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Sex, noch mehr Sex und der Titanic-Chefredakteur: die Blendle-Bestseller der Woche

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Die Nummer 1 der Blendle-Wochen-Charts: Brigitte mit "Partnersex ist mehr als Partner + Sex"

Sex sells - auch bei den Blendle-Nutzern. Die meistverkaufte Story war dort in der vergangenen Woche eine aus der Brigitte: "Partnersex ist mehr als Partner + Sex". Sie erschien schon im Dezember, lief aber erst jetzt so gut, dass sie in die Charts einstieg. Dahinter folgt noch mehr Sex - aus dem Magazin und Neon - und auf Platz 3 der Text des Titanic-Chefredakteurs Tim Wolff für die F.A.Z., der schon in der vergangenen Woche dabei war.

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Für die Brigitte ist es die zweite Nummer 1 in den Blendle-Verkaufs-Charts, Schon im Dezember 2015 lag sie mal vorn, damals mit dem Harvard-Professor und Ernährungswissenschaftler Walter Willet, dessen Interview mit der schmissigen Zeile „Kluge Leute trinken keine Cola“ überschrieben war. Diesmal gewann das Frauenmagazin nicht mir Cola, sondern mit Sex-Tipps für festgefahrene Beziehungen.

Auch auf Platz 2 geht’s mit Sex weiter: Neon schaffte es hier auf diesen Platz – mit einer Frau, deren Ziel es ist, mit 100 Partnern Sex zu haben. Ein Grund für den Erfolg des Artikels dürften auch die sozialen Netzwerke gewesen sein, in denen der Text diskutiert wurde.

Rang 3 geht an Titanic-Chefredakteur Tim Wolff und seinen F.A.Z.-Text über das Leben unter Polizeischutz nach „Charlie Hebdo“. Schon vor einer Woche war Wolff Teil der Blendle-Top-Ten – da noch auf Rang 5. Außerdem erwähnenswert: der Text über Tote Sportler des Sponsors Red Bull aus dem Spiegel auf Platz 4 und die WirtschaftsWoche, die es gleich zweimal in die Top Ten schaffte.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 4. bis 10. Januar 2017:

1. „Partnersex ist mehr als Partner + Sex“ – Brigitte, Oskar Holzberg, 555 Wörter, 25 Cent
Paartherapeut Oskar Holzberg bringt mit seinen Tipps festgefahrene Beziehungen wieder auf Kurs.

2. „Ich zähl‘ bis 100“ – Neon, Svenja Beller, 2368 Wörter, 59 Cent
Lotta führt Tagebuch, mit wem sie geschlafen hat. Ihr Ziel: 100 Sexpartner.

3. „Auch ich war ein Opfer“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tim Wolff, 1451 Wörter, 45 Cent
Titanic-Chefredakteur Tim Wolff berichtet über sein Leben unter Polizeischutz nach „Charlie Hebdo“.

4. „Spiel ohne Grenzen“ – Der Spiegel, Uwe Buse, 3238 Wörter, 1,99 Euro
Recherche zu den Toten, die im Namen Red Bulls Extremsport betrieben, und deren Namen leise verschwinden.

5. „Das ich-Phone“ – WirtschaftsWoche, Astrid Maier, 732 Wörter, 25 Cent
Das iPhone wird zehn Jahre alt. Statt uns wirklichen Fortschritt zu bringen, verschwenden die Entwickler heute Zeit für Pizza-Lieferapps.

6. „Allein gelassen im Brennpunkt“ – Tagesspiegel, 886 Wörter, 45 Cent
Ein Vertretungslehrer berichtet desillusioniert vom Alltag an Berliner Grundschulen.

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7. „Der blinde Fleck des Neokapitalismus“ – Profil, Joseph Gepp, 956 Wörter, 29 Cent
Wie die großen Vermögensverwalter und Staatsfonds die globale Wirtschaft bestimmen.

8. „Die Macht des Zufalls“ – WirtschaftsWoche, Malte Buhse, 1903 Wörter, 69 Cent
Ein Plädoyer für mehr Zufall, da viele Menschen die Rolle des Glücks für ihren beruflichen Erfolg unterschätzen.

9. „Sound eines Rechtsrucks“ – Süddeutsche Zeitung, Jan Heidtmann, Bernd Kastner, Gianna Niewel und Ulrike Nimz, 4612 Wörter, 79 Cent
Die SZ hat sieben Deutsche getroffen, die der AfD nahestehen, und liefert eine Dokumentation.

10. „Polizist am Abgrund“ – Die Zeit, Thomas Fischer, 2441 Wörter, 89 Cent
Verfassungsrichter und Zeit-Kolumnist Thomas Fischer verreißt den angstschürenden Bestseller des Polizei-Gewerkschafters Rainer Wendt.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt nach einem zweiten Platz in der Vorwoche nun der Tim-Wolff-Text aus der F.A.Z. an. Auch „Hallo Schweiz“ aus dem Magazin Reportagen ist zum zweiten Mal dabei – erneut auf Rang 3. Dazwischen schob sich „Das ich-Phone“ der WirtschaftsWoche.

1. „Auch ich war ein Opfer“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tim Wolff, 1451 Wörter, 45 Cent
Ein absolut grotesker Text von Titanic-Chefredakteur Tim Wolff, der nach „Charlie Hebdo“ von der Polizei bewacht wurde.

2. „Das ich-Phone“ – WirtschaftsWoche, Astrid Maier, 732 Wörter, 25 Cent
Das iPhone wird zehn Jahre alt. Statt uns wirklichen Fortschritt zu bringen, verschwenden die Entwickler heute Zeit für Pizza-Lieferapps.

3. „Hallo Schweiz“ – Reportagen, Samrat Choudhury, 1978 Wörter, 50 Cent
Ein indischer Journalist besucht die Schweiz und verfasst daraufhin einen rührend-komischen Reportagen-Text für seine Leser zu Hause.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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