„Perfide und einfach nur widerlich“ – Luftfahrt-Experte erhebt bei Lubitz-Pressekonferenz schwere Vorwürfe gegen Medien

Luftfahrt-Experte Tim van Beveren bei der Pressekonferenz von Günter Lubitz
Luftfahrt-Experte Tim van Beveren bei der Pressekonferenz von Günter Lubitz

Am Jahrestag der Katastrophe rund um die in den französischen Alpen abgestürzte Germanwings-Maschine, hielt Günter Lubitz, Vater des Co-Piloten Andreas Lubitz, eine eigene Pressekonferenz in Berlin ab. Dort ließ er ein Gutachten vorstellen, das belegen soll, dass die Schuld seines Sohnes am Absturz nicht erwiesen ist. Der Gutachter, Luftfahrt-Experte und Fachjournalist Tim van Beveren, erhob dabei auch schwere Vorwürfe gegen die Medien.

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Van Beveren erklärte ausführlich, welche Zweifel er an der offiziellen und behördlichen Sicht auf die Vorgänge rund um den zerstörten Germanwings-Airbus hat. Laut seinen Darstellungen, lässt sich die offizielle Version, dass Andreas Lubitz an Depressionen litt und den Airbus in suizidaler Absicht am Berg zerschellen ließ, nicht belegen. Van Beveren hat dafür zahlreiche Ungereimtheiten und Ungenauigkeiten in den offiziellen Akten thematisiert. U.a. führte er an, dass Andreas Lubitz während des Flugs nicht unter Medikamenteneinfluss gestanden habe.

Kritisiert wurde von ihm außerdem, dass keine so genannten Human Factor-Spezialisten den Voice-Recorder des Flugzeugs untersucht hätten. Dass der Co-Pilot Lubitz zum Zeitpunkt des Unglücks bei Bewusstsein war, lasse sich nicht beweisen. Van Beveren betonte am Ende seiner Ausführungen, dass es ihm und der Familie Lubitz um die Suche nach Wahrheit gehe. Van Beveren: „Gäbe es ein Gerichtsverfahren, so müsste Andreas Lubitz selbst Stellung nehmen. Diese Chance hat er nicht mehr. Egal, was ihm vorgeworfen wird: Andreas Lubitz hat das Recht, als Unschuldiger behandelt zu werden, solange es keine Beweise gibt. Es gibt keinen Beweis. Wenn er existiert, dann mögen diejenigen, die ihn haben, bitte offenlegen.“

Er habe bei der Familie Lubitz nicht die vorgefertigte Erwartung feststellen können, Andreas Lubitz von einer Schuld freizusprechen, so van Beveren.

In diesem Zusammenhang übte Van Beveren auch scharfe Kritik an den Medien. „Medien sind Berichterstatter und keine Richter“, sagte er, „das scheinen gerade Boulevardmedien immer wieder zu vergessen.“ Er selbst habe ein Verhalten von Kollegen erlebt, „das unentschultbar, perfide und einfach nur widerlich“ sei. Van Beveren: „Ich wäre dankbar wenn sie ausnahmsweise zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden könnten und auf Unterstellungen und Mutmaßungen verzichten.“ Auf welche Berichte oder Medien er sich konkret bezieht, ließ er offen.

Vielfach kritisiert wurde die Entscheidung von Günter Lubitz, seine Pressekonferenz am selben Tag abzuhalten, wie die Gedenkfeier für die Opfer des Absturzes. Er rechtfertigte den Entschluss damit, dass die Reaktionen die gleichen gewesen wären, „egal welchen Tag wir gewählt hätten“. Der Familie gehe es darum Gehör zu finden: „Wie alle anderen Angehörigen sind wir auf der Suche nach der Wahrheit.“

 

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Alle Kommentare

  1. Sasmartus dann wäre noch hinzuzufügen das Andreas Lubitz den Nichtzuunterbrechenden Autopiloten ausgebaut hat damit er überhaupt den Flieger übernehmen konnte, die Satelliten Phone der kompletten Crew eingesammelt hat damit diese keine Notrufe absetzen konnte, hat noch den Flieger in der Luft kurz und klein gehauen und die Trümmerteile über mehrere Bergrücken verteilt. Bei einem Absturz wie verkündet hätten die Trümmerteile in einem einzigen Tal gelegen

  2. Kann man denn nicht endlich aufhören, diesen van Beveren als Luftfahrtexperten zu bezeichnen und schlimmer noch, ihm eine Bühne geben?

  3. Der Kern des Artikels:

    „In diesem Zusammenhang übte Van Beveren auch scharfe Kritik an den Medien. „Medien sind Berichterstatter und keine Richter“,

    Das ist gleichzeitig der Kern des Unterganges der BRD, des Westens insgesamt.

    Eine anmaßende Persönlichkeitsstruktur, die sich für ihre Sichtweise Gehör, und damit persönliches Machtgefühl verschaffen muß, und die mit der Zeit in den Journalismus hineindiffundiert ist, um auf diese Weise den anderen Machtjunkies – der Politikerschlag unserer heutigen Zeit – zuzuarbeiten, sich die Macht teilen, sich als Elite etabliert haben, indem sie eine öffentliche Wahrnehmung vorgeben und damit illegitim unsere Gesellschaft prägen und deren Schicksal vorbestimmen.

    Wenn man von einem psychischen Defekt und seinen entsetzlichen Folgen spricht – dann sollte man nicht übersehen, daß in unserer Gesellschaft Hinweise auf erhebliche psychische Defekte existieren, über die man nur deswegen hinweggehen kann, weil ihre langfristigen Auswirkungen sich in der sich vollziehenden, öffentlichen Manipulation verlieren.

    Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen, die einen derart schmerzhaften Verlust haben hinnehmen müssen.

    Mein Respekt gehört ausnahmsweise einem Kardinal der katholischen Kirche, der sich dem öffentlichen Druck widersetzte, bei der Trauerfeier die für den Piloten brennende Kerze zu entfernen.

    Verachtung für diejenigen, die Eltern nicht nachsehen mögen, mit den fürchterlichen Ereignissen fertig werden zu müssen. Wer aus solchen Vorgängen eine Schuld der Eltern zu drechseln versucht, der hat sie nicht alle an der Waffel, und paßt damit perfekt in diese Gesellschaft. Denn er zählt zu genau diesem kreis von Adressaten, die von den weiter oben Genannten nach Belieben herumgeschickt werden können.

  4. der eigentliche Skandal und die eigentliche Verhöhnung der Opfer findet m.M.n. durch die schlampigen und/oder bewusst falschen (?) Ermittlungen der Behörden statt – nicht durch die Eltern, die nicht nur den Tod des Sohnes zu verkraften haben, sondern auch damit fertig werden müssen, dass dieser als Mörder da steht. Kein Mensch kann mir erzählen, dass bei einem Flugzeugabsturz, bei dem das Meiste regelrecht pulverisiert wurde, diese Aussage nach wenigen Tagen schon getroffen werden konnte. Da müssen einige Leute die Fähigkeit der Hellseherei gehabt haben, ansonsten ist das nicht erklärbar. Aber die Leute in der Luftfahrtindustrie sind offensichtlich sowieso zu mehr fähig als andere Menschen… Meine Meinung.

  5. Ich finde den Kommentar von Herrn Lubitz ausgerechnet am Jahrestag nach dem Absturz für äußerst geschmacklos. Herr Lubitz scheint nach diesem Drama nun an Realitätsverlust zu leiden. Er versucht krampfhaft, seinen Sohn von dieser Schuld freizusprechen, weil nun im Raum steht: Welche Mitschuld haben die Eltern ? Warum haben sie nicht verhindert, dass ihrem Sohn trotz seiner psychischen Erkrankung, die mitunter wie eine Zeitbombe wirken kann, hunderte Menschen anvertraut wurden. Weiss er überhaupt, was das für die
    Angehörigen bedeutet ? Wahrscheinlich nicht, denn sonst hätte er am heutigen Tag diese Pressekonferenz nicht gegeben !!
    Im übrigen steht zweifelsfrei fest, dass es ein Suizid war. Letztlich hat er den
    Piloten ausgesperrt und sofort danach den Sinkflug eingeleitet und sämtliche Passagiere, darunter auch Kinder, mit in den Tod gerissen. Weiß Herr Lubitz,
    wie es den Passagieren in den letzten Minuten zumute war ? Wohl kaum.

    1. Zweifelsfrei Suizid nur weil die offizielle Version so lautet? Glauben Sie noch an den Weihnachtsmann?

      1. Peter Pan schweigt leider nicht – bildungsferne und Polemiker sind hier falsch -bitte zurück in die Kinder-Stube, danke!

    2. Ach ja, was bedeutet es denn für die Angehörigen?
      Jetzt redet man schon von einer Mitschuld der Eltern.
      Da fragt man sich, warum sich manche Pressevertreter so eindeutig positionieren und von Verschwörungstheorien und Unverschämtheit des Vaters faseln. Dabei sind es genau diese Vögel, die bei einer runtergefallenen Brille von Gewalt gegen Journalisten tönen.
      Wie kann man z.B. nur soviel unsubstantierten Bullshit von sich geben, wie die 3 Hetzer der „Welt“, die für jeden Leser erkennbar, den Ausführungen in der Pressekonferenz intellektuell lediglich mit mäßigem Erfolg folgen konnten. Für jeden kranken Psycho will man Verständnis aufbringen, aber nicht für einen Vater der zurecht Kritik und Fragen zu den Ermittlungen aufwirft.

  6. Worüber will man sich hier echauffieren, von wegen falscher Zeitpunkt der Pressekonferenz.
    De facto sind doch die regierungstreuen Medien und ihre Politiker insgeheim heil froh über diese glückliche Fügung.
    Dafür muss man in der Berichterstattung mühsam Informationen über den britischen Attentäter suchen, dessen Name nun veröffentlicht wurde.
    So konnte man die Londoner Opfer gestern noch politisch ausschlachten und sein politisches Mitgefühl ausdrücken und heute sich zügig neuen „Tätern“ zuwenden, die bereits Tod sind. Der Affenzirkus ist nur noch peinlich.

    1. So einen weltfremden und dümmlichen Kommentar haben wir noch nie gelesen! Bildungsfremde Personen bitte scheigen, danke!

  7. Lubitz ist unschuldig.Der Bordcomputer schickte die Maschine in den Tod.Spiegel März 2015: Auf Absturz programmiert. Der Pilot wurde entmachtet durch falsch anzeigende Sensoren.Es war einige Monate vorher beim Flug Bilbao München. Der Pilot trennte denBordcomputer vom Netz und konnte sich und die Passagiere retten

    1. Hören Sie doch auf mit dem Blödsinn. Bei dem von Ihnen genannten anderen Flug waren Außen-Sensoren vereist und gaben somit falsche Infos an den Bordcomputer. Das führte zu einem STEILEN Sinkflug. Außerdem hätte die Blackbox solche falschen Daten aufgezeichnet. Komisch nur, dass Ihrer Meinung nach der Bordcomputer versagt haben soll, der Co-Pilot bewusstlos ist, die Cockpit-Tür auf unerklärliche Weise verriegelt ist und zum Schluss noch – wie von Geisterhand – eine Geschwindigkeits-Erhöhung stattfindet – alles zur gleichen Zeit.

      Nichts gegen Verschwörungstheorien, können ja manchmal unterhaltsam sein. Aber so dämlich dann doch nicht.

  8. Charles sagt: Für mich gibt es keine Zweifel, dass Andreas Lubitz absichtlich 149 Menschen tötete! Der Vater erkennt die Tatsachen nicht an! Bei einem solchen Vater weiß man, wie der Sohn gewesen sein muss! Für diese unglaubwürdige Pressekonferenz mit einem Möchtegern-Experten könnte man schreiben „fake- news“!!!

  9. Grundgesetz §5, Abs.1:
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    Verständlich, dass der Vater den „offiziellen“ Bericht näher unter die Lupe nimmt. Das würde ich auch machen.

    Man mag das Leid der Angehörigen nur erahnen.
    Mein Beileid an alle Familien der Opfern.

    Nur das friedliche, respektvolle Miteinander schützt uns vor der kriegerischen Auseinandersetzung.

    P.S. Veritatem dies aperit! (lat.)

  10. Die Familie versucht sich von Schuld freizusprechen, denn wenn Sie das Ergebnis der Untersuchung als richtig akzeptierten, müssten sie sich eingestehen, als Eltern versagt zu haben. Da klammert man sich an jeden Strohhalm und findet dank der hohen Aufmerksamkeit auch Anwälte und Sachverständige, die das Rampenlicht suchen. Die Eltern tun mit leid. Statt sich in fachkundige Hände eines Therapeuten zu begeben und zu analysieren, was mit ihrem Sohn passiert sein muss, flüchten Sie sich in Theorien und Wunschdenken. Wäre Ihnen wirklich damit geholfen, wenn dem Sohn geistige Gesundheit bescheinigt würde und die Fakten bestehen bleiben?
    Wohl kaum.

  11. Seit wann ist Tim van Beveren ein Luftfahrtexperte?

    Was qualifiziert ihn dazu?

    Dass er öffentlich seine Meinung äussert obwohl er weder ein technisches Fachstudium noch irgendeine Pilotenlizenz geschweige denn Ahnung von Flugsicherung?

    Warum fällt die Öffentlichekeit immer wieder auf solche Quacksalber herein und glaubt ihnen?

    1. „Später arbeitete er für Fluggesellschaften und internationale Anwalts-Societäten sowie Institutionen als Berater für Flugsicherheitsfragen. Er war Gutachter für die Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. im Zusammenhang mit dem Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgenair vor der Küste der Dominikanischen Republik im Jahr 1996.“
      Vielleicht diese Referenz?

      1. Soweit die Einträge bei Wikipedia. Aber dieser „Experte“ hat eine Lehre als Fotograf und ein Studium als Jurist in Sachen Kunst absolviert. Er hat sich in Artikeln über Flugzeugunfälle ein gewisses Fachwissen angeeignet. Aber er hat keine technichsche Ausbildung, kein Studium als Flugzeug-ingenieur und erst recht keine Qualifiktation als „Experte“.
        Vielmehr ist zu vermuten, dass er sich mal wieder mit einem Buch über den Absturz profilieren will und dafür Werbung macht.

      2. ach so die Wikipedia weiß alles, ja dann brauchen wir ja keine ausgebildeten Journalisten mehr…

        Nur weil jemand grausliche Kuchen backt, ist er noch lange kein Bäcker!

      3. einfach nur widerlich, dieser van Beveren und sein ständiges Drängen ohne Kompetenz in die Medien

  12. Absolut pervers vom „Vater“ Lubitz.
    149 Personen wurden getötet. Familien zerstört.
    Wenn der Sohn genau so eine „Macke“ hatte,wie sein Vater, wundert mich nix mehr.

  13. Da hat ein Vater seinen Sohn verloren und hier wird von „Verhöhnung der Opfer“ und „Affront“ gesprochen. Als ob man die Trauer nicht teilen will. Die dümmliche Pöbelei eines Schuldirektors auf der Trauerfeiern sind mehr als unangebracht und pietätlos.
    Wie kann man Opfer verhöhnen, wenn man seine Auffassung teilt und versucht zu belegen, dass der mutmaßlich Täter sich nicht das Leben nehmen genommen hat?
    Macht es für die Hinterbliebenen einen Unterschied, dass es ein sog. „erweiterte Suizid“ oder ein Unglück war?
    Und von „Sohn eines Massenmörders“ zu sprechen, ist ziemlich krank und gestört, denn von einem rechtswidrigen und schuldhaften Mord kann hier unter keinen Umständen die Rede sein.
    Und dass das Boulevardblatt FAZ sich zu einer dämlich populistischen Fakenews-Spekulationbewertung herablässt, zeigt nur, dass die Medien in diesem Land völlig den Verstand verloren haben. Hexenjagd at its best
    Vielleicht hilft der alte Grundsatz cui bono wie so oft bei der Einordnung geheuchelter Empörung weiter.

    1. „Wie kann man Opfer verhöhnen, wenn man seine Auffassung teilt und versucht zu belegen, dass der mutmaßlich Täter sich nicht das Leben nehmen genommen hat?“
      Es wäre schön gewesen wenn man das auch getan hätte. Leider sind die „Belege“ allesamt unqualifiziert gewesen, und es wurde lediglich zu einer großen PR Aktion für diesen „Experten“ und Herrn Lubitz

      1. Für manchen reicht es wohl noch nicht einmal zum Durchlesen der stichwortartig wiedergegebenen Presseberichte.
        Der Teutsche Recke und sein Schuldkomplex- irgendeiner muss es ja sein und dann druff auf das Opfa…

  14. Warum jetzt ein Aufschrei? Es ist das gute Recht der Familie Lubitz, zu den Ermittlungen Stellung zu nehmen. Dass das am Jahrestag passiert, ist unglücklich. Den gewünschten Effekt haben sie aber erzielt.

    Ernsthaft: Haben wir zuvor daran geglaubt, dass ein Pilot einer deutschen Airline eine Maschine absichtlich in den Boden rammt? Nein, haben wir nicht.

    Anstatt zu moralisieren (siehe Bild.de:“Die abwegigen Vorwürfe
    des Lubitz-Vaters“) , sollten die Kollegen einmal Fragen stellen.

    1. Anscheinend hat man in Lubitz‘ Haaren Medikamentenspuren entdecken können. Wie hat man den Piloten identifiziert? Die Maschine war pulverisiert, wie konnte man die Spuren eindeutig Andreas Lubitz zuweisen?

    2. Warum werden die Recorderdaten nicht veröffentlicht, so dass sich die Öffentlichkeit eine eigene Meinung bilden kann?

    3. Was haben die Kampfpiloten gesehen, die den Airbus eine Zeit lang begleitet haben sollen?

    1. 1. Woher wollen Sie wissen ob die Maschine „pulverisiert“ ist?
      2. Warum sollte man bei diesem Vorfall von der Norm abweichen?
      3. Woher beziehen Sie ihre Informationen der Kampfpiloten?

    2. @Leser:

      Und dass auf einem Computer von Lubitz Suchbegriffe wie Verriegelung Cockpit-Tür gefunden wurden und „Suizid“ – wie lautet da Ihre Alternativ-Antwort?

      1. Warum ist es für jemand, der eine komplette Pilotenausbildung (spezifisch für A 320) absolviert hat, erforderlich, im Internet die Funktionsweise der Cockpittür zu recherchieren?

      2. @torsten:

        Meine Gegenfrage hierzu würde lauten: weshalb sollte ein, auf einem A320 ausgebildeter, Pilot im Internet nach seiner eigenen „Türverriegelung“ suchen sollen, deren Funktion ihm gewiss, während seiner Ausbildung, explizit erklärt wurde?

        Die nächste Frage wäre: wieviele Menschen kennen Sie, die zu einem Toilettengang eine Axt mitnehmen? Eine Zeitung – okay…. Aber eine Axt?

      3. Die Suchbegriffe wurden auf einem dritten iPad gefunden, welches Tage später „auftauchte“.

  15. „Er selbst habe ein Verhalten von Kollegen erlebt, „das unentschuldbar, perfide und einfach nur widerlich“ sei.“

    Kann ich mir BILD-lich vorstellen, wie ein „Journalist“ durch den Garten der Familie schleicht, seine Nase am Fenster platt drückt und dann hinein schreit: Ihr Sohn hat 150 Kinder umgebracht, wie fühlen sie sich dabei?“

    „Journalisten“ haben kein Problem damit, andere Menschen zu stalken oder zu diffamieren… „Wir sind die Guten, wir dürfen das!“

    Bei der Berichterstattung im System-TV wurde dann auch kaum auf die detaillierten Angaben des Experten reagiert, es ging alles ziemlich eindeutig in Richtung Emo-TV.

  16. Ist natürlich nicht einfach damit klarzukommen, dass sein Sohn ein Massenmörder ist.

    Ich find nicht gut was die Medien hier machen (den Eltern des Täters soviel Raum geben), es ist fast schon Verhöhnung der wirklichen Opfer von Herrn Lubitz

    1. @Klaus: Seien Sie froh dass es nicht IHR Sohn war – Denn Sie würden genauso handeln! So wie alle Eltern das tun würden. Und Kommentare wie der Ihre oben, würden SIE ebenso hart treffen.
      Lassen Sie diesen Menschen ihren seelischen Strohhalm. Man kann das Rad der Geschichte sowieso nicht mehr zurück drehen …
      Man könnte auch fragen, wieso die Angehörigen der Opfer (oder deren Anwälte) unbedingt diese Mengen an Schmerzensgeld fordern müssen. Wozu braucht man Schmerzensgeld als „Ausgleich“ für einen toten Menschen?!

      1. Ob es auch das Schmerzengeld geben könnte, wenn das Gericht in einem Prozess begründete Zweifel an den offiziellen Untersuchungsergebnissen hätte?
        Erklärt sich so der scheinbar orchestrierte Aufschrei? Hässliche Gedanken…

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