Frauen und die freie Liebe, die Formel für ein langes Leben und Fasten für Fortgeschrittene: Stern und Spiegel führen Blendle-Charts an

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Passend zum heutigen Internationalen Frauentag hat sich ein Artikel des Spiegel mit dem Titel "Die endgültige Emanzipation" – eine Story über Frauen, die sich von der monogamen Zweierbeziehung abwenden – den zweiten Platz der Blendle-Topseller gesichert. An die Spitze der Verkaufs-Charts des Journalismus-Shops hat sich allerdings "Die Formel für ein langes Leben" des Stern gesetzt. Die Geschichte eines Pornosüchtigen aus der Süddeutschen Zeitung verteidigt Platz 6 aus der Vorwoche.

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Wie schaffen wir es, dem Leben möglichst viele gesunde Jahre abzugewinnen? Die Antwort des Stern: „Die Formel für ein langes Leben“, ein Wissenschaftskrimi mit sieben Zutaten für ein langes Leben – der sich die Spitzenpostion der Blendle-Bestseller-Charts gesichert hat. Und anhand der Forschungen der Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn zeitlose Fragen klären will, wie: „Wie kann man sich erklären, warum wir so unterschiedlich altern?“ und „Wie lässt sich Verfall verlangsamen?“.

Der zweite Platz bricht hingegen mit einem Ideal – der monogamen Zweierbeziehung: Pünktlich zum Internationalen Frauentag ruft der Spiegel „Die endgültige Emanzipation“ aus und befasst sich mit der Polyamorie, „ein feministisches Projekt“ über die freie Liebe.

Eine etwas andere Story über das menschliche Verlangen hat die Süddeutsche Zeitung abgeliefert: In „Drecksschleuder“ packt ein Abhängiger über seine Pornosucht aus – die Story über den verhängnisvollen Bildersturm im Netz hat es bereits in der vergangenen Woche auf Platz 6 der Blendle-Bestseller geschafft. Auch das PM Magazin verteidigt seinen dritten Platz aus der Vorwoche, widmet sich dieses Mal allerdings der „Biochemie des Fastens“. Und zeigt auf, wie schlau unsere Zellen auf den Stresstest für den Körper reagieren. Die Blendle-Top-Ten fällt insgesamt aber sehr ausgewogen aus: Nur die Süddeutsche Zeitung und die Zeit sind mit jeweils zwei Texten vertreten.

In den Medien-/Tech-Charts überzeugte diese Woche vor allem „Das Ende des Privatlebens“ aus der Bilanz – eine Big-Data-Story, die etwas mehr Transparenz in die Machenschaften der Datensammler im Netz bringen will. Gefolgt von einer weiteren Geschichte rund um das Datensammeln im Netz: In „Der Preis ist heiss“ konzwntriert sich die WirtschaftsWoche allerdings auf die ökonomischen Auswirkungen.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 1. bis 7. Februar 2017:

1. „Die Formel für ein langes Leben“, Stern, 2389 Wörter, 0,65 Cent
Im Stern stellen Wissenschaftler die sieben Faktoren vor, die zu einem langen, gesunden Leben beitragen.

2. „Die endgültige Emanzipation“, Der Spiegel, Tobias Becker, 2726 Wörter, 0,75 Cent
Viele Frauen entscheiden sich heute bewusst gegen Monogamie. Der Text bricht mit dem Ideal der romantischen Zweierbeziehung.

3. „Biochemie des Fastens”, P.M. Magazin, Katrin Blawat, 1652 Wörter, 0,65 Cent
Zu Beginn der Fastenzeit wird erklärt, welche Prozesse eine Fastenkur im Körper in Gang setzt.

4. „Lass doch mal!“, Süddeutsche Zeitung, 1827 Wörter, 0,79 Cent
Betrachtungen zur Fastenzeit: Warum es uns so schwer fällt, zu verzichten.

5. „Das Ende des Privatlebens“, Bilanz, Sophie Crocoll und Marc Kowalsky, 2327 Wörter, 0,35 Cent
Großer Report zu Datensammlern im Netz: Was Google & Co. heute schon alles von uns wissen.

6. „Drecksschleuder“ – Süddeutsche Zeitung, 2338 Wörter, 79 Cent
In der SZ erzählt ein Abhängiger die Geschichte seiner Pornosucht.

7. „Der Preis ist heiss”, WirtschaftsWoche, u.a. Malte Fischer, Jacqueline Goebel, Henryk Hielscher, 2912 Wörter, 0,69 Cent
Big Data wird in Zukunft zur individuellen Preisgestaltung führen. Dann entscheiden Kontostand und Konsumverhalten darüber, wieviel man für eine Ware zahlt.

8. „Liebe Freier“, Die Zeit, Johannes Böhme, 1544 Wörter, 0,59 Cent
Ein Zeit-Autor plädiert für eine Gesetz, das Freier bestraft – da es in seinen Augen keine harmlose Prostitution gibt.

9. „Bin ich gehackt?“, Chip, Fabian von Keudell, 3946 Wörter, 0,99 Cent
Ausführlicher Ratgeber, wie man Smartphone und PC professionell gegen Hackerangriffe absichert.

10. „Die Nazis von Neukölln“, Tagesspiegel, Sebastian Leber, 1571 Wörter, 0,45 Cent
Reportage aus Neukölln, wo die Zahl der rechten Straftaten seit letztem Sommer stark angestiegen ist.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird von „Das Ende des Privatlebens“ (Bilanz) angeführt, einem großen Report über Datensammler im Netz. Auch in „Der Preis ist heiss“ (WirtschaftsWoche) beleuchtet Big Data, allerdings unter einem ökonomischen Aspekt. Mit dem rechten US-Medium Breitbart – und seinem Siegeszug – beschäftigt sich die Zeit in „Er macht sich breit“.

1. „Das Ende des Privatlebens“, Bilanz, Sophie Crocoll und Marc Kowalsky, 2327 Wörter, 0,35 Cent
Großer Report zu Datensammlern im Netz: Was Google & Co. heute schon alles von uns wissen.

2. „Der Preis ist heiss”, WirtschaftsWoche, u.a. Malte Fischer, Jacqueline Goebel, Henryk Hielscher, 2912 Wörter, 0,69 Cent
Big Data wird in Zukunft zur individuellen Preisgestaltung führen. Dann entscheiden Kontostand und Konsumverhalten darüber, wieviel man für eine Ware zahlt.

3. „Er macht sich breit“, Die Zeit, Paul Middelhoff und Holger Stark, 1805 Wörter, 0,59 Cent
Hier wird der Frage nachgegangen, wie das rechte Medium Breitbart in Deutschland Fuß fassen könnte.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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