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Apple-Euphorie: Aktie auf neuem Allzeithoch – Gerüchte um iPhone 8 mit Augmented Reality-Feature

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Hat aktuell wieder mehr zu lachen: Apple-Chef Tim Cook

Apples Jubiläums-Smartphone wirft weiter seine Schatten voraus: Nachdem Konzernchef Tim Cook immer wieder das große Potenzial von Augmented Reality angepriesen hat, rechnet die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs damit, dass Apple bereits beim iPhone 8 Ernst machen könnte. Das iPhone 8 werde mit 3D-Sensor ausgeliefert, der Augmented Reality-Features ermögliche. Die Investmentbank ist zunehmend optimistisch für Apples Zukunft und hebt das Kursziel an.

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Apples Traumlauf an der Wall Street geht weiter. Seit der iKonzern vor knapp zwei Wochen seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt hat, kennen die Anteilsscheine kein Halten mehr.

Zehn Prozent in neun Handelstagen hat die Apple-Aktie zugelegt, dabei enorme 65 Milliarden Dollar an Börsenwert hinzugewonnen und bringt es nun bereits auf eine Marktkapitalisierung von wieder 700 Milliarden Dollar. Bei 133,29 Dollar notierte Apple zudem auf Schlusskursbasis erstmals seit zwei Jahren wieder auf neuen Allzeithochs.

Goldman Sachs hebt das Kursziel an

Ausgelöst haben den neuerlichen Kursschub neue Analysteneinschätzungen: So bekräftigte die Schweizer Bank UBS vor allem wegen des Potenzials der Servicesparte iTunes ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 138 Dollar. Die Branchenkollegen von Goldman Sachs gehen noch weiter und sehen nun sogar Kurspotenzial bis 150 Dollar (Hochstufung von 133 Dollar).

Der Grund: Analystin Simona Jankowski sieht weiteres Aufwärtspotenzial bei den iPhone-Verkäufen. So rechnet  Jankowski  im laufenden Geschäftsjahr mit 230 Millionen verkauften Geräten und 2018 – angetrieben vom iPhone 8-Zyklus – gar mit einem neuen Rekordwert von 236 Millionen Einheiten.

Augmented Reality-Einsatz bei iPhone 8 „deutlich wahrscheinlicher“ geworden

Die Goldman Sachs-Analystin rechnet damit, dass Apple beim iPhone 8 mit einem neuen innovativen Feature aufwarten könnte, über das bislang eher verhalten spekuliert wurde – Augmented Reality. Nach Indikationen aus der Zuliefererkette will Jankowski erfahren haben, dass der Einsatz eines 3D-Sensors im iPhone 8 „deutlich wahrscheinlicher“ geworden wären, was auf einen Einsatz von Augmented Reality-Elementen hindeute.

Vor drei Wochen hatte erstmals Timothy Arcuri von der Investmentbank Cohen auf den Einsatz von Augmented Reality beim Jubiläums-iPhone hingewiesen. So erklärte Arcuri, dass das iPhone 8 mit einem Lasersensor für Gesichts- und Gestenerkennung ausgeliefert werde, der mutmaßlich vom 2013 übernommenen Start-up Primesense geliefert werden dürfte.

Tim Cook: „Augmented Reality dürfte weitaus wichtiger werden als Virtual Reality“
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Der Lasersensor könnte dann die Brücke zu Apples Augmented Reality-Ambitionen schlagen, die Tim Cook in der Vergangenheit immer wieder angedeutet hatte. „Es gibt Virtual Reality und Augmented Reality – beide sind extrem interessant, aber Augmented Reality dürfte weitaus wichtiger werden“, hatte Apples Konzernchef im vergangenen September im Gespräch mit dem Fernsehsender ABC erklärt.

„Augmented Reality gibt uns die Möglichkeit, real nebeneinander zu sitzen und noch etwas anderes zu sehen. Vielleicht ist das etwas, worüber wir gerade sprechen, vielleicht ist es aber auch jemand anderes, der gerade nicht hier ist“, erklärte Cook.

Tech-Blogger Robert Scoble rechnet noch in diesem Jahr mit AR-Brille von Apple

Eine buchstäblich nächste Dimension könnten Anwender  mit einer speziellen Augmented Reality-Brille erreichen, an der Apple bereits entwickeln soll, wie Bloomberg schon vergangenen November berichtete.

Tech-Blogger Robert Scoble hatte vor einem Monat auf der Verbraucherelektronikmesse CES berichtet, dass der Kultkonzern aus Cupertino mit Optik-Pionier Carl Zeiss bei der Entwicklung einer AR-Brille zusammenarbeiten soll und noch in diesem Jahr ein erstes Modell präsentieren wolle – mutmaßlich zum iPhone 8-Launch

Ming-Chi Kuo: Das iPhone 8-Flaggschiffmodell gleicht in der Größe dem iPhone 7

KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo erneuerte unterdessen seine These, dass Apple im  Herbst gleich drei generalüberholte iPhone-Modelle auf den Markt bringen wird, wobei aber nur das iPhone 8-Modell mit einem biegsamen OLED-Display ausgestattet sein soll.

Das künftige Flaggschiff-Modell soll mit einer Display-Größe von 5,1 oder 5,2 Zoll zwischen den bisher gängigen Größen von 4,7 (iPhone 7) und 5,5 Zoll (iPhone 7 Plus) liegen, sich im Form-Faktor aber am iPhone 7 orientieren. Künftig ebenfalls als Display fungieren soll die Einfassung („Bezel“), in die aktuell noch der Homebutton mit Fingersensor und die Frontkamera abgesetzt eingearbeitet sind – durch den gesparten Platz wächst der Bildschirm auf eine Nutzungsgröße von 5,1 bzw. 5,2 Zoll.

Kuo rechnet zudem damit, dass Apple beim iPhone 8 erstmals eine kabellose Ladetechnik ermöglichen wird, wie sie bereits bei der Apple Watch zum Einsatz kommt.

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