Die Einwanderungs-Debatte, das gelungene Leben und der Hunger – die Blendle-Bestseller der Woche

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Erneut hat sich Die Zeit den ersten Platz der wöchentlichen Blendle-Verkaufs-Charts gesichert. Jochen Bittners "Das Gegenteil von Dankbarkeit" über die deutsche Einwanderungspolitik war der meistverkaufte Artikel. Dahinter folgen der stern mit dem "Glück des gelungenen Lebens" und die F.A.Z. mit der Notwendigkeit von Hunger.

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„Kriminelle missbrauchen das Asylrecht. Warum tun wir uns diese Leute an?“ fragt Zeit-Autor Jochen Bittner und schlüsselt auf, wie seiner Meinung nach eine deutsche – oder europäische Einwanderungspolitik aussehen sollte. „Aber wenn Europa heute der Einwanderungskontinent ist, der Amerika einmal war, dann fehlt ihm womöglich schlicht ein vorgeschobener Anlaufpunkt wie Ellis Island, um die Freiheitssuchenden von den Freiheitsfeinden zu trennen“, lautet sein Fazit in dem lesenswerten und diskussionswürdigen Text, der in den vergangenen sieben Tagen die meisten Blendle-Käufer gefunden hat.

„Vom Glück des gelungenen Lebens“ berichtet Uli Hauser im stern. Ein Thema, das zu Jahresbeginn ebenfalls auf Interesse gestoßen ist. „Sind wir, wer wir sein wollen? Tun wir, was wir tun wollen? Wie machen wir das Beste aus der Zeit, die uns gegeben ist?“ sind schließlich auch Fragen, die man sich gern in einer Zeit des Nachdenkens wie „zwischen den Jahren“ stellt. Die F.A.Z. beschäftigte sich nach den Kalorien-reichen Feiertagen mit dem Hunger und den positiven Auswirkungen, die er auf den Körper hat. Ebenfalls ein Bestseller der Woche.

Auf den weiteren Rängen der Top Ten finden sich das Max-Goldt-Gespräch aus der Zeit, der „Erfahrungsbericht“ von Titanic-Chefredakteur Tim Wolff aus den zwei Jahren nach „Charlie Hebdo“, den er für die F.A.Z. aufgeschrieben hat und ein Text des Privatbankiers Friedrich von Metzler aus dem Handelsblatt. Außerdem dabei: weitere Texte zum Thema Ernährung.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 28. Dezember 2016 bis 3. Januar 2017:

1. „Das Gegenteil von Dankbarkeit“ – Die Zeit, Jochen Bittner, 2016 Wörter, 89 Cent
Ein differenzierter Beitrag zur hochemotionalen Einwanderungs-Debatte und ein Plädoyer, über die deutsche Immigrationspolitik nachzudenken.

2. „Vom Glück des gelungenen Lebens“ – stern, Uli Hauser, 3586 Wörter, 65 Cent
Was ist eigentlich ein gelungenes Leben? Der Stern fragt nach, was Menschen glücklich macht und gibt Tipps, wie man es auch schafft.

3. „Der Hunger ist wie ein Tyrann, dem wir trotzen sollten“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nicola von Lutterotti, 1716 Wörter, 45 Cent
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Notwendigkeit von Hunger und über die Heilkräfte eines leeren Magens.

4. „‚Ich strotze vor Einfällen‘“ – Die Zeit, Lars Weisbrod, 2877 Wörter, 89 Cent
Wortgewandt und mit feinem Witz spricht der Schriftsteller Max Goldt mit Lars Weisbrod über seine Schreibblockade, dumme Journalisten und viele andere Dinge.

5. „Auch ich war ein Opfer“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tim Wolff, 1451 Wörter, 45 Cent
Ein absolut grotesker Text von Titanic-Chefredakteur Tim Wolff, der nach „Charlie Hebdo“ von der Polizei bewacht wurde.

6. „Der Deutsche spart falsch“ – Handelsblatt, Friedrich von Metzler und Emmerich Müller, 1377 Wörter, 35 Cent
Der Privatbankier Friedrich von Metzler und sein persönlich haftender Gesellschafter Emmerich Müller über schwache Banken, die Probleme der Globalisierung und die Geldanlage der Deutschen.

7. „Das Geheimnis der Carbs“ – Eat Smarter, 906 Wörter, 29 Cent
Low Carb, No Carb, High Carb? Das Geheimnis der Kohlenhydrate wird hier endlich gelöst.

8. „Reinhard K. Sprenger über… die neue Art zu arbeiten“ – Wirtschaftswoche, Reinhard K. Sprenger, 1250 Wörter, 45 Cent
Deutschlands bekanntester Management-Berater schreibt hier über die Notwendigkeit einer Revolution in der Berufswelt.

9. „Schlank schlemmen“ – Focus, Claudia Gottschling, 2864 Wörter, 69 Cent
Vier Experten erklären im Focus, warum Diäten Quatsch sind und erzählen ihr eigenes Erfolgsrezept.

10. „Das bin ja ich“ – Süddeutsche Zeitung, Johanna Adorján, 2571 Wörter, 79 Cent
Ein junger Mann gerät beim Zappen in die Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ und erkennt sich plötzlich als Gesuchter.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt das Gespräch mit Max Goldt aus der zeit an, dahinter folgen Tim Wolff und eine Reportage eines indischen Journalisten, der die Schweiz besucht hat.

1. „‚Ich strotze vor Einfällen‘“ – Die Zeit, Lars Weisbrod, 2877 Wörter, 89 Cent
Wortgewandt und mit feinem Witz spricht der Schriftsteller Max Goldt mit Lars Weisbrod über seine Schreibblockade, dumme Journalisten und viele andere Dinge.

2. „Auch ich war ein Opfer“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tim Wolff, 1451 Wörter, 45 Cent
Ein absolut grotesker Text von Titanic-Chefredakteur Tim Wolff, der nach „Charlie Hebdo“ von der Polizei bewacht wurde.

3. „Hallo Schweiz“ – Reportagen, Samrat Choudhury, 1978 Wörter, 50 Cent
Ein indischer Journalist besucht die Schweiz und verfasst daraufhin einen rührend-komischen Reportagen-Text für seine Leser zu Hause.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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