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„The New Arrivals“: Spiegel Online startet staatenübergreifendes Flüchtlingsprojekt mit Partnermedien

SpOn-Chefredakteurin Barbara Hans (Foto) stößt mit Partnermedien ein journalistisches Flüchtlingsprojekt an
SpOn-Chefredakteurin Barbara Hans (Foto) stößt mit Partnermedien ein journalistisches Flüchtlingsprojekt an

Was bedeutet es, Kabul mit Kent oder Mossul mit Madrid zu tauschen? Wie gewöhnt man sich an ein Leben in der Fremde? Das will Spiegel Online im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts "The New Arrivals" herausfinden – und berichtet dafür mit den europäischen Partnermedien The Guardian, Le Monde und El País über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien.

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In Deutschland werden SpOn-Reporter über anderthalb Jahre eine achtköpfige syrische Familie begleiten, die nach der Flucht aus Damaskus in Lüneburg wieder zusammengefunden hat – die Geschichten finden sich auf einer eigens dafür angelegten SpOn-Website.“Wir freuen uns sehr, im Rahmen des gemeinsamen Projekts die Geschichten von geflüchteten Menschen in verschiedenen Ländern Europas erzählen zu können. So werden Entwicklungen erkennbar und Themen, die Menschen einen – egal, ob sie nach Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Spanien geflüchtet sind“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von Spiegel Online.

Der Guardian berichtet hingegen aus Großbritannien über einen neunjährigen afghanischen Jungen, der mit seinen Eltern und seinen sechs Geschwistern vor den Taliban geflohen ist. In Frankreich begleitet die Le Monde ein Dorf, dass sich auf die Ankunft einer sudanesischen Familie vorbereitet, während El País die Geschichte einer Gruppe Afrikaner erzählt, die in einem lokalen Fußballverein in Südspanien eine neue Heimat gefunden hat.

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„Zusammen mit unseren Partnermedien werden wir eine staatenübergreifende Perspektive auf eine gemeinsame europäische Herausforderung – und Chance – erarbeiten.“, so Thorsten Dörting, Geschäftsführender Redakteur bei SpOn. „Und wir hoffen, dass unsere Tiefenrecherche einen besonderen Blick auf die vielschichtigen Integrat ionsprozesse erlaubt.“

Die Redaktionen der vier Titel werden in den kommenden 18 Monaten eng zusammenarbeiten, Geschichten und Videos austauschen sowie Neuigkeiten in den sozialen Medien und auf ihren Websites veröffentlichen, heißt es. Das Projekt wird durch das European Journalism Centre (EJC) mit Mitteln der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt. Die Angebote des „The New Arrivals“-Projekts sind zu finden unter.

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Alle Kommentare

  1. Finanziert Bill Gates denn auch in den USA eine „The New Arrivals“-Kampagne oder darf man diese Frage schon nicht mehr stellen?

  2. Eine acht(!)koepfige Familie, die aus Damaskus „geflohen“ ist. Aber in Damaskus herrscht bzw. herrschte gar kein Krieg.
    Im Gegenteil berichtete auch der Spiegel in den letzten Jahren mehrmals, wie „normal“ die Menschen doch in der syrischen Hauptstadt leben…

  3. Die europäischen Donald Trumps werden bei solch einem Kampagnenjournalismus nicht lange auf sich warten lassen.
    Und das ist auch gut so.
    Diese Medienvertreter sind ja bereits heute so unbeliebt wie Krebs.

  4. The new Invasors!

    Einfach nur noch peinlich, diese Lügenpropaganda…

    Bei Bibi Blocksberg funktioniert das vielleicht, aber Erwachsene lassen sich nicht so leicht vera….!

  5. Die neomarxistische Propaganda muss wirklich in den letzten Zügen liegen, wenn sie zu solch plumpen Sprachmanipulationen greift.
    Ich sage trotzdem, und alle, die ich kenne nicht „The New Arrivals“, sondern „Nach-Grundgesetz-Hier-nichts-suchen-Habende“ oder „Illegal-Eingerreiste-schnell-wieder-Abreisende“.

  6. Deutschland scheint ein Projekt zu sein, ein Land und seine Bevölkerung so schnell wie möglich ihrer Identität zu berauben. Es ist eine an Absurdität nicht mehr zu toppende Entwicklung. Ein feuchter Traum linker Fanatiker…

  7. Schade. Wieder eine Chance vertan kritisch über Migration zu reflektieren. Besonders unsympathisch: die blöden Kopftücher der sog. „neuen Europäer“

  8. Journalisten werden zu politischen Aktivisten – auf Rechnung eines US-amerikanischen Mulitimilliardärs. Bei den schwindenden Auflagen und Umsätzen ist derlei Auftragsrecherche bald die letzte Rettung für das rostige, ehemlige „Sturmgeschütz der Demokratie“.

  9. SpOn lässt also die Tiefenrecherche von Bill Gates sponsorn.
    Denn Pressefreiheit ist ein teures Gut.

  10. Ist das vielleicht endlich das Ende des schwanzgesteuerten Spiegeljournalismus?

    Und, liebe debile Geiferer, Euch nimmt schon lange keiner mehr ernst. Zu blöde, daß meedia gerade hier die Kommentarfunktion freigegeben hat, damit Ihr mal wieder Wortmüll ejakulieren könnt.

    1. Wenn es nach Ihnen geht, sollte also vor jeder Kommentarfreischaltung eine Gesinnungsprüfung erfolgen?
      Gehört der Satz „jeder Mensch darf seine eigene Meinung haben und diese auch äußern“ zu Ihrem ethischen Wertesystem?

  11. Noch mehr Werbung für einwanderung… Warum nicht mal eine Kampagne starten wo es darum geht wie unattraktiv unsere westlichen Länder sind wenn man nicht selber arbeitet

  12. Noch mehr Werbung für einwanderung… Warum nicht mal eine Kampagne starten wo es darum geht wie unattraktiv unsere westlichen Länder sind wenn man nicht selber arbeitet

  13. Hmm, was ist denn die Chance sehr geehrter Thorsten Dörting? Chancen habe ich auch beim Lotto oder Roulette. Für wen ist es eine Chance – für die Einwanderer? für die Deutsche Gesellschaft? für die Sozialindustrie? für mich?Sie sehen Fragen herr Dörting Frafen über Fragen… Die Antwort, sehr wahrscheinlich rührselige Betroffenheits-Geschichten.

  14. Super, können SPON und Co. gleich mal Reportage machen wie „Flüchtlinge“ zwischen verschieden Ländern pendeln um Sozialleistungsbezug zu maximieren.

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