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Fehlstart in 2017: Apple reduziert erneut die iPhone 7-Produktion

Objekt der Begierde – und der Kritik: Apples neues iPhone 7 (© Apple)
Objekt der Begierde – und der Kritik: Apples neues iPhone 7 (© Apple)

Das neue Jahr beginnt für Apple offenbar wie 2016 endete: im Schrumpfmodus. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Times berichtet, reduziert der iKonzern im ersten Quartal seine iPhone 7-Bestellungen bei Zulieferern im Jahresvergleich nochmals um 10 Prozent. Die Verkäufe hätten sich zuletzt noch enttäuschender entwickelt als erwartet, berichtet die Nikkei Times. Vor allem das 4,7 Zoll große iPhone 7 bleibe hinter den Erwartungen zurück. Von Samsungs Note 7-Debakel konnte Apple zudem, anders als erwartet, offenbar kaum profitieren.

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Der große Jahrestag steht Ende der Woche unmittelbar bevor: Tatsächlich bereits ein Jahrzehnt ist es inzwischen her, dass Steve Jobs das Original-iPhone enthüllte. Im vergangenem Jahr jedoch ging die große Erfolgsserie des erfolgreichsten Produkts in der Geschichte der Verbraucherelektronik krachend zu Ende: Gleich 17 Millionen weniger Geräte verkaufte Apple im Fiskaljahr 2016.

Es sieht danach aus, als sollte der Abwärtstrend auch 2017 anhalten: Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Times berichtet, reduziert der iKonzern seine iPhone 7-Bestellungen bei Zulieferern im laufenden ersten Kalenderquartal wegen nachlassender Nachfrage im Jahresvergleich nochmals um 10 Prozent. Zuvor hatte Apple nach Angaben von Nikkei beim Launch des iPhone 7 im vergangenen September bereits um 20 Prozent geringere Bestellungen in Auftrag gegeben.

Abwärtstrend hält auch mit dem iPhone 7 an

Was nicht dramatisch klingt, kommt doch einer weiteren Enttäuschung gleich: 2016 waren Apples iPhone-Verkäufe im ersten Kalenderquartal nämlich bereits krachend um 16 Prozent eingebrochen. 2017, so die Hoffnung von Apple-Fans und Anlegern, sollte nun endlich das Comeback erfolgen – doch immer mehr Anzeichen deuteten zuletzt in Richtung weiter nachgebender Absätze.

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Staranalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities hatte bereits im November vor allem in China eine enttäuschende Nachfrage nach dem iPhone 7 ausgemacht und im ersten Halbjahr 2017 entsprechend nachgebende Verkäufe prognostiziert. Im Dezember hatte auch die taiwanische DigiTimes unter Verweis auf Zuliefererkreise fallende iPhone 7-Absätze prognostiziert.

iPhone 7 kann nicht von Note 7-GAU profitieren

Wie die Nikkei Times berichtet, bleibe vor allem das 4,7 Zoll große iPhone 7 unter den Erwartungen, während sich das 5,5 Zoll große iPhone 7 Plus mit Dual-Kamera zwar anhaltender Beliebtheit erfreue, aber weiterhin wegen eingeschränkt zur Verfügung stehenden Kamera-Linsen nicht im gewünschten Umfang produziert werden könne.

Nach Einschätzung von Stephen Baker, Analyst beim Marktforscher NPD, konnte Apple zudem kaum Kapital aus Samsungs Note 7-Debakel schlagen. „Wer ein Note 7 erwerben wollte, hat stattdessen zu einem anderen Galaxy-Smartphone gegriffen, nicht zu einem iPhone“, berichtete Baker gegenüber dem Wall Street Journal. Ursprünglich hatten Analysten das Wechselpotenzial auf 15 Millionen zusätzlich verkaufte iPhones beziffert.

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Alle Kommentare

  1. Der Artikel ist nicht

    „Von Nils Jacobsen“
    sondern „von Anderen“

    Cut & Paste, Vermutungen statt Fakten.

  2. Und jetzt sollen wir uns Sorgen machen um Apple wegen dieser Gewinneinbrüche, oder was? Die generieren Milliardengewinne. Der Artikel nimmt doch eine etwas befremdliche Perspektive ein. Man sollte sich um die Arbeiter besorgt zeigen, die für Foxconn im Auftrage Apple arbeiten. Oder ist der Artikel für Aktienbesitzer verfasst?

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