Apple vor neuem Superzyklus dank iPhone 8-Hype: Staranalystin prognostiziert 20 Prozent mehr Absatz

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Apple-Chef Tim Cook hat einen Lauf

Die Vorfreude auf das neue iPhone steigt von Tag zu Tag – auch an der Wall Street. Befeuert durch immer optimistischere Analystenschätzungen hat die Apple-Aktie 2017 bereits 20 Prozent an Wert gewonnen. Den Prognosen liegt die Annahme zugrunde, dass für Apple mit dem iPhone 8 ein neuer Superzyklus beginnt, in dem die Verkäufe signifikant anziehen dürften. Morgan Stanley-Analystin Katy Huberty sieht im Fiskaljahr 2018 etwa eine Absatzsteigerung von 20 Prozent.

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Apple ist mit einem  Traumlauf in das neue Börsenjahr gestartet. Seitdem Tim Cook vor sechs Wochen Apples Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt hat, kennen die Anteilsscheine kein Halten mehr.

15 Prozent hat die Apple-Aktie seit der jüngsten Quartalsbilanz zugelegt und dabei fast 100 Milliarden Dollar an Börsenwert hinzugewonnen – der Kultkonzern aus Cupertino bringt es nun bereits auf eine Marktkapitalisierung von 730 Milliarden Dollar. Bei aktuell 139 Dollar notiert der Techpionier an der Wall Street lediglich einen Dollar unter Allzeithochs.

Katy Huberty: iPhone 8 startet Superzyklus

Treiber ist seit Wochen der nächste iPhone-Zyklus, auf den sich Analysten mit Mutmaßungen über die Spezifikationen und immer optimistischeren Schätzungen einstimmen. Katy Huberty von Morgan Stanley hat ihre These von einem „Superzyklus“ gegenüber dem Finanznachrichtensender CNBC erneuert.

„Wir glauben nicht, dass der Superzyklus bislang vollständig eingepreist ist“, erklärte Huberty, die als eine der großen Stars der Finanzbranche gilt. Die Morgan Stanley-Analystin prognostizierte für das Fiskaljahr 2018, das bei Apple traditionell bereits im Oktober beginnt, ein Absatzplus nach Einheiten von 20 Prozent, das deutlich über den Wall Street-Erwartungen von nur 10 Prozent liegt.

Mehr als 250 Millionen verkaufte iPhones im Fiskaljahr 2018 erwartet

Im vergangen Fiskaljahr konnte Apple 212 Millionen iPhones verkaufen, musste damit aber den ersten Absatzrückgang seit dem Debüt 2007 hinnehmen.

Im laufenden Geschäftsjahr dürfte Apple trotz des starken Weihnachtsquartals bestenfalls auf Vorjahresniveau liegen, weil potenzielle Kunden in den kommenden Monaten ihre Käufe wegen des iPhone 8-Launches zurückstellen dürften.

Katy Huberty rechnet demnach mit 253 Millionen verkauften iPhones im Fiskaljahr 2018, was einem Rekordergebnis entsprechen würde. Apples bisheriger Verkaufsrekord liegt bei 234 Millionen abgesetzten iPhones im Fiskaljahr 2015.

iPhone 8 mit OLED-Display und 3D-Sensor erwartet

„Wir rechnen im September mit einem Gerät, das signifikante technische Fortschritte bietet“, erläuterte Huberty gegenüber CNBC ihre optimistische These, die sie mit einem Kursziel von 154 Dollar untermauert.

Das neue iPhone werde laut Huberty mit OLED-Display und 3D-Sensor ausgeliefert werden, eine drahtlose Ladefunktion besitzen und eine fortgeschrittene Software im Bereich der Künstlichen Intelligenz (AI) besitzen, glaubt die Morgan Stanley-Analystin.

Einen Überblick über die neusten Gerüchte zum iPhone 8 finden Sie hier

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