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„Nord Nord Mord“ besiegt erfolgsverwöhnte ARD-Serien, Vox triumphiert mit „Harry Potter“

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Robert Atzorn in "Nord Nord Mord"

Auch am dritten Tag des neuen Jahres lief das stärkste Prime-Time-Programm des deutschen Fernsehens im ZDF: 7,16 Mio. Krimifans sahen dort ab 20.15 Uhr "Nord Nord Mord" - stolze 21,4%. Eine ungewohnte Niederlage gab es daher für die ARD-Serien: "Die Kanzlei" und "In aller Freundschaft" landeten auf den Rängen 6, 8 und 9 der Tages-Charts. Marktführer im jungen Publikum war Vox: mit einer "Harry Potter"-Wiederholung.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. „Nord Nord Mord“ besiegt die ARD-Serien

7,16 Mio. Zuschauer sind für „Nord Nord Mord“ die beste Zuschauerzahl seit 2015 – und die drittbeste überhaupt seit Start der Reihe im Jahr 2011. Der Marktanteil lag bei grandiosen 21,4% – und das am ungewohnten Dienstagabend, einem Programmplatz also, auf dem sonst nie Krimis zu sehen sind. Unter die Räder kamen durch die ZDF-Programmierung die erfolgsverwöhnten ARD-Serien. „Die Kanzlei“ blieb mit zwei Episoden ab 20.15 Uhr bei mittelmäßigen 11,5% und 12,7% hängen, erreichte 3,88 Mio. und 4,17 Mio. Leute. besser lies es ab 21.55 Uhr für „In aller Freundschaft“, doch die 4,58 Mio. Seher (16,4%) reichten nur für Platz 6 der Tages-Charts.

2. Vox besiegt mit „Harry Potter“ sogar RTL

Die besten Prime-Time-Marktanteile im jungen Publikum erzielte am Dienstag Vox. 1,36 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich für „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ – herausragende 13,7%. Zwar landete RTLs „Bones“ um 20.15 Uhr mit 1,44 Mio. und 13,4% knapp davor, doch um 21.15 Uhr ging es mit einer alten Folge der Serie auf 1,12 Mio. und 10,7% herab. „Shades of Blue“ floppte um 22.15 Uhr erneut mit nur 550.000 und 6,8%. Über die gesamte Prime Time gerechnet lag Vox also vor RTL – und natürlich auch vor ProSieben und Vox.

3. Sat.1 knackt mit „Irre sind männlich“ immerhin die 10%-Marke, ProSieben enttäuscht mit den „Simpsons“

Sat.1 probierte es am Montagabend mit der Free-TV-Premiere der deutschen Komödie „Irre sind männlich“. Im Kino im Jahr 2014 mit nur wenig mehr als 200.000 Besuchern ein Flop, bescherte der Film Sat.1 nun immerhin mehr als 2 Mio. Zuschauer. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 1,08 Mio. Seher ordentlichen 10,1%. Mit einstelligen Marktanteilen musste sich hingegen ProSieben zwischen 20.15 Uhr und 22.40 Uhr zufrieden geben: „Die Simpsons“ landeten mit vier Folgen bei 8,% bis 8,8%, „The Big Bang Theory“ danach bei 8,5% und um 22.40 Uhr bei immerhin 10,7%.

4. „Zwischen Tüll und Tränen“ beschert Vox 12,8%, kabel eins enttäuscht mit „Rosins Restaurants“

„Harry Potter“ war nicht der einzige Montags-Hit für Vox. Um 17 Uhr bescherte die Reihe „Zwischen Tüll und Tränen“ dem Sender mit 700.000 14- bis 49-Jährigen schon 12,8%. Und auch um 23.05 Uhr gab es mit „Goodbye Deutschland!“ nach „Harry Potter“ noch einen zweistelligen Marktanteil: 10,5%. RTL II erreichte mit „Zuhause im Glück“ unterdessen um 20.15 Uhr solide 5,7% und um 22.20 Uhr starke 7,3%, bei kabel eins enttäuschten „Rosins Restaurants“ mit blassen 4,4%.

5. KiKA punktet mit „Yakari“ und der BR mit „Winnetou“

Bei den kleineren Sendern lief es am Montag für zwei Indianer super. Der KiKA erreichte ab 19 Uhr mit zwei Folgen „Yakari“ 1,16 Mio. und 1,14 Mio. Zuschauer, sowie Top-Marktanteile von 4,2% und 4,0%, im BR Fernsehen sahen ab 20.15 Uhr 1,23 Mio. (3,7%) „Winnetou II“. Das Top-Programm des Tages mal aber wieder die WDR-„Lokalzeit“. 1,86 Mio. sahen ab 19.30 Uhr zu – ein grandioser Marktanteil von 6,1%. Die „Aktuelle Stunde“ kam vorher schon auf 1,39 Mio. und 5,0%, die 20-Uhr-„Tagesschau“ dann noch auf 1,38 Mio. und 4,2%. Ähnlich sah es im NDR Fernsehen aus: 1,46 Mio. (4,8%) sahen ab 19.30 Uhr „NDR regional“, 1,18 Mio. (3,6%) um 20 Uhr die „Tagesschau“. Auch um 20.15 Uhr erreichte der Sender noch ein Millionenpublikum: 1,02 Mio. (3,0%) mit dem „40. Zirkusfestival Monte Carlo“. Die Mio.-Marke übertraf auch noch das SWR Fernsehen mit „Südwest regional“ (1,08 Mio. /3,5%), der „Tagesschau“ (1,11 Mio. / 3,4%) und „Hannes und der Bürgermeister“ (1,03 Mio. / 3,7%).

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