„Nicht tot zu kriegen“ startet blass, „Kroymann“ schwach – Sport1 bärenstark mit Europa League

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RTL-Serie "Nicht tot zu kriegen": Nina (Amelie Plaas-Link), Rasmus (Mathias Harrebye Brandt), Dagmar (Caroline Maria Frier), Oliver (Tristan Seith), Helmut (Jochen Busse)

Die neue RTL-Comedyserie "Nicht tot zu kriegen" ist nicht sonderlich erfolgreich angelaufen. Die Marktanteile lagen im jungen Publikum bei verhaltenen 13,6% und 12,2%. Deutlich unter dem Sender-Normalniveau startete später die ARD-Sketch-Comedy "Kroymann". Sehr zufrieden dürfte hingegen Sport1 sein, das sich mit der Europa League in der Prime Time nur dem Ersten und dem ZDF geschlagen geben musste.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Nicht tot zu kriegen“ Mittelmaß, „Kroymann“ deutlich darunter

Nach „Triple Ex“ kann mit „Nicht tot zu kriegen“ die nächste Comedyserie nicht so richtig vom Vorprogramm „Der Lehrer“ profitieren: 1,64 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die erste Folge der neuen Sendung mit Jochen Busse, der Marktanteil lag da noch bei relativ ordentlichen 13,6%. Doch Episode 2 verlor um 21.40 Uhr 220.000 junge Zuschauer und die 1,42 Mio. entsprachen dann nur noch sehr mittelmäßigen 12,2%. Deutlich unter dem Sender.-Normalniveau lief später die Sketch-Comedy „Kroymann“ im Ersten an. 940.000 Gesamt-Zuschauer entsprachen um 23.35 Uhr nur unschönen 7,1%, 180.000 junge Seher sogar nur 3,6%.

2. „Kommissar Lupin“ und „Lena Lorenz“ liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens war am Donnerstag die 20-Uhr-„Tagesschau“ im Ersten: 5,13 Mio. sahen zu – 16,7%. Um 20.15 Uhr kämpften ARD und ZDF um die Spitzenposition. Das Erste setzte sich mit „Kommissar Dupin – Bretonische Flut“ letztlich durch: 5,04 Mio. Zuschauer reichten für 15,1%. „Lena Lorenz: Lebenstraum“ – ebenfalls eine Premiere – kam auf 4,84 Mio. Seher und 14,5%. RTLs „Lehrer“ landete mit 3,08 Mio. Sehern und 9,3% klar dahinter.

3. Saisonrekord für die Europa League bei Sport1

Vor RTL schob sich in den Prime-Time-Charts noch Sport1. Das Hinspiel des deutsch-deutschen Europa-League-Duells zwischen Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach sahen dort 3,13 Mio. Fans – ein grandioser Marktanteil von 10,8%. In der aktuellen Saison gab es kein Europa-League-Spiel mit mehr Zuschauern, in der vergangenen Spielzeit erreichten nur das Virtelfinale Dortmund-Liverpool und das Finale Liverpool-Sevilla mehr Zuschauer. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 1,21 Mio. Fußball-Fans sogar 11,5%. Hier musste sich Sport1 in der Prime Time nur ProSieben und RTL geschlagen geben.

4. „Topmodels“ besiegen den „Lehrer“ erneut – mit Staffel-Bestwerten

Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann „Germany’s next Topmodel“ den Tag – und das mit den bisher besten Zahlen der aktuellen Staffel. 2,04 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu – stolze 17,9%. Damit gewann die Casting-Soap knapp gegen den „Lehrer“ von RTL, dem 2,01 Mio. junge Zuschauer 17,5% bescherten. Dahinter folgen in den Tages-Charts dann „GZSZ“ und „Nicht tot zu kriegen“ (siehe oben). Sport1 besiegte mit der Europa League (ebenfalls siehe oben) Sat.1, Vox und alle anderen kleineren Sender. Sat.1 kann mit „Criminal Minds“ dennoch zufrieden sein: 1,17 Mio. und 1,16 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 10,2% und 9,8%.

5. Vox punktet mit „Wolverine“, RTL II und kabel eins schwächeln

Passend zum aktuellen Kinohit „Logan – The Wolverine“ zeigte Vox am Donnerstag einen früheren Film mit Hugh Jackman als Comic-Held: „X-Men Origins: Wolverine“. Mit Erfolg: 880.000 14- bis 49-Jährige sahen zu – gute 7,7%. RTL II blieb mit den „Kochprofis“ hingegen bei sehr enttäuschenden 3,8% (440.000) hängen und landete mit dem „Frauentausch“ danach ebenfalls unter dem Soll ( 520.000 / 5,2%). Mies lief der Abend auch für kabel eins – u.a. mit „Operation Walküre“ und 390.000 14- bis 49-Jährigen bzw. 3,4%.

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