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Neue Attacken gegen die New York Times: Donald Trump empfiehlt die Übernahme

US-Präsident Donald Trump (M.) im Interview mit der New York Times
US-Präsident Donald Trump (M.) im Interview mit der New York Times

Die Dauerfehde zwischen Donald Trump und der New York Times geht in die nächste Runde. Am Wochenende teilte der neue US-Präsident in gleich vier Tweets gegen die 165 Jahre alte Traditionszeitung aus: Donald Trump warf der "Gray Lady" erneut eine unehrliche Berichterstattung vor und kanzelte die New York Times als "Fake News" ab. Mehr noch: Der neue US-Präsident empfahl die Übernahme oder Schließung des US-Qualitätsmediums.

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Das Verhältnis ist zerrüttet: Donald Trump und die New York Times – es ist eine Dauerfehde. Vor allem im US-Wahlkampf beharkten sich der streitbare US-Milliardär und das „große amerikanische Juwel“ so sehr, dass Donald Trump eine Klage ankündigte.

Kaum im Amt geht der Clinch nach der anhaltenden Debatte um #AlternativeFacts und Fake News zur Inauguration von Donald Trump als 45. US-Präsidenten weiter.  Die US-Wahl sei für amerikanische Leitmedien wie die New York Times und die Washington Post „eine erniedrigende Niederlage gewesen, die sie niemals werden abwaschen können“, ereiferte sich vor wenigen Tagen Trumps Chefstratege Steve Bannon.

Am Wochenende rechnete der neue Präsident in gleich vier Tweets mit der vielleicht besten Zeitung der Welt ab. „Die scheiternde New York Times lag von Anfang an bei mir falsch. Sie haben vorausgesagt, dass ich in den Vorwahlen und bei der Präsidentschaftswahl verlieren würde. FAKE NEWS!“, wetterte Trump via Twitter mutmaßlich als Reaktion auf den harschen Leitartikel zum von ihm verhängten Einreisestopp für Flüchtlinge und Menschen aus zahlreichen muslimischen Staaten.

Trump erneuerte seine Kritik, dass die Berichterstattung der New York Times von Anfang an so falsch und wütend gewesen sei, dass sich die 165 Jahre alte US-Zeitung bei ihren Lesern habe entschuldigen müssen.

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Daran werde sich auch in Zukunft sicher nichts ändern, twitterte Trump am Samstag.

Am Sonntag hatte der US-Präsident immer noch nicht genug von seinem NYT-Bashing und hatte für den börsengelisteten Medienkonzern, der es immerhin auf einen Börsenwert von 2 Milliarden Dollar bringt, eine überraschende Empfehlung parat.

„Jemand mit Eignung und Überzeugung sollte die scheiternde FAKE NEWS New York Times kaufen und richtig führen oder in Würde abwickeln“, twitterte Trump gestern.

Es ist viel passiert in der ersten Woche der Trump-Präsidentschaft. Auch öffentliche Spekulationen auf Twitter über die Zukunft eines ungeliebten Mediums gehören anno 2017 zum Alltag des neuen US-Präsidenten.

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