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Neue Finanzierungsrunde: Airbnb ist bereits 31 Milliarden Dollar wert – und schreibt endlich schwarze Zahlen

Airbnb-Gründer Brian Chesky: Die Investoren lieben sein Geschäftsmodell
Airbnb-Gründer Brian Chesky: Die Investoren lieben sein Geschäftsmodell

Welches hoch gewettete Internet-Unternehmen folgt nach Snap an die Börse? Während sich der Fahrdienstvermittler Uber aktuell selbst demontiert, wird eine andere Erfolgsstory der Sharing Economy immer größer. Wie der Finanzinformationssender CNBC berichtet, konnte Airbnb in einer neuen Finanzierungsrunde eine weitere Milliarde Dollar frische Mittel einsammeln – und das auf der Bewertungsbasis von bereits 31 Milliarden Dollar. Der digitale Zimmervermittler arbeitet zudem seit 2016 profitabel, berichtet CNBC.

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Der Goldrausch im Silicon Valley geht weiter. Bis auf 40 Milliarden Dollar schoss Snaps Börsenwert am Tag nach dem IPO empor – ein stolzer Aufschlag von in der Spitze 73 Prozent gegenüber dem Ausgabekurs von noch 17 Dollar vor einer Woche. Auch nach dem darauf einsetzenden Kurssturz in Folge von Gewinnmitnahmen wird die Snapchat-Mutter aktuell immer noch mit 32 Milliarden Dollar bewertet.

Fast eine genauso hohe Bewertung kann ein anderer Pionier der Sharing Economy aufrufen. Der digitale Zimmervermittler Airbnb wird am Sekundärmarkt nach einer neuen Finanzierungsrunde über 1 Milliarde Dollar inzwischen mit stolzen 31 Milliarden Dollar bewertet, wie der Finanznachrichtensender CNBC berichtet.

Seit dem Frühjahr 2016 profitabel

Gegenüber Sommer 2015, als Airbnb sogar frische Mittel in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar einsammelte, ist die Bewertung damit um weitere 5,5 Milliarden Dollar angestiegen. Seit der Gründung hat Airbnb bereits Wagniskapital in Höhe von 3 Milliarden Dollar aufgenommen.

Wie CNBC berichtet, schreibt Airbnb inzwischen sogar schwarze Zahlen: Das US-Internet-Unternehmnen, das Ashton Kutcher zu seinen frühesten Investoren zählt, arbeitet seit dem zweiten Quartal 2016 profitabel, hat eine gut unterichtete Quelle CNBC anvertraut. Einen Börsengang in naher Zukunft strebe Airbnb dennoch nicht an, hieß es.

Bereits in 65.000 Städten auf der Welt präsent

Airbnb wurde im August 2008 von den Studenten Brian Chesky und Joe Gebbia in San Francisco gegründet. Der Name ist Programm: „Airbed and Breakfast“ heißt die Langfassung, Luftmatratze und Frühstück also.

„Der Zugang ist wichtiger als der Besitz“, beschrieben die Gründer einst ihr Mission Statement. Inzwischen bietet Airbnb Zimmer in 191 Ländern und über 65.000 Städten an: Die mittlerweile 3 Millionen Inserate haben 150 Millionen Menschen rund um den Globus eine Unterkunft vermittelt.

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