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Make Tweets Great Again: Neue Initiative spendet für jeden Trump-Tweet an Organisation für Meinungsfreiheit

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Neuer Tweet von Trump - neue Spende für die Meinungsfreiheit. Entwickler aus New York tun mit jedem Tweet des US-Präsidenten Donald Trump Gutes. Sie unterstützen eine Organisation, die sich für Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung von Homosexuellen und gegen die Todesstrafe einsetzt. Je mehr Trump tweetet, desto höher wird der Betrag. Rund 630 Dollar sind bereits in zwei Wochen zusammengekommen.

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Der private Twitter-Account des US-Präsidenten Donald Trump (@realDonaldTrump) ist immer einen Blick wert. Schließlich sondert der mächtigste Mann der Welt dort ungefiltert seine Gedanken ab, gerne auch nachts oder am frühen Morgen. Dass es Trump dabei mit den Fakten nicht immer ganz genau nimmt und sich auf Twitter auch mal Feinde macht, ist längst bekannt. Wie man mit derlei unkontrolliertem Getwittere am besten umgeht, zeigt nun ein Entwicklerteam aus New York.

Mit der Anfang März gestarteten Initiative „Make Tweets Great Again“ geht jedes Mal, wenn Trump twittert, ein gewisser Geld-Betrag an die amerikanische Nichtregierungsorganisation „American Civil Liberties Union“ (ACLU). Die ACLU setzt sich für Bürgerrecht und Meinungsfreiheit ein. Außerdem steht sie für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und gegen die Todesstrafe.

Pro Tweet gehen derzeit rund zehn Dollar an die Trump-Gegner. Gespendet wird das Geld von Freiwilligen. Auf der Webseite der Initiative können sie entscheiden, wie viel sie pro Tweet an die ACLU zahlen wollen – von zehn Cent bis zu einem freiwählbaren Betrag. Entscheidet sich der Nutzer etwa zehn Cent pro Tweet zu spenden, sind das pro Monat 20 Dollar, weil Trump etwa 200 Mal monatlich tweetet.

Besonders pfiffig: Auf Twitter lassen die Organisatoren Trump nach jedem Tweet wissen, wie viel dieser eingebracht hat. Derzeitiger Stand: 9,95 Dollar pro Tweet – und das, obwohl die Anti-Trump-Initiative nicht einmal zwei Wochen besteht. In diesem Zeitraum konnte „Make Tweet Great Again“ bereits 632 Dollar einsammeln.

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Ob die Organisatoren damit Trumps willkürliches Getwittere tatsächlich eindämmen können, ist wohl mehr als fraglich. Aber eines kann die Initiative auf jeden Fall bewirken: Trump tut dadurch mit jedem Tweet etwas gegen sich selbst.

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