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Editorial Media punkten mit Glaubwürdigkeit

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Unabhängige Medien sind ein Eckpfeiler der Demokratie. Mit ihrer Kritik- und Kontrollfunktion nehmen Journalisten eine bedeutende Aufgabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wahr. Das höchste Gut der Medien ist dabei ihre Glaubwürdigkeit.

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Wie wichtig die Investitionen in professionelle journalistische Strukturen und starke Medienmarken sind, hat zuletzt auch die Tragweite von Falschmeldungen in sozialen Netzwerken deutlich gemacht. In Sachen Glaubwürdigkeit leisten Editorial Media mit ihrem journalistischen Content in Print, Online und Mobile, einen bedeutenden Beitrag in unserer Gesellschaft.

Menschen sind auf der Suche nach verlässlichen Informationen und bringen seriösen Quellen ein großes Vertrauen entgegen. Das zeigt die Repräsentativbefragung „Relevanz und Glaubwürdigkeit der Medien“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) unter 1.458 Personen der Bevölkerung ab 16 Jahren durchgeführt hat.

Demnach glauben mehr als zwei Drittel bei unterschiedlichen Meldungen über ein und dasselbe Ereignis eher Zeitschriften und Zeitungen – lediglich acht Prozent vertrauen eher den sozialen Netzwerken. Im Vergleich TV versus soziale Netzwerke erreichte das Fernsehen einen Wert von 63 Prozent, während zehn Prozent Facebook, Twitter & Co. in Sachen Glaubwürdigkeit den Vorzug geben.

Zeitschriften und Zeitungen überzeugen mit sachlicher Diskussionskultur

Die Mediennutzer schätzen an Zeitschriften und Zeitungen aber nicht nur die Vertrauenswürdigkeit der verbreiteten Nachrichten. Auch wenn es um die Frage der Diskussionskultur geht, die in einer Demokratie von elementarer Bedeutung ist, erobern Zeitschriften und Zeitungen im Gattungsvergleich die Spitzenposition. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist der Meinung, dass die Debatten über Politik hier am ehesten sachlich und höflich verlaufen. Das Internet kommt dagegen auf eine Zustimmungsquote von nur vier Prozent.

Kritik erntet vor allem die Qualität der Kommentare im Internet. 43 Prozent der Befragten, diese überwiegend als aggressiv, 28 Prozent bewerten sie als unqualifiziert und 22 Prozent als unsachlich. „Wir haben in Deutschland eine Grauzone, in der Toleranz falsch verstanden wird und eigentlich die Beleidigung schon anfängt“, kommentiert Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin Institut für Demoskopie Allensbach.

Redaktionelle Qualität hat Ihren Preis

Für die Verlage bedeuten die Ergebnisse der Allensbach-Studie zweierlei. Einerseits sind sie eine Bestätigung für die Arbeit, die die Journalisten in den Redaktionen tagein tagaus leisten. Der Wert dieser Arbeit für die Gesellschaft ist der großen Mehrheit der Bevölkerung sehr wohl bewusst. Andererseits sind die Umfrage-Ergebnisse ein Ansporn, auch künftig in eine fundierte journalistische Ausbildung, professionelle redaktionelle Strukturen und – in Print wie Digital – in neue Medien-Titel zu investieren. Deutschland hat weltweit die vielfältigste Presselandschaft zu bieten. Es lohnt sich, dieses hohe Gut zu bewahren.

Mehr Beiträge rund um dieses Thema so wie News, Fakten und Argumente für journalistische Medien als Werbeträger finden Sie hier: editorial.media

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