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Twitter-Horrorstory: Stephen King trollt Donald Trump nach dessen Abhörvorwurf gegen Barack Obama

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Horror-Autor Stephen King / © Facebook / Stephen King

Es ist bislang einer der schärfsten Angriffe in seiner Präsidentschaft: Donald Trump beschuldigte Barack Obama am Wochenende, seine Telefone im Trump-Tower angezapft zu haben. "Das ist wie bei Nixon/Watergate", ereiferte sich Trump via Twitter in gleich vier Tweets. Trumps Fixierung auf seinen Amtsvorgänger persiflierte auf dem 140-Zeichendienst Bestseller-Autor Stephen King, der zu Trump eine Horror-Kurzgeschichte in drei Teilen twitterte, die schnell zum Viral-Hit wurde.

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Samstagmorgen in Miami, 23 Grad – der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite. Nur Donald Trump scheint schon um 6.30 Uhr schlechte Laune zu haben.  Der Grund: Ein Bericht auf der rechtspopulistischen Plattform Breitbart, der den Vorwurf erhebt, dass die Obama-Administration in ihren letzten Monaten die Telefone im Trump Tower angezapft habe – das Gespenst von Watergate steht plötzlich im Raum.

In gleich vier wütenden Tweets reagierte US-Präsident Trump auf die freilich unbewiesenen Breitbart-Vorwürfe. Das Vorkommen sei „schrecklich“ , wetterte Trump, „McCarthyismus“.

Donald Trump fragte sich dann, ob der Vorgang illegal sei – „ein neuer Tiefpunkt“ von Obama sei er auf alle Fälle.

Die Sache wäre für einen Anwalt ein gefundenes Fressen, twittert sich Trump weiter in Rage.

Um dann zu einem finalen und vernichtenden Urteil zu kommen.“Wie tief ist Obama gesunken, um meine Telefone während des geheiligten Wahlprozesses anzapfen zu lassen? Schlimmer (oder kranker) Kerl“, twitterte Trump in charakteristischer Form.

Die Fixierung auf seinen Amtsvorgänger ist nicht neu. 2011 stellte Trump die Echtheit von Obamas Geburtsurkunde und damit den Geburtsort Hawaii infrage. Es folgte die inzwischen legendäre Revanche Obamas beim Korrespondenten-Dinner im Weißen Haus.

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Im Wahlkampf kritisierte Trump Obama wiederum unablässig für den schlechten Zustand der USA und äußerte von einer Woche im Interview mit Fox News den Verdacht, dass der Ex-Präsident hinter den zahlreichen Protesten in den USA stecken könnte.

Bei Horror-Autor Stephen King weckte Trumps Obama-Besessenheit unterdessen Erinnerungen an Hollywood. „Die Politik mal außen vor, die Trump-Administration erinnert mich an den Tom Arnold-Film „Die Idioten“. Wirklich, Leute, das ist peinlich“, twitterte King nach Trumps Abhörvorwürfen an Obama.

Danach legte der Bestseller-Autor Twitter-gerecht in seinem eigenen Genre nach – der Horror-Geschichte. „Obama hat nicht nur die Telefone angezapft, er hat auch Eiscreme aus der Essenkammer gestohlen“, begann King mit einer Twitter-Kurzgeschichte.

„Obama hat die Telefone höchstpersönlich angezapft“, twittert King weiter, „Er hat ein Con Edison Overall getragen. Michelle Obama hat Wache gestanden, während Obama die Telefonkabel zusammengesteckt hat. TRAURIG!“, spann King seinen Plot weiter.

Das große Finale von Kings Twitter-Kurzgeschichte kam dann natürlich nicht ohne Anleihe an das Horror-Genre aus. „Trump sollte wissen, dass OBAMA NIEMALS DAS WEISSE HAUS VERLASSEN HAT“, twitterte King in Großbuchstaben. „Er sitzt in der Kammer. UND ER HAT SCHEREN!“

Für den letzten Tweet seiner Trump-Horrorgeschichte sammelte King 158.000 Likes ein – mehr als Präsident Trump für seine Vorwurfs-Tweet. Merke: Das Internet liebt gute Geschichten – besonders, wenn sie sich um Donald Trump drehen…

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