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„Ich bin ein Star“ startet mit 7,36 Mio. Zuschauern, aber weniger als in den Vorjahren, Handball-WM-Stream sehen in der Spitze über 550.000

Die Kandidaten der elften „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“-Staffel
Die Kandidaten der elften "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"-Staffel

Die Quoten sind wieder gigantisch: 7,36 Mio. sahen die Premiere der elften "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus"-Staffel bei RTL - ein Marktanteil von 26,8%. Aber: Das waren 400.000 weniger als vor einem Jahr und so wenige wie bei keinem Staffel-Auftakt seit 2012.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Ich bin ein Star“ startet einen Tick schwächer als in den vergangenen vier Jahren

400.000 weniger als vor einem Jahr sahen also den Staffel-Auftakt des RTL-Dschungels. 7,36 Mio. entsprachen aber dennoch einem gigantischen Marktanteil von 26,8% und dem klaren Tagessieg. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 4,20 Mio. Sehern sogar 41,8%. Doch auch hier sank die Zuschauerzahl gegenüber dem Vorjahr um 220.000 und lag sogar unter denen der Jahre 2011 bis 2016. Viel zu sagen hat das allerdings noch nicht, über den Erfolg der Staffel wird noch nicht in den ersten Tagen entschieden.

2. ZDF hält sich mit Krimis erfolgreich gegen den Dschungel

Trotz „Ich bin ein Star“ kann auch das ZDF sehr zufrieden mit seinen Freitagabend-Quoten sein. „Der Staatsanwalt“ kam um 20.15 Uhr – noch ohne Dschungel-Konkurrenz – auf 5,77 Mio. Seher und 17,0%, doch auch die „SOKO Leipzig“ landete danach in direkter Konkurrenz zu „Ich bin ein Star“ deutlich über dem ZDF-Normalniveau: 4,98 Mio. Zuschauer entsprachen 15,4%. Erst das „heute-journal“ fiel um 22.40 Uhr mit 2,65 Mio. auf 9,8%. Das Erste lockte mit seiner Film-Premiere „Arzt mit Nebenwirkung“ genau 4,00 Mio. Leute an – solide 11,7%. „Tagesthemen“ (9,4%) und „Tatort (5,8%) fielen dann deutlich unter das Soll.

3. Private RTL-Konkurrenz chancenlos, einzig RTL II mit ordentlichen Prime-Time-Zahlen

Die anderen großen Privatsender hatten RTL am Freitagabend nichts hinzu zu setzen. ProSieben erreichte mit „Prometheus“ um 20.15 Uhr immerhin noch 1,00 Mio. 14- bis 49-Jährige und 9,1%, mit „Alien vs. Predator“ um 22.40 Uhr aber nur noch 590.000 und 7,0%. Bei Sat.1 kam „Wickie auf großer Fahrt“ nur auf 620.000 und 5,6%, kabel eins und Vox landeten mit ihren Serien bei weniger als 500.000 jungen Zuschauern. Zufrieden kann höchstens RTL II sein: 650.000 14- bis 49-Jährige bescherten „The Legend of Hercules“ ab 20.15 Uhr sehr ordentliche 5,8% – und damit bessere Zahlen als Sat.1, Vox und kabel eins.

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4. Super RTL punktet mit „Balto“, der BR mit „Fastnacht in Franken“

Dass trotz des Dschungels auch bei den kleineren Sendern gute Quoten drin waren, zeigte Super RTL: 380.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr „Balto“ – tolle 3,5%. Allerdings lief der Film auch nur eine halbe Stunde gegen „Ich bin ein Star“. Im Gesamtpublikum knackte ab 22 Uhr das BR Fernsehen zweimal die Mio.-Marke: mit „30 Jahre Fastnacht in Franken“ und 1,18 Mio. bzw. 3,9%, sowie um 22.45 Uhr mit „Fredl Fesl – Das Beste!“ und 1,01 Mio. bzw. 4,0%. Knapp unter der Mio.-Marke blieb um 20.15 Uhr das mdr Fernsehen: 950.000 Leute sahen „Meine Schlagerwelt“ – 2,8%.

5. Ersten Auftritt des deutschen Teams bei der Handball-WM sehen im YouTube-DKB-Stream in der Spitze über 550.000 Fans

Bekanntermaßen wird die Handball-WM in diesem Jahr nicht live im Fernsehen gezeigt, sondern nur als Youtube-Stream vom Sponsor DKB. Gleich beim ersten Auftritt der deutschen Mannschaft gab es aber einen Blackout von etwa einer Viertelstunde zu Beginn des Spiels. Offenbar hat der Rechteinhaber beIN Sports den Stream zwischenzeitlich abgedreht, wie die DKB via Facebook mitteilte:

Dennoch hielt das die Fans nicht vom Einschalten ab. Offiziell vergleichbar mit den TV-Quoten sind die Youtube-Zahlen zwar nicht, doch wenn man den Einblendungen auf der Website glauben darf, dann sahen in der Spitze über 550.000 Fans gleichzeitig den Livestream – und im Durchschnitt wohl klar über 400.000. Sollte die deutsche Mannschaft im Turnier weit kommen, dürften die Zahlen noch deutlich wachsen – hoffentlich dann ohne Unterbrechung.

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