„Werden die Leute auswählen, die reinkommen“: Trump will Zugang zu Pressekonferenz beschränken

Donald Trump und die Medien – eine schwierige Beziehung, wie sich immer  wieder zeigt
Donald Trump und die Medien – eine schwierige Beziehung, wie sich immer wieder zeigt

Der designierte US-Präsident Donald Trump will den Zugang zu den regelmäßigen Pressekonferenzen im Weißen Haus beschränken. Sein Stab habe das Briefing aus Platzgründen in einen anderen Raum verlegen wollen, die Presse sei jedoch dagegen gewesen, sagte Trump in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview des Senders Fox News.

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Als Folge würden manche Journalisten nun nicht teilnehmen können, erklärte er. „Wir haben so viele Leute, die teilnehmen wollen, also werden wir die Leute auswählen müssen, die reinkommen. Ich bin sicher, andere Leute werden darüber begeistert sein“, fügte er hinzu. Letzteres war offensichtlich ironisch gemeint.

Derzeit liegt es allerdings nicht in der Entscheidung des Weißen Hauses, welche Journalisten Zugang zu der Pressekonferenz haben. Die Plätze in dem Raum werden seit längerem durch die „White House Correspondents‘ Association“ (WHCA) vergeben, einem Zusammenschluss von Journalisten. Der Raum, in dem die Pressekonferenz des Sprechers des Präsidenten derzeit fast täglich stattfindet, liegt nicht weit entfernt vom Oval Office. Trumps Stab hatte vorgeschlagen, das Briefing in einen Raum in einem anderen Gebäude zu verlegen.

Donald Trump und die Medien – ein Thema, das bereits seit längerem für Schlagzeilen sorgt: US-Medien befürchten eine „Eiszeit“ – schoss Trump doch bereits gegen den Vanity Fair-Chefredakteur oder bezeichnete zahlreiche Medien in einer Pressekonferenz als „Fake-News“.

Mit Material der dpa

 

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