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Freie Bahn für’s WLAN: Kostenloses WLAN im ICE nun auch in der zweiten Klasse

Seit dem 1. Januar surfen auch ICE-Reisende der zweiten Klasse mit kostenlosem WLAN
Seit dem 1. Januar surfen auch ICE-Reisende der zweiten Klasse mit kostenlosem WLAN

ICE-Fahrgäste können seit dem 1. Januar nun auch in der zweiten Klasse über WLAN im Internet surfen. Doch: Die Surfgeschwindigkeit wird nach einem verbrauchten Datenvolumen von 200 Megabyte gedrosselt – und eine 100-prozentige Abdeckung kann die Deutsche Bahn nicht garantieren, weil die Funknetze noch Löcher haben.

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Die Deutsche Bahn bietet mit Jahresbeginn allen ICE-Fahrgästen auch in der zweiten Klasse kostenlos einen Internetzugang an. Der Datenaustausch über ein lokales Funknetz (WLAN) im Wagen soll deutlich stabiler und leistungsfähiger sein als bisher, kündigte das Unternehmen an.

Die Umrüstung der Wagen und die Vorbereitung seien planmäßig bis Jahresende abgeschlossen worden, alle Züge hätten neue Server erhalten, sagte eine Bahnsprecherin am Sonntag. In die gesamte Flotte seien insgesamt 2600 Access-Points – vergleichbar mit dem heimischen Router – eingebaut und über 100 Kilometer Kabel verlegt worden.

Die Fahrgäste der zweiten Wagenklasse erhalten ein Datenvolumen von 200 Megabyte (MB) pro Tag. Bis zu diesem Limit soll das Übertragungstempo bei knapp einem Megabit pro Sekunde liegen. Danach wird die Datenrate gedrosselt. Für Kunden der ersten Klasse ist das Datenvolumen nicht begrenzt.

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Die Bahn hat die Funknetze in den Wagen ihrer rund 250 ICE-Züge mit einer modernen Technik ausgestattet. Dabei werden alle Mobilfunknetze an einer Bahnstrecke genutzt. Das Steuerungssystem greift auf die jeweils schnellsten Netze (LTE, UMTS) zu und kann die Kapazitäten mehrerer Netzbetreiber bündeln. Bislang wurde nur das Telekom-Netz angezapft.

Auf 15 Prozent der ICE-Strecken gibt es aber nach Angaben der Bahn noch Lücken in der Netzabdeckung der drei Mobilfunkanbieter. In der Praxis wird sich zeigen, wie oft die Internetverbindung noch abreißt, vor allem wenn die Züge voll sind und sich bis zu 800 Passagiere das bereitstehende Datenvolumen teilen müssen.

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