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Neue Optik, neue Struktur: Spiegel Verlag verpasst Harvard Business Manager ein neues Gewand

Relaunch von der Ericusspitze: Der Harvard Business Manager hat sich neue Seiten aufgezogen
Relaunch von der Ericusspitze: Der Harvard Business Manager hat sich neue Seiten aufgezogen

Ein großzügiges Layout mit mehr Weißraum, neue Rubriken - der Spiegel-Verlag hat das Wirtschaftsmagazin Harvard Business Manager optisch und inhaltlich überarbeitet. Im neuen Gewand soll die Zeitschrift mehr Leser anlocken. Denn die verkaufte Auflage zeigt seit einigen Jahren eine klare Richtung: abwärts. Diesen Trend will das Verlagshaus umkehren.

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„Kauf mich“- fast könnte man glauben, dass Chefredakteur Christoph Seeger mit dem Cover gar nicht auf die Titelgeschichte über Markenbildung und Berichte aus den Marketinglaboren von Procter & Gamble und Lego aufmerksam will, sondern eher das eigene Blatt massiv zum Kauf anpreist. Denn mit der neuen Ausgabe erscheint der zum Spiegel-Verlag gehörende Harvard Business Manager in einem neuen Gewand. So wurden die Optik und das journalistische Konzept überarbeitet. „Sechs Jahre liegt das letzte Redesign zurück – ein guter Zeitpunkt, um unseren Inhalten eine angemessenere Verpackung zu geben. Das Heft ist jetzt eleganter, hat eine großzügigere Gestaltung, und die Texte lassen sich leichter lesen. Inhaltlich wurde das Bewährte erhalten und durch neue redaktionelle Beiträge, mehr Bilder und Grafiken erweitert“, erläutert Seeger den Umbau.

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Überarbeitet wurde unter anderem die Rubrik „Trends“, die den Einstieg ins Heft bildet. Sie enthalte „nach dem Redesign mehr und kürzere Stücke mit hoher Aktualität, Praxisbezug und Unterhaltungswert“, heißt es. Umbenannt wurde zudem der hintere Heftteil: Aus „Meinungen“ wurde „Akademie“. Er umfasse unter anderem neben Beiträgen zum Selbstmanagement die Rubrik „Seminar“. Hier würden wichtige Managementtools und Methoden kompakt erklärt, betont der Verlag in einer Mitteilung. Zudem enthielte dieser Abschnitt „Wissenswertes zur Karriereplanung“ sowie Zusammenfassungen der wichtigsten Beiträge aus dem Magazin für den schnellen Überblick, teilt das Unternehmen mit.

Auch optisch hat der Harvard Business Manager eine Frischzellenkur bekommen. So hat der Chefredakteur dem Titel durch ein großzügiges Layout mehr Weißraum verschafft. Zudem soll das Blatt durch farbige Akzente und eine prägnantere Bildsprache deutlich moderner wirken. Das neue Konzept sei vom hauseigenen Designteam um Judith Mohr und Michael Kustak entwickelt worden, heißt es. Die Schönheitskur ist notwendig. Denn die Auflage des Magazins hat in den vergangenen Jahren Federn gelassen. Verkaufte der Spiegel-Verlag von der Zeitschrift im 4. Quartal 2014 noch 18.433 Hefte, waren es zwei Jahre später nur noch 15.289 Hefte.

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