Kinocharts: „The Great Wall“ mit blassem Deutschland-Start, Oscar-Kandidat „La La Land“ mit grandiosem

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"The Great Wall" mit Matt Damon (r.)

Das Fantasy-Action-Epos "The Great Wall" scheint in Deutschland kein großer Blockbuster zu werden. Am Premieren-Wochenende lockte der Film mit Matt Damon nur 170.000 Leute in rund 500 Kinos - ein sehr verhaltener Start. Die Nummer 1 der deutschen Kinocharts heißt daher weiter "Passengers". Grandios gestartet ist "La La Land" - mit mehr als 1.000 Besuchern pro Kino.

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225.000 Besucher verzeichnete „Passengers“ von Donnerstag bis Sonntag in den deutschen Kinos, insgesamt nach elf Tagen damit etwa 750.000. „The Great Wall“ startete wie erwähnt mit 170.000 Zuschauern auf Platz 2 – sicher eine kleine Enttäuschung für die Verantwortlichen. Zwei anderen Neulinge liefen vergleichsweise besser an. So sahen die Komödie „Why Him?“ in nur 365 Kinos 140.000 Leute, Oscar-Kandidat „La La Land“ erreichte in nur 120 bis 130 Kinos sagenhafte 135.000 Zuschauer – also mehr als 1.000 pro Kopie.

Von den Nicht-Neustarts erreichten auch noch drei sechsstellige Besucherzahlen: „Plötzlich Papa“ (150.000), „Vaiana“ (145.000) und „Rogue One – A Star Wars Story“ (135.000). Mit inzwischen 3,6 bis 3,7 Mio. Besuchern liegt „Rogue One“ in den 12-Monats-Charts nur noch knapp hinter dem Führungs-Trio „Zoomania“ (3,83 Mio.), „Pets“ (3,82 Mio.) und „Findet Dorie“ (3,80 Mio.). Platz 1 dürfte hier noch drin sein.

In den USA enttäuschte am Wochenende unterdessen eine ganze Reihe von ambitionierten Neulingen: Ben Afflecks „Live by Night“ genau so wie „Boston“ mit Mark Wahlberg und Martin Scorseses „Silence“. Einzig „Boston“ kam mit 12,0 Mio. US-Dollar überhaupt in die Top Ten. Ganz vorn bliebt daher „Hidden Figures“ über drei afro-amerikanische Mathematikerinnen, die der NASA in den 1960ern halfen. 20,5 Mio. US-Dollar spielte der Film diesmal ein, insgesamt schon 54,8 Mio. Platz 2 geht an „La La Land“ (14,5 Mio.) vor „Sing“ (13,8 Mio.).

In den Welt-Charts führt nun ebenfalls „Passengers“ die Liste an, obwohl der Film in den USA nur noch auf Platz 10 liegt. Der Grund: ein starker Start in China mit umgerechnet 17,5 Mio. US-Dollar. Insgesamt sammelte der Film am Wochenende damit 38,1 Mio. in 66 Ländern und Territorien ein – Platz 1 vor Rogue One“ und „La La Land“. „Rogue One“ steht mit einem Plus von 35,7 Mio. US-Dollar nun bei einem weltweiten Gesamt-Umsatz von 980 Mio. Euro – die Milliarden-Marke dürfte spätestens am kommenden Wochenende fallen.

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Alle Kommentare

  1. LA LA LAND – warum diesen Film hochloben, der wirklich nur gerade so lalala war.
    Ich war mehrmals dran, die Vorstellung zu verlassen, hoffte aber insgeheim auf eine Wendung in Handlung, Ziel des Films und mehr Tempo.
    Gerne hätte ich mein Geld zurück verlangt.

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