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Spiegel-Bericht: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen sexueller Belästigung gegen Bild-Herausgeber Kai Diekmann

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Potsdam gegen Kai Diekmann sind offenbar eingestellt worden
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Potsdam gegen Kai Diekmann sind offenbar eingestellt worden

Gegen Bild-Herausgeber Kai Diekmann wird offenbar wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung ermittelt. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe, wonach eine Mitarbeiterin Strafanzeige erstattet hat, nachdem sie von Diekmann vergangenen Sommer nach einer Klausurtagung belästigt worden sei. Der Bericht erscheint eine Woche nach der Bekanntgabe, dass Diekmann das Unternehmen nach 16 Jahren an der Spitze der Bild-Zeitung verlässt. Diekmann bestreitet die Vorwürfe.

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Das börsennotierte Medienhaus Axel Springer hatte den Vorgang zu einem Compliance-Fall gemacht und von externen Juristen untersuchen lassen. Nach „eingehender Prüfung“, so eine Unternehmenssprecherin, habe man die Sache als strafrechtlich nicht relevant eingestuft, die Akte aber „rechtsverbindlichen Prüfung“ an die Staatsanwaltschaft in Potsdam übergeben.

Diese muss nun prüfen, ob der Vorwurf der Mitarbeiterin, Kai Diekmann habe sie nach einer Klausurtagung in Potsdam im vergangenen Sommer beim Baden sexuell belästigt, zutrifft. So berichtet es der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe, die am Samstag erscheint. Auf Anfrage von MEEDIA bestätigte die Staatsawaltschaft in Potsdam lediglich ein Ermittlungsverfahren gegen Kai Diekmann, machte zum Inhalt oder Gegenstand der Anfrage aber keine Angaben.

Der Rechtsanwalt von Kai Diekmann, der Hamburger Strafverteidiger Otmar Kury, erklärt gegenüber MEEDIA zu dem Spiegel-Bericht: „Der gegen Herrn Diekmann erhobene Vorwurf ist haltlos, und wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden.“

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Mehr dazu lesen Sie hier: 

Kai Diekmann und der Sex-Vorwurf: Mit Bild im Fahrstuhl nach oben, mit dem Spiegel wieder nach unten

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