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Präsident Trump: So lacht das Netz über das glanzlose Konzert zur Amtseinführung

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Immer für einen Spruch – und Tweet – gut: Der nächste US-Präsident Donald Trump

Vorabend der Amtseinführung: Donald Trump bittet die Popkultur nach Washington zum großen Festakt – und nicht einmal die B-Prominenz erscheint. Vor allem der Vergleich zu den Feierlichkeiten von Barack Obama vor acht Jahren fällt bitter aus: Lee Greenwood statt U2, 3 Doors Down statt Bruce Springsteen und Toby Keith statt Beyoncé. Im Social Web wird der Beginn der Trump-Ära spöttisch kommentiert – nicht zuletzt aufgrund der geringen Zuschauerzahl.

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Donald Trump hat einen Teil seiner Popularität bekanntlich der Nähe zu Pop-Ikonen zu verdanken, die in seinem Trump Tower seit Jahrzehnten ein- und ausgingen. „Michael  Jackson war ein Freund von mir“, punktete Trump ein ums andere Mal im Vorwahlkampf.

Gleiches behauptete der streitbare Multimilliardär auch von Pop-Superstars wie Elton John, den Rolling Stones oder Céline Dion, die den Beginn der Trump-Präsidentschaft beim feierlichen Amtseinführungskonzert mit viel Glanz und Gloria hätten aufladen können, wie man es in der Vergangenheit bei den Vorgängern Bill Clinton, Barack Obama und selbst George W. Bush gesehen hatte.

Beyoncé, Bruce Springsteen, U2, Jon Bon Jovi, Mary J. Blige oder Stevie Wonder: Dieses Allstar-Line-up war noch vor acht Jahren am Lincoln Memorial zur Amtseinführung von Barack Obama zu bewundern. Für den 45. Präsident der Vereinigten Staaten wollte jedoch niemand aus der ersten oder zumindest zweiten Kategorie des Pop-Universums singen.

Die Rolling Stones ertönten lediglich vom Band, als Trump und seine Frau Melania gestern die Stufen des Lincoln Memorials hinunter schritten. 3 Doors Down, Toby Keith, Sam Moore und  Lee Greenwood waren noch die bekanntesten Namen, die Donald Trump für sich gewinnen könnte.

Die Frontmen of Country, die The United States Army Old Guard Fife and Drum Corp und die Piano Guys (vielsagender Titel: „It’s gonna be okay“) komplettierten das Programm.

Angesichts des krassen Kontrasts zwischen den Feierlichkeiten zu Barack Obamas Amtseinführung, zu der 2009 noch 400.000 Zuschauer nach Washington geströmt waren, während Donald Trumps kostenloses Konzert am Vorabend seiner Vereidigung geschätzt nur 10.000 Menschen anlockte, konnte sich Social Web bitterböse Vergleiche nicht verkneifen:

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