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Die Russland-Krise verschärft sich – Trump schießt auf Twitter wütend gegen die Medien zurück

Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump
Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump

Die Luft wird dünner: Donald Trump ist nach dem Rücktritt von Sicherheitsberater Michael Flynn sichtbar in die Defensive geraten. Nachdem die New York Times mit neuen Enthüllungen um einen anhaltenden Kontakt der Trump-Administration zum russischen Geheimdienst nachlegte, reagierte der US-Präsident in sehr vorhersehbarer Weise. In einer wütenden Twitter-Tirade bestehend aus gleich sechs Tweets teilte Trump erneut gegen die US-Medien, aber auch die eigenen Geheimdienste aus.

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Der Rücktritt von Sicherheitsberater Michael Flynn  wegen angeblich unzureichender Kommunikation mit Vize-Präsident Mike Pence hat bei Donald Trump sichtbar Spuren hinterlassen.

Gereizt und aggressiv wie selten feuerte Donald Trump nach den neuen Enthüllungen um Kontakte zum russischen Geheimdienst heute auf seinem Lieblingskommunikationsmedium Twitter zurück und knöpfte sich dabei seine Lieblingsgegner vor – die Medien.

„Die Fake News-Medien drehen mit ihren Verschwörungstheorien und blindem Hass durch“, twitterte Trump. „MSNBC und CNN kann man nicht sehen, Fox News ist großartig.“ Dann waren die Printmedien an der Reihe: „Informationen wurden illegal von Sicherheitsdiensten (FBI und NSA) an die scheiternde New York Times und die Washington Post gegeben.  Genau wie in Russland“, schimpfte Trump.

Der eigentliche Skandal sei, dass vertrauliche Informationen illegal von den Geheimdiensten „wie Bonbons“ verteilt worden wären, ereiferte sich Trump auf Twitter.

Auch seine frühere Rivalin Hillary Clinton attackierte Trump bei seinem Rundumschlag im Zusammenhang mit den Russland-Vorwürfen – wenn auch zusammenhanglos: „Der Nonsens der Russland-Verbindung ist ein Versuch, die vielen Fehler der gescheiterten Clinton-Kampagne zu vertuschen“, twitterte Trump, als sei er noch im Wahlkampf.

Die Reaktionen auf die Krise in der Trump-Administration ließen nicht lange auf sich warten – in den sozialen Medien wächst der Gegenwind gegen den amtierenden US-Präsidenten stündlich.

Filmemacher und Politaktivist Michael Moore fordert bereits Trumps Rücktritt und Neuwahlen:

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