Dschungelcheck Tag 8: „Ich mag behaarte Männer. Wie ein Affe“ – Markus Majowski als Love-Interest von Kader Loth

Mr.Lova Lova Foto: RTL
Mr.Lova Lova Foto: RTL

Tag acht im Dschungel entpuppt sich als einer der unterhaltsamsten bislang. Die Produktion gibt ihr Bestes, um mit smarten Schnitten, guter Musik- und Bildauswahl Dramatik zumindest zu suggerieren. Das klappt sogar leidlich. Die Inszenierung von Markus als Love-Interest von Kader Loth, Honey Schätzchensuche und eine kleine Klopapierkrise versöhnen so ein bisschen mit diesem Camp.

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Wie war die Prüfung?

„Ruck Schluck“ – eine Verballhornung des Gameshow-Klassikers „Ruck Zuck“. Gleich fünf Herren aus dem Camp müssen antreten: Florian, Thomas, Marc, Markus und Honey. Nacheinander muss einer dem jeweils nächsten einen Begriff umschreiben. Der Begriff muss von Kandidat zwei bis fünf chronologisch richtig erraten werden. Die anderen haben wie beim echten „Ruck Zuck“ Kopfhörer mit Musik auf und dürfen sie erst abnehmen, wenn sie von ihrem Nachbarn an der Schulter angetippt werden. Die Dschungel-Komponente: Vor dem Erklären muss der jeweilige Kandidat einen Ekel-Trunk runterstürzen: pürierte Kotzfrucht, Bittermelonensaft mit pürierten Schafshoden, Schweine-Blut mit pürierter Schweineleber, Schweine-Sperma, Kuh-Urin. Beim Kuh-Pipi wird gestreikt, keiner will trinken. Bester Moment: Icke Hässler versucht „Silikon“ ausschließlich durch Augen aufreißen zu erklären. Erstaunlich: Es klappt. Ergebnis: drei von elf Sternen.

Beste Kandidaten-Sprüche:

„Auf einmal Gerichtsvollzieher comes.“ (Marc Terenzi fasst seine Karriere als stadtbekannter Pleitier prägnant zusammen)

„Wenn wir nicht genug Toilettenpapier haben, gehe ich. Beim Toilettenpapier hört bei mir das Spiel auf!“ (Hakle-Honey makes serious)

Zum Mitreden:

Kader Loth sinniert über ihre veränderten Männer-Vorlieben: „Ich habe viel zu früh geheiratet. Ich war 17 und er war schon über 40. Er war ein gestandener Mann. Wir haben in Istanbul geheiratet, weil ich war ja noch minderjährig, aber da darfst du das. Ich stand immer auf ältere Männer. Mein Ex-Mann sah echt toll aus. Blond, blauäugig und muskulös. Ich stand früher auf muskulöse Männer. Totaler Schwachsinn. Heute sehe ich den Marc hier rumrennen, und das interessiert mich überhaupt nicht. Heute stehe ich auf so Markus-Typen. Auf so intellektuelle, erfahrene, witzige, so ein bisschen Bäuchlein und mit Haaren. Ich mag‘ behaarte Männer. Wie ein Affe. Das erregt in einem so viele Phantasien. Frauen wissen, was ich meine.“ Ja, das wissen sie vermutlich. Dazu schneidet die Produktion SlowMo-Bilder von Markus in XXL-Unterbuxe unter der Dusche. Markus Majowski als männliche Emanuelle – für solche Momente liebt man das Camp.

WTF-Moment:

Hanka zieht mit Florian über „La Familia Grande“ her. Sie entpuppt sich dabei als echte Lästerziege – das schmälert die Siegeschancen.

Und sonst?

Die Turteltauben Gina-Lisa und Honey müssen die bewährte Overnight-Schatzsuche machen. Hihihi. Honey parfümiert sich erst einmal ein. Gina-Lisa möchte „auch mal in den Arm genommen werden“. Honey will „es durchziehen“. Es gewittert und Gina-Lisa flirtet bis der Arzt kommt. Honey guckt genervt weg. Diese Love-Story ist eine Einbahnstraße.

Wer fliegt raus?

Sarah-Joelle muss raus. Honey kassierte irritierenderweise ein „Vielleicht“.

Favorit

Lästerziege Hanka gibt die Favoritenrolle ab an Marc oder Kader.

Ibes-Tweet des Tages:

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