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SXSW 2017: Daimler-Chef Dieter Zetsche nimmt den Wettkampf mit Apple, Google & Co an

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SXSW 2017: Die Internet-Branche trifft sich wieder einmal in Austin, Texas

Seit mehr als 30 Jahren lockt South by Southwest (SXSW) die Internet- und Popkultur nach Austin. Auch deutsche Unternehmer und Kreative zieht es Jahr für Jahr zur SXSW nach Texas, wo das German Haus eine Anlaufstelle für deutsche Innovationen bietet. Daimler-CEO Dieter Zetsche präsentierte hier gestern seinen Zukunftsentwurf für die Automobilbranche und erklärte, dass er beim selbstfahrenden Auto die Konkurrenz von Apple, Google & Co nicht fürchte. Auch Internet-Persönlichkeiten wie Richard Gutjahr und Thomas Knüwer sind wieder bei der SXSW – ein Social Media-Überblick.

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Die Atmosphäre bei der 31. Auflage des Tech- und Popkulturfestivals South by Southwest (SXSW), das sich in die Bereiche Interactive, Music und Film gliedert, ist wieder einmal entspannt, wie die ersten Social Media-Eindrücke deutscher Teilnehmer dokumentieren.

Mit dabei sind wie jedes Jahr etwa Internet-Berater Thomas Knüwer und Blogger und ARD-Journalist Richard Gutjahr, die im Vorfeld darüber diskutieren, ob sie ihre Eindrücke über Snapchat oder Instagram teilen sollten.

„Einmal noch Snapchat, nächstes Jahr ist es wegen Instagram eh vorbei“, überzeugte Gutjahr Knüwer, der seine Storys dann  zusätzlich auch noch über Facebook teilte.

Zum Highlight am ersten Tag wurde wieder einmal der Auftritt des Internet-Seriengründers Gary Vaynerchuk, der wie vor einer Woche bei den Online Marketing Rockstars einen ultra-selbstbewussten Auftritt hinlegte.

Das aus deutscher Sicht erste Highlight fand naheliegenderweise im deutschen Veranstaltungszentrum „German Haus“ statt, das seit Jahren auf der SXSW erste Anlaufstelle für Unternehmen und Unternehmer aus der Bundesrepublik ist (was in der Heimat nicht jeder versteht).

Mit Daimler-CEO Dieter Zetsche ließ sich auch der erste Vorstandschef eines Dax-Konzern auf der SXSW blicken – und zeigte dabei keinerlei Berührungsängste.

Zetsche sprach auf der SXSW in einem einstündigen Vortrag über die Zukunft des selbstfahrenden Autos.

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Der Daimler-Chef betonte dabei die Bedeutung des Kartendienstes. Vor rund einem Jahr hatte sich Daimler im Verbund mit BMW und Audi die Mehrheit am einst von Nokia gegründeten Kartendienst HERE gesichert.

Für Zetsche steht fest: Mit HERE kann Daimler mit Apple und Google, die bekanntlich ebenfalls an selbstfahrenden Auto-Lösungen entwickeln, mithalten.

Gleichzeitig verkündete Zetsche, dass Daimler in Kooperation mit der SXSW in Deutschland selbst eine eigene Veranstaltung an den Start bringen wird: die „me Convention“, die im Rahmen der Automesse in Frankfurt bereits im September stattfinden soll.

Unterdessen tummeln sich auch zahlreiche Hamburger Start-ups wieder auf der SXSW – für den Rest ist es eine „Geschäftsreise“.

Today’s direction.

Ein Beitrag geteilt von Jochen Wegner (@jochenjochen) am

Dr. Z

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"Wir lernen hier, dass es mehr als eine Wahrheit gibt"

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart und WirtschaftsWoche-Chefredakteurin Miriam Meckel berichten von der SXSW über die neuesten digitalen Trends.

Posted by Handelsblatt on Samstag, 11. März 2017

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