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Neuer „Extra3“-Song: Zu 99 Luftballons wird Erdogan zum „Schnuckel-Schnauzbart-Chef-Osman“

Extra 3 legt Nachfolger-Song von „Erdowie, Erdowo, Erdowahn“ vor: Zur Melodie von 99 Luftballons heißt geht es nun um den „Schnuckel-Schnauzbart-Chef-Osman“
Extra 3 legt Nachfolger-Song von "Erdowie, Erdowo, Erdowahn" vor: Zur Melodie von 99 Luftballons heißt geht es nun um den „Schnuckel-Schnauzbart-Chef-Osman“

Mit einem umgedichteten Nena-Song („Erdowie, Erdowo, Erdowahn“) hatte „Extra 3“ vor fast genau einem Jahr, seinen wohl größten politischen Erfolg. Immerhin wurde der deutsche Botschafter einbestellt. Jetzt präsentierten die NDR-Satiriker den Nachfolger. Zur Melodie von "99 Luftballons" heißt es: "Hast Du etwas Zeit für mich, dann singe ich ein Lied für Dich, von Recep Tayyip Erdoğan, dem Schnuckel-Schnauzbart-Chef-Osman“.

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Weiter texteten die Hamburger: „Er will, dass Frau’n fünf Kinder kriegen. Klar, dass alle auf ihn fliegen“.

In Bezug auf den Verhafteten Deniz Yüzel heißt es:

Mit Röntgenblick für Journalisten,
sieht er: das sind Terroristen.
Die werden erstmal eingelocht.
Todesstrafe kommt dann noch.

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Insgesamt ist die Stück ganz lustig, aber nur dosiert böse. Allerdings hätte auch kein Beobachter kurz nach der Veröffentlichung von „Erdowie, Erdowo, Erdowahn“ gedacht, dass das Lied solche eine politische Wucht entfalten könnte. Eine Folge damals, war unter anderem das Schmähgedicht von Jan Böhmermann. Dass der ZDF-Moderator auch diesmal nachlegt, darf allerdings bezweifelt werden.

Wie bereits vor einem Jahr, gibt es den neun Erdogan-Song nun auch mit türkischen Untertiteln.

Im Gegensatz zum Vorjahr entwarfen die Hamburger für ihr neuestes Werk eine gewisse Veröffentlichungs-Dramaturgie. So wurde bereits vor der Sendung bekannt, dass es einen neuen Song geben werde. So sollte Spannung erzeugt werden. Das gelang auch. Das neue Lied war am gestrigen Donnerstag ein echtes Medienthema. Auf die Quoten hatte das frische Stück kaum einen messbaren Einfluss. Aber die „Extra 3“-Zuschauerzahlen stiegen vor zwölf Monaten ja auch erst, nachdem die türkische Regierung den NDR-Spaßvögeln den Gefallen tat und mit viel Empörung die Werbetrommel rührte.

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