„Politik, die wir nicht unterstützen“: So reagieren Mark Zuckerberg, Tim Cook und andere Prominente auf Donald Trumps Einreiseverbot für Muslime

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Showdown: Präsident Trump und Apple-Chef Tim Cook

Das überraschende Einreiseverbot der Trump-Administration für Menschen aus sieben muslimischen Staaten schlägt weltweit hohe Wellen. In großer Allianz verurteilten Politiker rund um den Erdball, zahlreiche Prominente und die CEOs von Tech- und Internet-Konzernen wie Apple, Facebook, Netflix und Twitter das von Donald Trump erlassene Dekret in den sozialen Medien. "Apple würde es ohne Immigration gar nicht geben", bezog Konzernchef Tim Cook klar Stellung.

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Den Anfang machte Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einem Post, in dem sich der 32-Jährige „besorgt“ über die jüngsten Erlasse des neuen US-Präsidenten zeigte.

„Meine Ur-Großeltern kamen aus Deutschland, Österreich und Polen. Priscillas Eltern waren Flüchtlinge aus China und Vietnam. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine Nation von Immigranten, und darauf sollten wir stolz sein“, schrieb Zuckerberg auf seinem Facebook-Profil und erntete dafür mit über 600.000 Likes viel Zuspruch.

Ähnlich äußerte sich Apple-Chef Tim Cook in einer Email an die Mitarbeiter, in der Cook erklärte, Trumps Dekret sei „keine Politik, die wir unterstützen“. „Apple würde es nicht ohne Einwanderer geben“, schrieb Cook an die Belegschaft.

Was Cook damit meinte, erläuterte der langjährige New York Times-Journalist Thomas L. Friedman:

Auch die CEOs von Google, Netflix, Twitter, Tesla und Airbnb verurteilten das Einreiseverbot:

Aus der Politik waren rund um den Erdball ebenfalls ablehnende Töne und Kritik an Trumps Einreiseverbot mehr oder weniger deutlich zu hören:

Auch aus der Popkultur wird die Kritik an der Trump-Administration immer größer:

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