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„Deutscher Superbowl der Sonderwerbeformen“: Diese Marken ziehen ins RTL-Dschungelcamp

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mit den Moderatoren Daniel Hartwich (l.) und Sonja Zietlow
"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" mit den Moderatoren Daniel Hartwich (l.) und Sonja Zietlow

Über den einen oder anderen Promi-Kandidaten von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" wird noch spekuliert – dafür steht nun fest, welche Werbepartner ab dem 13. Januar ins RTL-Dschungelcamp ziehen werden: Marken wie Pick Up, McDonald’s und Rewe wollen im Rahmen des Busch-Wahnsinns werben. Und greifen rund um Ekel-Prüfungen und Gruppendynamik tief in die Marketing-Trickkiste.

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Es wird wieder wild im RTL-Dschungelcamp – und das liegt nicht in erster Linie an den Promi-Kandidaten, die in der 11. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (ab 13.1.) dabei sein sollen. „Das Dschungelcamp ist der deutsche Super Bowl der Sonderwerbeformen“, sagt Lars-Eric Mann, Verkaufsdirektor Solutions bei IP Deutschland. Und das soll man auch in diesem Jahr sehen können. Der Andrang von Werbekunden sei größer als in der vergangenen Staffel sein und man sei sich sicher, „dass wir den Vorjahreswert nochmal toppen werden“, so Geschäftsführer Matthias Dang. Die Liste der Werbepartner enthält alte Bekannte und Newcomer.

So wird Bahlsen bereits zum sechsten mal in Folge im Rahmen des Busch-Wahnsinns werben. Und das, wie gehabt, recht präsent und demonstrativ – letztes Jahr wurde eine Produktplatzierung für den Schokoriegel Pick Up sogar zum Fall für das Verwaltungsgericht. Gemeinsam habe man mit dem RTL-Vermarkter IP Deutschland und der Agentur Elbdudler eine kanalübergreifende Multiscreen-Kampagne entwickelt. Für den 11. Januar steht in allen App-Stores ein Virtual-Reality-Game in den Startlöchern, in dem die User im Dschungelcamp-Szenario die Keks-Riegel sammeln müssen – das Pendant zu den Sternen der Dschungelprüfungen. Darüber hinaus werden auf Facebook und Instagram die Geschehnisse im Busch zusammengefasst. Die Postings sollen auch auf rund 1.200 Out-of-Home-Screens in 110 Städten laufen. Das „Herzstück der Kampagne“ sei aber die TV-Werbung: Tagesaktuelle Framesplits – ein animierter Rahmen, der sich um das Programm legt – sollen erstmals situativ und vertont Bezug auf die absolvierte Dschungelprüfungen nehmen.

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Bereits zum dritten Mal dabei ist Fastfood-Riese McDonald’s, der mit dem „Animated Action Move“ ebenfalls eine neue Werbeform ausprobiert: In neun verschiedenen Avatar-Animationen tritt die Produktpalette der Fast-Food-Kette gegeneinander an – eine Anlehnung an die redaktionelle Animation vor dem Werbeblock von „IBES“, in dem die Avatare der Dschungelbewohner im Wettkampf gezeigt werden.

Doch auch mit den Autoherstellern Opel und Seat kann der RTL-Vermarkter namhafte Werbepartner verkünden – letzterer setzt auch auf individuelle Spots, die das Dschungel-Thema aufgreifen sollen. Erstmalig dabei sind Tri Top, die nach 40 Jahren wieder mit TV-Werbung auffahren, die Handelskette Rewe mit einer großen Gewinnspiel-Aktion und Weight Watchers. Die Genossenschaftsbank Rabodirect hat zum vierten Mal einen Platz im Dschungel gebucht mit Motiven, die auf das Camp anspielen – die Make-Up-Kette Manhattan ist zum zweiten Mal dabei.

„Zusammen mit unseren teilweise langjährigen Kunden toben wir uns hier jedes Jahr erneut kreativ aus und so entstehen immer wieder aufsehenerregende, mutige Sonderinszenierungen“, so Lars-Eric Mann von IP Deutschland. Das hat allerdings seinen Preis: Mit mindestens 78.300 Euro für den 30-Sekünder ist ein klassischer Werbespot so teuer wie noch nie bei „IBES“, schreibt das Branchenmagazin W&V. Das Maximum von Vorjahr (131.400 Euro) für einen Spot werde dieses Jahr wohl nicht erreicht, doch sollen bis zu 126.600 Euro (brutto) fällig werden.

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