Projekt CrossCheck: In Frankreich wollen Facebook, Google und 17 Redaktionen gemeinsam gegen Fake News vorgehen

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Ein Bündnis aus Medien und Internetfirmen will im französischen Präsidentschaftswahlkampf gegen Falschinformationen kämpfen. Im Projekt CrossCheck werden Journalisten zusammenarbeiten, um im Internet zirkulierende Informationen zu überprüfen, wie die Initiatoren am Montag mitteilten. 17 Redaktionen seien bereits an Bord - darunter das öffentlich-rechtliche Fernsehen France Télévisions, die französische Nachrichtenagentur AFP sowie die großen Zeitungen Libération und Le Monde.

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Hinter dem Projekt stehen das Netzwerk First Draft, in dem sich große Redaktionen und Internet-Unternehmen zusammengeschlossen haben, sowie das Google News Lab. Auch Facebook werde „CrossCheck“ unterstützen. Das Projekt soll Ende Februar mit einer eigenen Webseite an den Start gehen.

Die Problematik der Verbreitung gefälschter Nachrichten im Internet ist vor allem im Zusammenhang mit der amerikanischen Präsidentschaftswahl zu einem viel diskutierten Thema geworden. Der Begriff Fake News wurde in Deutschland gerade zum Anglizismus des Jahres 2016 gekürt. Frankreich wählt seinen künftigen Staatspräsidenten in zwei Wahlgängen am 23. April und 7. Mai.

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