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„Auf den Schock erstmal einen Huntersmaster!“ – Capri Sonne heißt jetzt Capri Sun und kassiert in den sozialen Medien dafür ordentlich Prügel

Capri Sonne heißt bald Capri Sun – sonst ändert sich nix!
Capri Sonne heißt bald Capri Sun - sonst ändert sich nix!

Das Fruchtgetränk Capri-Sonne wird vom Hersteller, den SiSi-Werken im badischen Eppelheim, umbenannt in Capri Sun, damit das Getränk international unter einem einheitlichen Namen vermarktet werden kann. Viele Netz-Nutzer fühlen sich ihrer Kindheitserinnerungen beraubt und machen dem Ärger bei Facebook und Twitter Luft. "Capri Sun" schaffte es so am Mittwoch sogar in die deutschen Trending Topics bei Twitter.

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So rechtfertig das Social Media Team von Capri Sonne die Namensumbenennung auf der Facebookseite: „Es tut uns leid, dass Dir unsere Namensänderung missfällt. Es handelt sich nicht um einen Scherz, sondern um eine bewusste markenstrategische Maßnahmen.Capri-Sun konnte sich über die Jahre international etablieren. Diese Internationalisierung ist auch ein wichtiger Grund für die angesprochene Namensänderung. Wir möchten in Zukunft gerne einheitlicher auftreten und gleichzeitig unseren geschmacklichen Werten treu bleiben.“ Zahlreiche Kunden beschweren sich dort wegen der Umbenennung. Beim Hersteller des Fruchtgetränks im Kunststoffbeutel dürfte man sich schon gedacht haben, dass die Marketing-Entscheidung nicht auf Begeisterung stößt.

„Wir verstehen jeden Fan, auch uns ist dieser Schritt nicht leicht gefallen“, wird die Unternehmenssprecherin Julia Savas-Butz von der dpa zitiert, „aber er ist notwendig.“ Außerhalb Deutschland heißt das Getränk schon lange Capri Sun, die Namensänderung im Heimatmarkt sei nun die logische Konsequenz. „Sprachbarrieren schwinden, Kommunikation geht über Grenzen hinweg“, so Savas-Butz. Die Namensumstellung soll bis Mitte 2017 abgeschlossen sein. Bis dahin haben sich womöglich auch die Gemüter der Capri Sonne-Fans wieder ein wenig beruhigt, die ihre Kritik an dem neuen Namen durchaus kreativ ausleben:

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Alle Kommentare

  1. Man kann doch künftig das Getränk meiden, es gibt genug Alternativen. Nur wenn der Kunde entsprechend geschlossen reagiert, wird die Firma alleine wegen des Profites der, ihr dann entgeht schon reagieren.
    Der Kunde/Bürger und Verbraucher hat mehr Macht, als man ihm glauben lassen will.

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