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Fake-Posts: Facebook-Chef Mark Zuckerberg lässt über zwölf Mitarbeitern sein Profil bespielen

Bad News aus dem eigenen Netzwerk ausgerechnet kurz vor seiner Eröffnungsrede bei der Entwicklerkonferenz F8: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg
Bad News aus dem eigenen Netzwerk ausgerechnet kurz vor seiner Eröffnungsrede bei der Entwicklerkonferenz F8: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Wenn Facebook-Chef Mark Zuckerberg durch Peking joggt oder seiner Tochter etwas vorliest, dann landet es natürlich auf seinem Facebook-Profil. Dabei ist das Hochladen seiner persönlichen Schnappschüsse oder Mehrzeiler nicht Chefsache – sondern wird von ausgewählten Mitarbeitern übernommen, wie das Tech-Portal Bloomberg berichtet.

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Wer Chef eines multi Milliarden Dollar Unternehmens ist, dafür die ganze Welt bereist und sich jährlich Ziele setzt, wie Chinesisch zu lernen – der hat auf jeden Fall viel Stoff, um ein Facebook-Profil zu bespielen. Und wohl sehr wenig Zeit. Deswegen habe Facebook-CEO Mark Zuckerberg dabei auch „sehr viel Hilfe“, wie Bloomberg berichtet: Mindestens zwölf Mitarbeiter sollen sich um die Geschicke auf Zuckerbergs Pinnwand kümmern – von Wortbeiträgen über Schnappschüsse bis hin zu Kommentaren.

Darüber hinaus wird er auch immer von einem Fotografen begleitet – etwa, wenn er am Kolosseum in Rom entlang joggt oder seiner Tochter zu Hause etwas vorliest. Einer von ihnen ist Charles Ommaney, der etwa für die Washington Post fotografiert. Damit dürfte die Frage geklärt sein, warum Zuckerbergs Fotos immer so gut ausgeleuchtet sind.

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Das alles lässt Zuckerberg natürlich nicht nur aus Zeitgründen erledigen: Sein Profil haben 84,6 Millionen Menschen abonniert – was hier veröffentlicht wird, etwa ein Posting über das Fake-News-Problem von Facebook, landet auch umgehend in der Timeline von Influencern, Entscheidern und Journalisten. Das unaufgeregte, aber durchaus professionalisierte Facebook-Profil von Zuckerberg lässt sich also nicht nur als Image-Politur verstehen, sondern auch als indirekte Pressestelle.

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