Das A-B-C des Programmierens, der Immobilien-Irrglaube und Intrigen im Job: WirtschaftsWoche und Zeit dominieren die Blendle-Charts

Der Zeit-Text „Leben im Befehlston“ – ein Selbstversuch über das Programmieren – führt die Blendle-Charts an
Der Zeit-Text "Leben im Befehlston" – ein Selbstversuch über das Programmieren – führt die Blendle-Charts an

Nicht nur die Verwerfungen mit der Türkei, sondern auch die Abhör-Affäre um US-Präsident Donald Trump und die neue Schweighöfer-Serie "You Are Wanted" haben Schlagzeilen gemacht. Dennoch: Die Blendle-Bestseller-Charts dominiert ein bunter Themen-Mix – von der Bedeutung des Programmierens (Die Zeit) über die Tricks der Lebensmittelindustrie (Der Spiegel) bis zum Mythos der Immobilie als Geldanlage (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung).

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„Wer nicht programmieren kann, ist ein Analphabet, heißt es“, so die steile These von Zeit-Autor Manuel J. Hartung. Sein Selbstversuch, das Programmieren zu lernen, hat diese Vermutung nicht nur in Teilen bestätigt – sondern auch die Spitzenposition in den Blendle-Bestseller-Charts erklommen. Sein Fazit: „Wer Code zumindest versteht, wird auch die Welt besser verstehen.“

Um die Lebensmittelindustrie im Allgemeinen und ihre Tricks im Besonderen besser zu verstehen, hat sich Jörg Blech für die Spiegel-Titelstory „So schmeckt die Zukunft“ in der Branche und bei Ernährungswissenschaftlern umgehört. Trotz „ultraverarbeiteten Nahrungsmitteln“, die zum Mehrverzehr verführen, sei Abnehmen möglich. Die Recherche nach jenem (Erfolgs-)Rezept sichert sich Platz 2 im Journalismus-Shop.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung nimmt sich hingegen einem weit verbreiteten „Irrtum“ an: In „Der Mythos vom Haus“ schreibt Nadine Oberhauber, warum auch Immobilien an Wert verlieren können – und wie das Hausbesitzer teuer zu stehen kommen kann. Der Text hat sich den dritten Platz auf dem Treppchen gesichert.

„Das Eiweiß-Geheimnis“ von EatSmarter, ein Text über Eiweiß als Wunderwaffe im Kampf gegen die Kilos, hat seine Spitzenposition aus der letzten Woche eingebüßt – ist in dieser Woche aber auf Platz 8 wieder vertreten. Auch der Tagesspiegel hat seinen zweiten Platz aus der Vorwoche abgetreten, sich mit seinem Text zur Kindererziehung („Wenn, dann – Und wenn nicht, was dann?“) aber mit dem fünften Platz erneut in der Blendle-Top-Ten platziert. Spitzenreiter in der Gesamtwertung ist die WirtschaftsWoche mit drei Artikeln unter den Blendle-Bestsellern.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 15. bis 21. März 2017:

1. „Leben im Befehlston“, Die Zeit, Manuel J. Hartung, 1332 Wörter, 0, 59 Euro
Ein Zeit-Autor lernt coden und stimmt danach der Aussage zu: “Wer nicht programmieren kann, ist Analphabet.”

2. „So schmeckt die Zukunft“, Der Spiegel, Jörg Blech, 4264 Wörter, 1,99 Euro
Wissenschaftlich fundierte Spiegel-Titelgeschichte zu den Tricks der Lebensmittelindustrie – und wie man sich trotzdem ausgewogen und gesund ernährt.

3. „Der Mythos vom Haus”, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nadine Oberhuber, 1209 Wörter, 0,45 Euro
Eine Immobilie gilt als die beste Geldanlage. Warum das nicht stimmt, erklärte die FAS diese Woche.

4. „Über Leichen an die Spitze“, WirtschaftsWoche, Lin Freitag/ Cornelius Welp / Matthias Kamp, 2046 Wörter, 0,69 Euro
Intrigen im Job: Eine Psychologin zeigt auf, wie man sie erkennt und wann es sich lohnt, sich dagegen zu wehren.

5. „Wenn – dann! Und wenn nicht, was dann?’“, Tagesspiegel, Katja Seide, 1234 Wörter, 0,25 Euro
Eine Tagesspiegel-Autorin plädiert für Kindererziehung ohne Drohungen und erklärt, wie Eltern die Kooperationsbereitschaft des Kindes nutzen sollen.

6. „Kriegerin in einem unsichtbaren Krieg“, Welt am Sonntag, Marc Neller, 3955 Wörter, 0,35 Euro
Reportage über eine US-amerikanische Datenexpertin, die per Geheimauftrag die Angriffe einer chinesischen Hackerarmee aufdeckt.

7. „Schiene Con Carne”, Der Spiegel, Martin U. Müller, 2086 Wörter, 0,75 Euro
Alltag im Bordrestaurant der deutschen Bahn – der teuersten Kundenbindungsmaßnahme Deutschlands.

8. „Das Eiweiß-Geheimnis“, Eat Smarter, 1330 Wörter, 0,65 Euro
Abnehmen mit Eiweiß: Eine Erklärung, wie es auf den Stoffwechsel wirken und eine Übersicht, welche Lebensmittel den höchsten Proteingehalt haben.

9. „Der Fall Ikarus?“, WirtschaftsWoche, Melanie Bergermann/ Henryk Hielscher / Michael Kroker, 2306 Wörter, 0,69 Euro
Oliver Samwer: Die Wirtschaftswoche hat interne Unterlagen durchgearbeitet und glaubt, auch Delivery Hero oder Hello Fresh können Rocket Internet nicht mehr aus der Krise führen.

10. „So bist du! Oder doch nicht?“, WirtschaftsWoche, Jenny Niederstadt, 1772 Wörter, 0,69 Euro
Reportage aus Neukölln, wo die Zahl der rechten Straftaten seit letztem Sommer stark angestiegen ist.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird ebenfalls von „Das Leben im Befehlston“ (Die Zeit) angeführt, in dem der Autor in einem Selbstversuch das Programmieren lernen will. Auch die „Kriegerin in einem unsichtbaren Krieg“ (Welt am Sonntag) um eine US-amerikanische Datenexpertin findet sich hier wieder. Gefolgt von „Der Fall Ikarus?“ (WirtschaftsWoche), in der die vermeintlich unausweichliche Krise von Rocket Internet aufgerollt wird.

1. „Leben im Befehlston“, Die Zeit, Manuel J. Hartung, 1332 Wörter, 0, 59 Euro
Ein Zeit-Autor lernt coden und stimmt danach der Aussage zu: “Wer nicht programmieren kann, ist Analphabet.”

2. „Kriegerin in einem unsichtbaren Krieg“, Welt am Sonntag, Marc Neller, 3955 Wörter, 0,35 Euro
Reportage über eine US-amerikanische Datenexpertin, die per Geheimauftrag die Angriffe einer chinesischen Hackerarmee aufdeckt.

3. „Der Fall Ikarus?“, WirtschaftsWoche, Melanie Bergermann/ Henryk Hielscher / Michael Kroker, 2306 Wörter, 0,69 Euro
Oliver Samwer: Die Wirtschaftswoche hat interne Unterlagen durchgearbeitet und glaubt, auch Delivery Hero oder Hello Fresh können Rocket Internet nicht mehr aus der Krise führen.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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