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Die Blendle-Besteller der Woche: Frühstück und Precht besiegen Gabriel-Interview aus dem stern

Mit seiner Titelgeschichte „Der Rücktritt“ gelang stern-Chef Christian Krug der erste Überraschungs-Scoop des Wahljahres
Mit seiner Titelgeschichte „Der Rücktritt“ gelang stern-Chef Christian Krug der erste Überraschungs-Scoop des Wahljahres

Es war der journalistische Scoop der Woche: das exklusive Interview des sterns, in dem SPD-Chef Sigmar Gabriel seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur verkündete. Und wenn es dem stern am Kiosk auch zu starken Verkaufszahlen verholfen haben soll, lief es im Journalismus-Shop Blendle etwas verhaltener. Hier gab es für das Interview in den Wochen-Charts nur Platz 3. Gewonnen hat stattdessen ein Ernährungs-Stück.

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Gewonnen hat die Woche bei Blendle die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Georg Rüschemeyer schrieb dort über Studien zum Thema Frühstück – gut, schlecht oder schädlich. Erneut hat also ein Service-Stück die Blendle-Charts gewonnen. Auf Platz 2 folgt der immer wieder beliebte Richard David Precht, der in der Zeit zusammen mit dem Informatiker Manfred Broy über die gesellschaftspolitischen Probleme mit der Digitalisierung schrieb.

Nur auf dem dritten Rang folgt dann das stern-Interview mit Sigmar Gabriel, das dem Papier-stern dem Vernehmen nach starke Kiosk-Verkäufe beschert hat. Bei Blendle lief es also eher verhalten. Ein Grund dafür dürfte auch gewesen sein, dass der stern die Ausgabe erst am Abend des Erscheinungstages auf Blendle stellen ließ – wohl auch, um die Papier-Verkäufe nicht zu sehr zu beeinflussen.

Erwähnenswert sind noch das Zeit-Streitgespräch Petry vs. Göring-Eckardt auf Platz 4, die Geo-Reportage zum Thema Atmen, die es zum zweiten Mal in Folge in die Top 5 geschafft hat, sowie die Tatsache, dass das Zeit-Porträt über Sigmar Gabriel es auch nur auf Platz 10 geschafft hat.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 25. bis 31. Januar 2017:

1. „Und dann noch ein Müsli“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Georg Rüschemeyer, 1468 Wörter, 45 Cent
Neue Studien sagen, das Frühstück sei so schädlich wie Rauchen. Die FAS hat mit Ernährungsforschern darüber gesprochen.

2. „Daten essen Seele auf“ – Die Zeit, Manfred Broy und Richard David Precht, 1895 Wörter, 59 Cent
Philosoph Richard David Precht und ein Informatiker fordern eine gesellschaftspolitische Antwort auf die Digitalisierung.

3. „Das, was ich bringen konnte, hat nicht gereicht“ – stern, Christian Krug, 4978 Wörter, 65 Cent
Das große Rücktritts-Interview von Sigmar Gabriel aus dem stern.

4. „Es gehört nicht jeder dazu – Ein Schreckensgedanke“ – Die Zeit, Matthias Geis und Tina Hildebrandt, 1994 Wörter, 59 Cent
Ein Streitgespräch zwischen Frauke Petry (AfD) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne).

5. „Ein… und Aus… und Ein“ – Geo, Diana Laarz, 5893 Wörter, 95 Cent
Ausführliche Geo-Reportage darüber, wie der Atem ­Körper und Geist heilen kann.

6. „Strafe macht krank“ – Welt am Sonntag, Fanny Jiménez und Uwe Schmitt, 1301 Wörter, 35 Cent
Nicht nur physische Gewalt schadet Kindern: Anschreien nimmt Vertrauen und Selbstwertgefühl.

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7. „Fuck you, Silicon Valley!“ – Die Zeit, Alard von Kittlitz, 1902 Wörter, 59 Cent
Zeit-Autor Alard von Kittlitz rechnet mit selbstverliebten IT-Bossen ab.

8. „Fabrikverkauf“ – Capital, 3029 Wörter, 89 Cent
Reportage über Oliver Samwer und die Verluste seiner Start-up-Schmiede Rocket Internet.

9. „Das blaue vom Blaubeerhimmel“ – Die Welt, Jörg Zittlau, 938 Wörter, 25 Cent
Welche Nahrungsmittel aus unserer täglichen Küche mindestens genauso gesund sind wie die hippen „Superfoods“.

10. „Einer wird fehlen“ – Die Zeit, Bernd Ullrich, 3298 Wörter, 89 Cent
Zeit-Politikchef Bernd Ullrich hat Sigmar Gabriel über ein halbes Jahr immer wieder getroffen. Entstanden ist dieses differenzierte Porträt.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech besteht diesmal aus den beiden Stücken der Zeit (Precht bzw. Silicon Valley), sowie auf Platz 3 aus einem stern-Artikel über „Die Spaß-Fabrikanten“ Joko und Klaas.

1. „Daten essen Seele auf“ – Die Zeit, Manfred Broy und Richard David Precht, 1895 Wörter, 59 Cent
Philosoph Richard David Precht und ein Informatiker fordern eine gesellschaftspolitische Antwort auf die Digitalisierung.

2. „Fuck you, Silicon Valley!“ – Die Zeit, Alard von Kittlitz, 1902 Wörter, 59 Cent
Zeit-Autor Alard von Kittlitz rechnet mit selbstverliebten IT-Bossen ab.

3. „Die Spass-Fabrikanten“ – stern, Rolf-Herbert Peters, 2357 Wörter, 65 Cent
Einblicke in das Medienimperium von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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