Donald Trump teilt erneut gegen die US-Medien aus: „Alle negativen Umfragen sind Fake News!“

Nutzt seine Macht zu einem radikalen Paradigmenwechsel der US-Weltpolitik: Donald Trump
Nutzt seine Macht zu einem radikalen Paradigmenwechsel der US-Weltpolitik: Donald Trump

Nächster Akt in der unendlichen Saga Donald Trump gegen die amerikanischen Medien. In zahlreichen Tweets hat der US-Präsident erneut gegen die New York Times, aber auch gegen US-Fernsehsender CNN, ABC und NBC vom Leder gezogen. "Alle negativen Umfragen sind Fake News ", wetterte Trump in Richtung der schlechten Umfrageergebnisse zum Einreiseverbot. "Harry Potter"-Schriftstellerin J.K. Rowling, die aus Trump-Bashing auf Twitter inzwischen eine Kunstform gemacht hat, konterte in gewohnter Form.

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Nach monatelangen Scharmützeln mit den Medien hat die Fake News-Debatte einen neuen Höhepunkt erreicht: Alle Umfragen, die Donald Trump schlechte Ergebnisse bescheinigen, sind schlicht Fake News! Das gab der neue US-Präsident heute via Twitter zum Besten.

Vorausgegangen waren Umfragen bei CNN, ABC und NBC über das von Trump verhängte Einreiseverbot für Muslime, die in der amerikanischen Bevölkerung eine überwiegend ablehnende Haltung festgestellt hatten.

Einmal in Fahrt, machte Trump noch einmal deutlich, warum er Twitter als direkten Kommunikationskanal so schätzt – er kann direkt jedem Medienbericht widersprechen.

Besonders geärgert zu haben scheint ihn ein neuer Bericht der New York Times über die ersten zwei Wochen seiner Präsidentschaft, der erwartungsgemäß nicht sehr schmeichelhaft ausfiel. So sei in diesem Bericht nicht hinreichend über die Folgen von Steve Bannons Beförderung in den Sicherheitsrat berichtet worden, berichtet die NYT.

Trump hält in bekannter Manier dagegen: „Die scheiternde New York Times schreibt totale Erfindungen über mich. Sie liegen seit zwei Jahren falsch, und nun erfinden sie Geschichten und Quellen.

Definitiv keine Erfindung ist der anhaltende Twitter-Spott von „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling, die immer mehr eine Ersatzbeschäftigung zum Romanschreiben gefunden zu haben scheint – ihre Twitter-Trollerei über Trump und seine Anhänger ist eine Kunstform für sich.

„Kann man sich vorstellen, wie viele Spiegel dieser Mann schon zerdeppert hat?“ fragte Rowling – und kreierte auf Twitter damit das nächste Trump-Mem:

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