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Trump-Chefstratege Steve Bannon: „Die Medien sollten sich schämen und den Mund halten“

Donald Trump und die Medien – eine schwierige Beziehung, wie sich immer  wieder zeigt
Donald Trump und die Medien – eine schwierige Beziehung, wie sich immer wieder zeigt

Abteilung Attacke vom ranghöchsten Berater im Weißen Haus: Steve Bannon rechnet in einem Interview mit der New York Times gnadenlos mit den US-Medien ab. "Die Medien sind sollten sich schämen, erniedrigt sein und den Mund halten", zog der frühere Chef der umstrittenen Online-Plattform Breitbart vom Leder. Nach Einschätzung des rechtskonservativen Publizisten befänden sich die Mainstream-Medien nun "in der Opposition".

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Das Klima zwischen der Trump-Administration und den US-Medien wird immer eisiger. Wenige Tage nach der anhaltenden Debatte um #AlternativeFacts und Fake News zur Inauguration von Donald Trump als 45. US-Präsident setzte nun sein Chefstratege Steve Bannen zur großen Medienschelte an.

„Die Medien sollten sich schämen, erniedrigt sein, den Mund halten und eine Weile einfach nur zuhören“, rechnete der frühere Chef der ultrakonservativen Online-Plattform Breitbart in einem Interview mit der New York Times mit der US-Presse ab.

„Die Medien sind die Oppositionspartei“
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„Ich will, dass Sie das zitieren: Die Medien hier sind die Oppositionspartei“, offenbarte Bannon einen befremdlichen Einblick in sein Weltbild. „Die Medien verstehen dieses Land nicht. Sie haben immer noch nicht verstanden, warum Donald Trump der Präsident der USA ist“.

Nach Einschätzung von Trumps Chefstrategen hätten die „Elitemedien zu 100 Prozent falsch gelegen“. Die US-Wahl sei für amerikanische Leitmedien wie die New York Times und die Washington Post „eine erniedrigende Niederlage gewesen, die sie niemals werden abwaschen können“, ereiferte sich Bannon.

„Deswegen habt Ihr keine Macht. Ihr wurdet erniedrigt“, lautet das alarmierende Fazit vom wichtigsten und ranghöchsten Berater des US-Präsidenten.

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