Anzeige

Aus Spiegel QC wird Spiegel Media: Verlagsgruppe gibt Vermarkter neuen Namen

der-spiegel-logo-neu.jpg

Die Hamburger Spiegel-Verlag benennt seine Vermarktung um: Aus Spiegel QC wird Spiegel Media. Als Grund hierfür nennt das Medienhaus, dass die Vermarktung komplexer geworden sei. Gefragt seien nicht nur Standardlösungen. Vielmehr ginge es heute mehr denn je um native Werbeformate, Sonderinszenierungen oder das Konferenzgeschäft. Zuletzt hatte Spiegel QC das Admanagement und die Anzeigendisposition an den Spiegel-Minderheitsgesellschafter Gruner + Jahr ausgelagert, um Kosten zu sparen.

Anzeige
Anzeige

In der Vermarktung der Spiegel-Gruppe bricht eine neue Ära an. Das Printhaus an der Ericusspitze firmiert seinen Vermarkter ab sofort unter einem neuen Namen: Aus Spiegel QC wird Spiegel Media – Der Premium-Vermarkter. Die Spiegel-Geschäftsführung verpasst der Vermarktungsorganisation zudem ein neues Logo. Als Grund für die optische Neuausrichtung nennt das Unternehmen das sich veränderte Marktumfeld: „Im Tagesgeschäft geht es längst nicht mehr nur um Standardlösungen. Ob native Werbeformate, Integrationskonzepte, Sonderinszenierungen oder das Konferenzgeschäft: Spiegel Media ist ein kompetenter Partner für komplexe Anforderungen von Werbetreibenden und Agenturen“, erklärt der Verlag.

Weiter heißt es: Spiegel Media verstünde sich „als gattungsunabhängiger Vermarkter publizistisch hochwertiger Marken, die in ihren Segmenten zu den Marktführern gehören“. Es sei der Anspruch des Vermarkters, zusammen mit Agenturen und Kunden, Kommunikationskonzepte zu entwickeln, die „auch den Einsatz innovativer technologischer Vermarktungslösungen beinhalten und somit nachhaltig auf die Kampagnenziele einzahlen“, teilt das Printhaus mit.

Anzeige

Spiegel QC war 2009 entstanden. Dazu hatte das Medienhaus die Bereiche Verkauf, Disposition, Technik und Marketing-Services des Print- und Onlinegeschäftes operativ und räumlich zusammengelegt. Erst jüngst war es in der Vermarktung der Spiegel-Gruppe zu diversen Veränderungen gekommen. So hatte der Verlag seit Anfang des Jahres die Anzeigendisposition und das Ad Management an Gruner + Jahr EMS abgegeben. Gruner + Jahr ist Minderheitsgesellschafter beim Spiegel. Mit der Neuausrichtung des Vermarkters wollte der Spiegel Verlag unter anderem Kosten sparen. Das Unternehmen hatte sich zuletzt einen harten Restrukturierungskurs verordnet. Es reagierte damit auf rückläufige Werbe- und Vertriebserlöse.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige