. Allerdings nur bei ProSiebenSat.1. Laut einem Bericht soll RTL von dem Unternehmen wegen zu kritischer Berichterstattung gemieden werden. Dem widerspricht der Reise-Spezialist auf MEEDIA-Anfrage allerdings eindeutig.

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Die angebliche Boykott-Geschichte der Leipziger Seite Netz-trends.de geht so:  Nach einem Bericht von „RTL Exclusiv“ über den Tod des Unister-Gründer Thomas Wagner, am 15. Juli 2017, sei die ab-in-de-urlaub Mutterfirma Unister, beziehungsweise die neuen Besitzer – die tschechisch-chinesische Investorengruppe Rockaway Capital – noch immer „verschnupft“. Deshalb würden die Leipziger auch erst einmal keine Werbe-Zeiten bei der Kölner Sendergruppe schalten, so der Bericht.

Auf MEEDIA-Anfrage wollte man sich bei RTL-Vermarkter IP Deutschland nicht dazu äußern. Allerdings bestätigte man, dass Ab-in-den-Urlaub derzeit nicht bei RTL wirbt. Ein Sprecher Sprecher des Reise-Vermittlers erklärte auf MEEDIA-Anfrage, dass an den Gerüchten nichts dran sei. Mit ProSiebenSat.1 sei man einfach schneller handelseinig geworden. „Eine Zusammenarbeit mit RTL & Co. ist künftig keinesfalls ausgeschlossen!“.

Die neuen Spots laufen trotzdem erst einmal ausschließlich bei ProSiebenSat.1. Dabei verzichtet das Reise-Portal sowohl auf Michael Ballack als Werbegesicht, wie auch auf die bekannte Werbemelodie.

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Alle Kommentare

  1. Die angebliche Boykott-Geschichte der Leipziger Seite Netz-trends.de geht so: Nach einem Bericht von „RTL Exclusiv“ über den Tod des Unister-Gründer Thomas Wagner, am –> ||| 15. Juli 2017 ||| <—, sei die ab-in-de-urlaub Mutterfirma Unister, beziehungsweise die neuen Besitzer – die tschechisch-chinesische Investorengruppe Rockaway Capital – noch immer „verschnupft“. Deshalb würden die Leipziger auch erst einmal keine Werbe-Zeiten bei der Kölner Sendergruppe schalten, so der Bericht.

    Zeit ist relativ, ich weiß 😉

  2. Die Leipziger Unister-Bescheißerbande wird nicht etwa boykottiert, sondern boykottiert jetzt Medien. Big loser, so sad!

    Mögen Sie von seriösen Wettbewerbern um den letzten Kunden gebracht und ihr ganzes Investorengeld quitt werden.

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