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Schimpftirade bekommt Ehrenplatz: Vanity Fair feiert Trump-Beleidigung auf dem eigenen Cover

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Übersetzt bedeutet der Name der US-Zeitschrift Vanity Fair "Jahrmarkt der Eitelkeiten". Das passt in diesem Fall bestens: Via Twitter zog Donald Trump im Dezember über das Conde-Nast-Magazin her. Die Rache der New Yorker folgt nun in der Februar-Ausgabe. Den Text des Zwitscher-Ausrasters platzierte die Redaktion auf der eigenen Titelseite.

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Die Vorgeschichte: Im Dezember gab die Redaktion dem designierten US-Präsidenten so richtig einen mit. In seinem Editorial listete der Chefredakteur, Graydon Carter, alle möglichen Charakterschwächen und Fehltritte Trumps auf. Zudem beinhaltete die Ausgabe eine vernichtende Gastro-Kritik des Grill-Restaurants im New Yorker Trump Tower. In ihr wurde es als das „möglicherweise schlechteste Restaurant in Amerika“ bezeichnet. In dem Text hieß es unter anderem: „Die Faszination von Trumps Restaurant, wie von dem Kandidaten, ist, dass es wie eine billige Version von Reichtum wirkt.“

Die Reaktion des Gescholtenen ließ nicht lange auf sich warten. Via Twitter wetterte Trump: „Hat sich irgendwer die wirklich armseligen Zahlen der Vanity Fair angeschaut. Deutlich runter, großer Ärger, tot! Graydon Carter, kein Talent, wird rausfliegen!“

Die so attackierte Redaktion empfand die Kritik wohl eher als Lob. So nahmen sie die Beschimpfung des künftigen Präsidenten und legten sie auf das Cover der kommenden Ausgabe (neben den rechten Arm von Chris Pratt).

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Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Vanity Fair einen bösen Trump-Tweet auf die Titelseite hebt. Bereits im Mai des vergangenen Jahres platzierte die Redaktion schon einmal eine Schimpftirade auf ihrem Cover.

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