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„Germany second“: Jan Böhmermann vernetzt sich mit Late-Night-Kollegen und geht auf Kuschelkurs mit Trump

„Germany second“: Jan Böhmermann (Foto) geht auf Kuschelkurs mit Donald Trump – im großen Stil
"Germany second": Jan Böhmermann (Foto) geht auf Kuschelkurs mit Donald Trump – im großen Stil

Das "Neo Magazin Royale" (ZDFneo) hat sich aus der Winterpause zurückgemeldet – mit dem Appell, dass nach Donald Trumps "America First" doch bitte "Germany second" folgen sollte. Eine Idee, mit der eine niederländische Late-Night-Show bereits einen Viral-Hit gelandet hat. Der Clou: Jan Böhmermann hat sich mit zahlreichen europäischen Late-Night-Shows zusammengetan. Und eine Pro-USA-Charme-Offensive im großen Stil gestartet.

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„America first“ – so lautet die Devise von US-Präsident Donald Trump. Der nicht ganz ernst gemeinte Konter folgte prompt – vom niederländischen Late-Night-Host Arjen Lubach und seiner Show „Zondag met Lubach“: Wenn „America first“ gilt, dann zumindest „Netherland second“ so die Botschaft. Binnen kürzester Zeit hat sich der Imagefilm zum Viral-Hit mit (bis dato) knapp neun Millionen Klicks gemausert.

In eine ähnliche Kerbe schlägt nun auch Jan Böhmermann, der sich gestern mit seinem „Neo Magazin Royale“ (ZDFneo) aus der Winterpause zurückgemeldet hat – mit dem leicht modifizierten Aufruf: „Germany second“; ebenfalls versehen mit einem Promovideo für Deutschland an US-Präsident Donald Trump.

Auf den ersten Blick, scheint der frischgebackene Fernsehpreis-Gewinner Idee der Niederländer nur auf links zudrehen. „Vielleicht finden Sie es jetzt einen kleinen wenig lame von uns, den Holländern ihre erfolgreiche Idee zu klauen und es ihnen einfach nachzumachen“, räumt Böhmermann ein. „Aber ganz ehrlich: Nicht nur wir sind empört. auch andere Länder in Europa waren empört, als sie das Video aus Holland gesehen haben – vor allem weil es so lustig war, dass man es nicht mehr toppen kann“ Außer: „Man schließt sich zusammen…“

Gesagt, getan: Jan Böhmermann hat „die besten Late-Night-Shows außerhalb der USA“ zusammengetrommelt, um jedem Land die Chance zu geben, zweiter zu werden. Etwa mit den Late-Night-Kollegen aus Dänemark:

Unter dem Motto „Who wants to be second“, dem sogar eine eigene Website spendiert wurde, werden die Videobeiträge der Late-Night-Charme-Offensive(n) gesammelt – mit @itsgreateu gibt es sogar einen gemeinsamen Twitter-Account.

Die Late-Night-Kollegen aus Portugal oder der Schweiz sind auch schon auf Kuschelkurs mit Donald Trump gegangen; mit dabei seien aber auch etwa Littauen und Österreich – die ironischen Imagefilme werden auf der Website abrufbar sein, sobald sie im jeweiligen Land im TV ausgestrahlt wurden. „Und wir hören erst auf, wenn alle genug gelacht haben“, droht Böhmermann. Bei insgesamt 46 Flaggen auf der „Who wants to be second“-Seite scheinen unsere Lachmuskeln noch lange strapaziert zu werden.

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