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WDR Fernsehen holt 10% mit den Rosenmontagszügen, RTL II scheitert mit „Ich liebe einen Promi“

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Der Karneval sorgte am Rosenmontag noch einmal für Top-Quoten: Am Abend sahen 4,64 Mio. "Karneval in Köln" im Ersten, tagsüber erreichten die Rosenmontagszüge im Ersten 14,3% bis 17,2% und im WDR Fernsehen grandiose 10,1%. Zu den Flops des Tages gehörte die neue RTL-II-Reihe "Ich liebe einen Promi", die bei den 14- bis 49-Jährigen mit 1,9% komplett floppte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Rosenmontagszüge holen tolle Quoten

Viele Menschen, die keine Gelegenheit hatten, einen der Rosenmontagszüge zu besuchen, sahen sich die Live-Übertragungen im Fernsehen an. So erreichte der Zug in Mainz im Ersten zwischen 12.15 Uhr und 14 Uhr 1,62 Mio. Menschen (14,3%), der in Düsseldorf zwischen 14 Uhr und 15.30 Uhr 2,22 Mio. (17,2%) und der in Köln zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr 2,39 Mio. (16,5%). Noch grandioser sind die 10,1% einzuschätzen, die das WDR Fernsehen mit seiner langen Live-Übertragung aus Köln und Düsseldorf erzielte. 1,04 Mio. waren im Durchschnitt zwischen 9 Uhr und 16.40 Uhr dabei. Nur einmal waren die Quoten in den vergangenen 15 Jahren noch besser: vor einem Jahr, als der in Düsseldorf wegen Sturms abgesagt wurde und dadurch offenbar noch mehr Karnevalisten als sonst vor den Fernsehern saßen. Am Abend sahen dann noch 4,64 Mio. Leute den „Karneval in Köln 2017“ – starke 16,3%.

2. „Wer wird Millionär?“ siegt knapp gegen den ARD-Karneval

Trotz der guten Prime-Time-Quoten für die Fernsehsitzung im Ersten setzte sich um 20.15 Uhr RTL knapp durch: 4,72 Mio. sahen „Das Publikums-Special“ von „Wer wird Millionär?“ – ein Marktanteil von 14,5%. Platz 1 der Tages-Charts ging aber an die 20-Uhr-„Tagesschau“, die im Ersten 5,88 Mio. Leute (18,4%) einschalteten. Das ZDF lockte mit dem zwei Jahre alten „Unter anderen Umständen“-Krimi 4,12 Mio. Leute (12,4%).

3. „The Big Bang Theory“ holt Platz 1 in der jungen Zielgruppe

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Tagessieger der 14- bis 49-Jährigen war am Montag die ProSieben-Serie „The Big Bang Theory“: 1,79 Mio. junge Menschen sahen die neue Folge um 20.15 Uhr – gewohnt starke 17,4%. Die drei älteren Folgen erreichten danach zwischen 1,56 Mio. und 1,68 Mio. 14- bis 49-Jährige, sowie 15,1% bis 15,6% – auch das sind sehr stolze Zahlen. RTLs „Wer wird Millionär?“ lief mit 1,48 Mio. und 14,2% ebenfalls gut, Sat.1 bleibt mit „Lethal Weapon“ weiterhin über der 10%-Marke: 1,09 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 10,4%. „Navy CIS: L.A.“ kam danach noch auf 9,9%, „Hawaii Five-O“ auf ähnlich gute 10,1%. Über dem Sender-Normalniveau landete auch der „Karneval in Köln“ des Ersten: Immerhin 780.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr zu – 8,5%.

4. „Ich liebe einen Promi“ floppt bei RTL II

In der zweiten Privat-TV-Liga lief am Montagabend ein neues Format an: RTL II zeigte die erste Ausgabe von „Ich liebe einen Promi“. Ganz so überzeugt war der Sender von dem Neustart aber offenbar selbst nicht, sonst hätte man ihn wohl nicht erst um 23.20 Uhr gezeigt. Und tatsächlich: Die Quoten waren miserabel. Nur 100.000 14- bis 49-Jährige waren dabei – katastrophale 1,9%. „Die Geissens“ landeten vorher um 20.15 Uhr und 21.15 Uhr mit 4,3% und 5,0% auch schon unter dem Soll. Richtig zufrieden kann auch Vox nicht sein: 6,5% und 5,3% für „Goodbye Deutschland!“ sind blasse Zahlen. kabel eins landete um 20.15 Uhr sogar kräftig unter dem Soll: mit „Postman“ und 320.000 14- bis 49-Jährigen, sowie 3,6%.

5. WDR-„Lokalzeit“ lockt mehr als 2 Mio., der NDR punktet mit Service

Nicht nur tagsüber – siehe Rosenmontagszug-Zahlen oben – lief es für das WDR Fernsehen super, auch am Vorabend gab es Top-Quoten: 1,60 Mio. (6,1%) schalteten um 18.45 Uhr die „Aktuelle Stunde“ ein, sogar 2,09 Mio. (7,1%) danach die „Lokalzeit“. Auch hier dürfte der Karneval eine Rolle für den Erfolg gespielt haben. Um 20.15 Uhr lief es unter den kleinen Sendern für zdf_neo und das NDR Fernsehen am besten: „Inspector Barnaby“ erreichte mit zwei Folgen bei zdf_neo 1,22 Mio. und 1,10 Mio. Leute, das NDR Fernsehen mit „Markt“ und „Dr. Wimmer: Wissen ist die beste Medizin“ 1,28 Mio. und 1,05 Mio.

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