Apple kauft Startup für Gesichtserkennung: Brauchen wir bald keine Passwörter mehr?

Wird es Tim Cooks (Foto) großer Coup? Apple scheint für das iPhone 8 auf Gesichts- und Gestenerkennung zu setzen
Wird es Tim Cooks (Foto) großer Coup? Apple scheint für das iPhone 8 auf Gesichts- und Gestenerkennung zu setzen

Seit längerem wird darüber spekuliert, nun verdichten sich die Gerüchte: Das neue iPhone zum zehnjährigen Jubiläum könnte mit Gesichts- und Gestenerkennung ausgeliefert werden, mit RealFace hat sich der Kultkonzern aus Cupertino nun eine weitere Software-Schmiede mit der nötigen Technik einverleibt.

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Wer seine Online-Konten mit uninspirierten Passwörtern wie „passwort“ oder „123456“ verschlüsselt, kann sich sicher sein: Das bleibt nicht lange so. SIcherer waren bislang eigentlich nur verschachtelte Sicherheitscodes, die sich wohl nur die wenigsten merken können. Die vermeintlich unkomplizierteste Lösung: Ein schneller Blick aufs Smartphone – und das Gerät ist entsperrt.

Was mindestens für Passwort-Legastheniker ein Traum sein dürfte, könnte nun bald zur Realität werden: Mit dem Kauf des israelischen Start-ups RealFace hat sich Apple ein weiteres Unternehmen einverleibt, das eben jene Software für Gesichts- und Gestenerkennung entwickelt. Die Gerüchteküche kocht über: Kommt das iPhone 8 tatsächlich mit einem Lasersensor für Gesichts- und Gestenerkennung daher?

Laut der Times of Israel, die über den Deal berichtet, beschäftigt die Software-Schmiede mit Sitz in Tel Aviv lediglich zehn Mitarbeiter und wurde vermutlich „für ein paar Millionen Dollar“ vom Kultkonzern aus Cupertino gekauft. Bereits 2013 hat Apple schätzungsweise 360 Millionen Dollar in den 3D-Sensor-Hersteller PrimeSense – ebenfalls ein israelisches Start-up – investiert. Der Kreis scheint sich nun allmählich zu schließen.

Ein schlankes aber eindrucksvolles Demo-Video von RealFace könnte Apple-Fans daher womöglich einen ersten Vorgeschmack auf das neue iPhone 8 bieten:

Die Website mit den Produkten von RealFace wurde bereits vom Netz genommen. Vielleicht ist die Software ja schon sehr bald in Apples Produkt-Universum zu Hause.

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