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Der Freitag stellt sich neu auf: Jakob Augstein und Philip Grassmann geben Chefredaktion an Christian Füller ab

Christian Füller folgt als Chefredakteur von Der Freitag auf Philip Grassmann und Jakob Augstein (v. l.)
Christian Füller folgt als Chefredakteur von Der Freitag auf Philip Grassmann und Jakob Augstein (v. l.)

Christian Füller wird neuer Chefredakteur des Freitag – Philip Grassmann verlässt die Wochenzeitung, Jakob Augstein konzentriert sich auf seine Rolle als Verleger und Geschäftsführer des Blattes. An Füllers Seite wird wie bislang Katja Kullmann als stellvertretende Chefredakteurin tätig sein.

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Wie die Wochenzeitung in einer Mitteilung bekannt gegeben hat, wird Philip Grassmann zum 15. März 2017 aus der Chefredaktion der Wochenzeitung ausscheiden. Er tritt in die Geschäftsführung des Abaton Programmkinos in Hamburg ein, das sein Vater, Werner Grassmann, 1970 gegründet hat. „Philip Grassmann hat den ‚Freitag‘ zu dem gemacht, was er heute ist: eine mutige, vielfältige und erfolgreiche Wochenzeitung mit einer stetig wachsenden Leserschaft. Mit ihm verlässt uns nicht nur ein ausgezeichneter Blattmacher und Journalist, sondern auch ein von allen Seiten geschätzter Kollege. Ich bedaure das sehr.“, sagt Jakob Augstein, der sich fortan auf seine Rolle als Verleger und Geschäftsführer der Zeitung konzentriert.

Christian Füller war lange bei der taz, u.a. in der Leitung von Innenpolitik und Schwerpunktredaktion und hat bereits für Der Freitag gearbeitet – aber auch für zahlreiche weitere Medien, wie die FAZ, FAS, WamS sowie Spiegel Online und verschieden Radiosender. „Ich freue mich, mit der Redaktion und mit Jakob Augstein den ‚Freitag‘ neu zu gestalten“, sagt Christian Füller. „Wir werden im Wahljahr darauf achten, dass die Politik ihre Versprechen auf Chancengleichheit und Gerechtigkeit diesmal hält.“

der Freitag woe

Der Freitag verkaufte sich im vierten Quartal 2016 im Durchschnitt 21.597 mal pro Ausgabe – das entspricht einem Plus von 12,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ein Großteil der verkauften Auflage stammt dabei aus Abos: 17.048 sind hier sogar 13,1% mehr als im vierten Quartal 2015.

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