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Leverkusen sorgt für Champions-League-Tief im ZDF, „Bachelor“ so stark wie seit Wochen nicht

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Der neue RTL-"Bachelor" Sebastian

Da haben die Fans wohl nicht mehr an ein Wunder geglaubt: Mit 4,60 Mio. beim Champions-League-Rückspiel zwischen Atlético Madrid und Bayer Leverkusen sahen erstmals in dieser Saison weniger als 5 Mio. ein Match mit deutscher Beteiligung im ZDF. Im jungen Publikum verlor das Spiel sogar deutlich gegen RTLs "Bachelor", der die besten Zahlen seit dem Staffel-Start erkämpfte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Champions League gewinnt die Prime Time im Gesamtpublikum – aber mit den bisher schwächsten Saison-Zahlen eines deutschen Teams

4,60 Mio. sahen also das 0:0 zwischen Atlético Madrid und Bayer Leverkusen. Ein Ergebnis, dass den Leverkusenern nicht mehr geholfen hat. Die Fans hatten offenbar schon nach dem 2:4 im Hinspiel keine Hoffnung mehr, die 4,60 Mio. sind ein Saison-Tiefstwert für Partien mit deutscher Beteiligung. Der bisherige, 5,90 Mio., stammte aus dem November vom Spiel Mönchengladbach – Manchester City. Zwar sahen Sevilla – Leicester im Februar nur 2,66 Mio., doch die Zahl ist mangels deutscher Beteiligung schwer mit den anderen Spielen vergleichbar. Trotz des Tiefs: Die 4,60 Mio. Fans reichten am Mittwoch für den Prime-Time-Sieg und 15,9%. In den Tages-Charts landete nur die 20-Uhr-„Tagesschau“ davor – mit 4,98 Mio. Sehern und 16,9%.

2. ARD-Thriller „Viel zu nah“ stärkster Fußball-Konkurrent, „SOKO Wismar“ mit Top_Wert am Vorabend

Die meisten Nicht-Fußball-Fans sammelte in der Prime Time Das Erste ein: 4,20 Mio. sahen dort ab 20.15 Uhr den Thriller „Viel zu nah“ – ein guter, aber unspektakulärer Marktanteil von 13,5%. Stärkstes Programm der Privaten war „Der Bachelor“ mit 3,28 Mio. Sehern und 10,8%. Auch am Vorabend lag übrigens das ZDF klar vorn: Die „SOKO Wismar“ erreichte um 18.05 Uhr 3,76 Mio. Menschen und mit 20,0% den besten Marktanteil des bisherigen Jahres.

3. „Der Bachelor“ holt die besten Zahlen seit dem Staffel-Auftakt

Bei den 14- bis 49-Jährigen hatte der Fußball keine Chance auf den Tagessieg. 1,11 Mio. Fans sahen aus dieser Altersgruppe das Leverkusen-Spiel im ZDF – ein Marktanteil von 10,8%. Deutlich davor landete RTLs „Bachelor“, der mit 1,87 Mio. und 17,8% nicht nur den Tag gewann, sondern auch die besten Zahlen seit der Staffel-Premiere am 1. Februar holte. Sat.1 blieb mit „21 Schlagzeilen“ unterdessen bei mittelmäßigen 8,5% hängen, bei ProSieben verabschiedeten sich die Serien „Limtiless“ und „Lucifer“ mit miesen 7,0% und 8,1%.

4. Auch „Rizzoli & Isles“ stärker als zuletzt, RTL II punktet mit „Babys!“

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich Vox an die Spitze: 780.000 und 730.000 14- bis 49-Jährige bescherten „Rizzoli & Isles“ um 20.15 Uhr 7,4% und um 21.10 Uhr 6,9%. Das sind die besten Marktanteile für die Serie im laufenden Jahr. RTL II startete mit unbefriedigenden 4,9% für die „Teenie-Mütter“ in den Abend, erzielte danach mit „Babys!“ aber immerhin 6,2%. Unter dem Soll blieb kabel eins mit „Passwort: Swordfish“ (5,2%) und „Training Day!“ (4,2%).

5. zdf_neo holt fast 2 Mio. Zuschauer mit „Ein starkes Team“

Die Nummer 1 der kleineren Sender hieß erneut zdf_neo. Die Krimiserie „Ein starkes Team“ bescherte dem ZDF-Ableger am Mittwochabend 1,96 Mio. Zuschauer und einen grandiosen Marktanteil von 6,3%. Ebenfalls 6,3% erreichte im Anschluss „Wilsberg“ mit 1,50 Mio. Zuschauern. Über die Mio.-Marke sprang in der Prime Time auch noch das NDR Fernsehen mit den „Expeditionen ins Tierreich“, die 1,36 Mio. (4,4%) einschalteten. „Die Ernährungs-Docs“ sammelten im WDR Fernsehen um 21 Uhr genau 1,00 Mio. Seher (3,2%) ein.

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Alle Kommentare

  1. Der „bitchlor“ ist Unterhaltung für I…. darum läuft das auch immer gut!

    Danke, das „limitless“ endlich zu ende ist… was für ein quatsch… wurde dann auch abgesetzt…

    Lucifer hat darunter natürlich gelitten, außerdem noch die miese Synchro (er ist nicht schwul, klingt aber so) und online ist man schon eine halbe Staffel weiter.
    Ja, es wird sogar eine 3. Staffel geben…

    Wenn die Zuschauer auf ZDF Neo oder Arte umschalten, dann ist das nicht plötzliches Interesse an niveauvollem Programm, sonder pure Verzweiflung…

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