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„Aus Respekt vor dem höchsten deutschen Amt“: Martin Sonneborn stellt seinen Vater zur Bundespräsidentenwahl auf

„Reist gerne und hat noch nie einem Menschen etwas zuleide getan.“: Martin Sonneborn (l.) stellt seinen Vater Engelbert (r.) zur Bundespräsidentenwahl auf
"Reist gerne und hat noch nie einem Menschen etwas zuleide getan.": Martin Sonneborn (l.) stellt seinen Vater Engelbert (r.) zur Bundespräsidentenwahl auf

Am kommenden Sonntag findet die Bundespräsidentenwahl statt, Frank-Walter Steinmeier gilt als gesetzt – doch plötzlich steht ein neuer Bewerber auf der Matte: Der Vater des Satirikers und Europaabgeordneten Martin Sonneborn, Engelbert Sonneborn – ein "Mann von Manieren und großer Höflichkeit", der mit 78 Jahren im perfekten Alter für das Amt sei. Er tritt als gemeinsamer Kandidat der Satire-Partei Die Partei und der Piraten an.

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„Aus Respekt vor dem höchsten deutschen Amt: Frank-Walter Steinmeier soll nicht Bundespräsident werden.“, schreibt der ehemalige Titanic-Chefredakteur bei Facebook. „Zumindest nicht ohne angemessenen Gegenkandidaten.“ Engelbert Sonneborn, „78 Jahre alt, parteilos, CDU-Wähler“ und Vater des Satirikers, soll daher der gemeinsame Kandidat der Piratenpartei und Die Partei sein. „Mein Vater ist prädestiniert für das Amt: Er besitzt einen dunklen Anzug“, pries Sonneborn seinen Papa bei einer Pressekonferenz in Berlin, über die auch ZDFheute berichtet.

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Wofür Engelbert Sonneborn einsteht, und wie er SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier das Amt doch noch streitig machen könnte, wollte der 78-Jährige im Berliner Ensemble nicht sagen. „Mein Vater spricht erst, wenn er dafür bezahlt wird“, winkte Sohnemann Sonneborn ab.

Nichtsdestotrotz: „Unser Kandidat Engelbert Sonneborn ist 78 Jahre alt, reist gerne und hat noch nie einem Menschen etwas zuleide getan.“, hält Patrick Schiffer (Bundesvorsitzender der Piratenpartei) fest. Er sei der perfekte Gegenkandidat zu Steinmeier. Zumal: „Das Amt des Bundespräsidenten ist ein Luxusgegenstand: politisch nutzlos, glitzert hübsch und kommt den Steuerzahler teuer zu stehen.“

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