Paarberatung, Donald Trump und Konfrontation mit Fremdenfeinden: die Blendle-Bestseller der Woche

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Die Nummer 1 der Blendle-Charts

Erneut hat die Zeitschrift Brigitte den ersten Platz in den Blendle-Verkaufs-Charts ergattert. Und erneut gelang das mit einem Service-Thema für Paare. "Gehen oder bleiben" schlug u.a. eine Trump-Analyse der Zeit und einen SZ-Magazin-Text, in dem die Autorin sich vornimmt, nicht mehr zu fremdenfeindlichen Äußerungen zu schweigen.

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Schon vor zwei Wochen gewann Brigitte das Rennen um den Bestseller Nummer 1 im Journalismus-Shop Blendle. Da gelang das mit dem Artikel „Partnersex ist mehr als Partner + Sex“, diesmal mit „Gehen oder Bleiben“. Erneut geht es um Paarberatung, diesmal aber nicht um Sex, sondern um das Trennen oder Nicht-Trennen.

Platz 2 geht in dieser Woche an Die Zeit und eine lesenswerte Analyse zu Donald Trump: „Was wenn er Erfolg, hat?“. „Trumps Präsidentschaft wird eine gefährliche Fahrt durch unkartierte Gewässer, nicht nur wegen des unsteten Charakters des Kapitäns“, urteilen die Autoren. Ebenfalls lesenswert: Rang 3, auf dem Lara Fritzsche für das SZ-Magazin erläutert, warum sie sich fremdenfeindlichen oder Minderheiten-feindliche Äußerungen nun entgegen stellen will und nicht mehr schweigt.

Geo findet sich mit dem Thema Atmung auf Rang 4, der stern erreichte mit einem Crime-Stück den fünften Platz. Mehr als einmal in der Top Ten vertreten ist diesmal nur Die Zeit – und die gleich viermal.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 18. bis 24. Januar 2017:

1. „Gehen oder Bleiben“ – Brigitte, 5285 Wörter, 65 Cent
Paarberaterin Eva-Maria Zurhorst gibt Tipps für eine gesunde Beziehung und erklärt, wann es sich lohnt, sich zu trennen.

2. „Was, wenn er doch Erfolg hat“ – Die Zeit, Kerstin Kohlenberg, Jörg Lau und Mark Schieritz, 2830 Wörter, 89 Cent
Eine sehr spannende und ausführliche Analyse, was es bedeuten würde, wenn Trump nicht scheitern, sondern triumphieren wird.

3. „Kulturschock“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Lara Fritzsche, 3875 Wörter, 79 Cent
Lesenswerter Erfahrungsbericht von SZ-Magazin-Autorin Lara Fritzsche, dich sich vorgenommen hat, nicht mehr zu schweigen, wenn jemand was politisch Unkorrektes sagt.

4. „Ein… und aus… und ein“ – Geo, Diana Laarz, 5893 Wörter, 95 Cent
Ratgeber-Artikel über die Heilkraft unserer Atmung.

5. „Opfer ein Leben lang“ – stern, Kerstin Herrnkind, 3017 Wörter, 65 Cent
Die bedrückende Geschichte von Sarah Heinrich, die bei SAT.1 die große Liebe suchte und nur Spott fand. Dann traf sie ihren Mörder.

6. „Für immer und mich“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Leoni Feuerbach, 1767 Wörter, 45 Cent
Die FAS geht hier der Frage nach, warum junge Menschen zwischen 18 und 35 heute oft ein sehr enges Verhältnis zu ihren Eltern haben.

7. „Der verflixte rote Faden“ – Die Zeit, Catalina Schröder, 1314 Wörter, 59 Cent
Die Zeit erzählt die Geschichte von Menschen, die es gewagt haben, nochmal ganz neu anzufangen.

8. „A telecommuting tuneup“ – The Washington Post, Hayley Tsukayama, 1082 Wörter, 16 Cent
Ratgeber-Artikel aus der Washington Post, der zeigt, wie man beim Home Office produktiver wird.

9. „Der schöne Stress“ – Die Zeit, Urs Willmann, 3092 Wörter, 89 Cent
Die Zeit erklärt in diesem großen Wissenschaftsreport, dass Stress das Immunsystem stärkt und die Sinne schärft.

10. „Wozu der ganze Stress?“ – Die Zeit, Kolja Rudzio, Till Schwarze und Frida Thurm, 2094 Wörter, 89 Cent
Früher reichte ein Gehalt. Brauchen Familien heute wirklich zwei? Die Zeit blickt tief in den Alltag doppelt berufstätiger Eltern.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech besteht diesmal komplett aus Texten, die nicht in der Gesamt-Top-Ten auftauschen. Es geht um Elektro-Autos, Political Correctness und Peter Thiel:

1. „Der Elektro-Schock“ – Der Spiegel, Simon Hage und Dietmar Hawranek, 3666 Wörter, 1,99 Euro
Die deutsche Autoindustrie steht vor dem größten Umbruch der Geschichte. Der Spiegel analysiert hier den Kampf der deutschen Firmen, gegen Start-ups aus den USA zu überleben.

2. „Political Correctness“ – Die Zeit, Christian Staas, 1339 Wörter, 89 Cent
„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ Ein differenziertes Essay zu Political Correctness in den Medien.

3. „Die größte Wette seines Lebens“ – Wirtschaftswoche, Matthias Hohensee, 1562 Wörter, 69 Cent
Ein Porträt von Peter Thiel, Star-Investor aus dem Silicon Valley und jetzt auch Trump-Berater.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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