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iPhone 8: Apple plant Rückkehr zum ikonischen Design aus Glas und Edelstahl

Tim Cook: Was für ein iPhone enthüllt der Apple-CEO dieses Jahr?
Tim Cook: Was für ein iPhone enthüllt der Apple-CEO dieses Jahr?

Die Gerüchte verdichten sich: Apple dürfte beim nächsten iPhone eine Generalüberholung im Design vornehmen, das an den Retro-Look des iPhone 4 und 4s aus den Jahren 2010/11 anknüpft. Wie die taiwanische DigiTimes berichtet, wird Apple wie erwartet den Aluminiumrücken durch eine Glasrückseite ersetzen, die von einem Edelstahlrahmen eingefasst wird. Überraschenderweise soll bei der Fertigung des Chassis nicht der langjährige Partner Foxconn, sondern das US-Unternehmen Jabil Circuit zum Zuge kommen.

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Die Ansage hallt nach: „Wir haben mit dem iPhone erst angefangen“, erklärte Apple-Chef Tim Cook gestern stolz anlässlich des zehnjährigen iPhone-Jubiläums.  Man kann es als einen ersten Wink verstehen: Das nächste iPhone dürfte große Veränderungen erfahren.

Konkreter dazu wurde wenige Stunden später die taiwanische Wirtschaftszeitung DigiTimes, die mit Verweis auf die Zuliefererkette berichtete, worüber seit Längerem spekuliert wird: Das nächste iPhone dürfte eine Generalüberholung erhalten, die im Design an ein äußerst beliebtes Vorgängermodell erinnert.

Anleihe an iPhone 4 /4s

Wie das 2010 vorgestellte iPhone 4, das bis heute als größter Sprung in der Evolution des Kultsmartphones gilt, soll das iPhone 8 wieder mit einer Glasrückseite ausgeliefert werden, die von einem Edelstahlrahmen eingefasst wird, dabei aber stabiler gefertigt sein soll als das iPhone 4 und 4s.

Wie die DigiTimes berichtet, könnte bei der Fertigung des Chassis nicht der langjährige Partner Foxconn, sondern überraschenderweise das US-Unternehmen Jabil Circuit zum Zuge kommen. Der Auftrag – sollte er sich bewahrheiten – könnte als Entgegenkommen von Tim Cook an die Trump-Administration verstanden werden, verstärkt in den USA zu produzieren.

Großes Redesign zum zehnjährigen Jubiläum

Der stets gut informierte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo hatte zuvor vorausgesagt, dass Tim Cook zum zehnjährigen Jubiläum des Kultsmartphones ein großes Redesign plant. Der KGI Securities-Analyst rechnet damit, dass Apple diesen Herbst gleich drei generalüberholte iPhone-Modelle auf den Markt bringen wird, wobei aber nur das iPhone 8-Modell mit einem biegsamen OLED-Display ausgestattet sein soll.

Das künftige Flaggschiff-Modell soll mit einer Display-Größe von 5,1 oder 5,2 Zoll zwischen den bisher gängigen Größen von 4,7 (iPhone 7) und 5,5 Zoll (iPhone 7 Plus) liegen. Künftig ebenfalls als Display fungieren soll die Einfassung („Bezel“), in die aktuell noch der Homebutton mit Fingersensor und die Frontkamera abgesetzt eingearbeitet sind.

Hohe Erwartungen an der Wall Street

An der Wall Street bewegen die Spekulationen über die nächste iPhone-Generation längst die Aktie: Wie das Techblog AppleInsider berichtet, rechnet Analyst Timothy Arcuri von der Investmentbank Cowen durch das iPhone 8 mit dem Beginn eines neuen Superzyklus.

Apple ist für Arcuri „ein Pulverfass, das 2017 explodieren könnte“ – im positiven Sinne. Der Grund: Die explosive Vermengung des großen iPhone 8-Updates zusammen mit einer immer größeren Nutzerschaft, die immer ältere Geräte besitzt und daher ihren Kauf zurückgestellt habe.

Wall Street-Institution Morgan Stanley hatte die Apple-Aktie wegen des kommenden iPhone-Upgrade-Zyklus gestern erst mit Kursziel von 148 Dollar zum Kauf empfohlen.

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