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So tödlich ist der „Tatort“ im Ersten: Insgesamt 2.280 Leichen, 1.824 durch Mord und viele durch Til Schweiger

Mit 51 Leichen sichert sich der „Tatort: Im Schmerz geboren“ (2014) mit Ulrich Tukur (Foto) den ersten Platz als tödlichster „Tatort“.
Mit 51 Leichen sichert sich der "Tatort: Im Schmerz geboren" (2014) mit Ulrich Tukur (Foto) den ersten Platz als tödlichster "Tatort".

Ein opulenter Obduktionsbericht: In 1.000 "Tatort"-Folgen sind insgesamt 2.280 Leichen zu beklagen – im Schnitt also 2,3 Leichen pro Folge. Das hat Tatort-Fundus ermittelt. Und mehr: Die Fan-Seite hat außerdem die häufigsten Todesarten, die tödlichsten "Tatort"-Folgen und -Ermittler überführt.

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Laut dem opulenten Obduktionsbericht von Tatort-Fundus sind nach dem „Tatort“-Jubiläumsjahr, also in 1.000 Folgen, insgesamt 2.280 Leichen zu beklagen. Von den leichenreichsten „Tatort“-Folgen haben es zwei Krimi-Ausgaben aus diesem Jahr in die Top-5 geschafft – der Spitzenreiter unter den tödlichsten „Tatort“-Episoden liegt allerdings zwei Jahre zurück.

1. Im Schmerz geboren (2014, Murot/Wiesbaden): 51 Leichen
2. Im gelobten Land (2016, Lannert & Bootz/Stuttgart): 26 Leichen
3. Der hundertste Affe (2016, Lürsen & Stedefreund/Bremen): 21 Leichen
4. Kopfgeld (2014, Tschiller): 19 Leichen
5. Kein Entkommen (2012, Eisner & Fellner): 15 Leichen

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Dabei haben die Statistik-Gurus Achim Neubauer und Francois Werner auch den Leichen-Anteil pro Folge gemessen. Demnach verbuchen 47 „Tatort“-Folgen fünf oder mehr als fünf Leichen – eine Leiche pro „Tatort“ gab es in 332 Folgen, zwei Leichen in 346 Folgen, drei Leichen in 185 Folgen und vier Leichen in nur 69 Folgen.

Bei diesen Zahlen kaum zu glauben, aber wahr: Es hat auch „Tatort“-Ausgaben ohne Leichen gegeben. Laut der Analyse gab es in 21 Ausgaben gar keine Leiche – dabei handele es sich aber überwiegend ältere „Tatort“-Folgen aus den 70er-Jahren, „in denen Mord nicht immer Gegenstand der Ermittlungen war, sondern auch mal ’nur‘ eine Entführung, ein Schmuggel oder auch Spionage“. Seit 1987 seien nur drei „Tatort“-Ausgaben ohne Leiche ausgekommen: „Heimspiel“ (2004), „Leben gegen Leben“ (2011) und „Machtlos“ (2013).

Die 2.280 Leichen, die der „Tatort“ nach 1.000 Folgen zählt, sind allerdings nicht alle durch Mord (1824 Leichen) entstanden. 129 Opfer seien durch einen Unfall gestorben, 203 Menschen haben sich das Leben genommen, 36 sind einem natürlichen Tod gestorben. Ingsesamt wurden 81 Tote unmittelbar durch „Tatort“-Ermittler selbst erzeugt worden.

Mit elf Leichen auf dem Konto sei damit der Hamburger Kommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) der tödlichste „Tatort“-Ermittler. Dicht gefolgt von seinem Kölner Kollegen Max Ballauf (Klaus Behrendt) mit sieben Leichen und Horst Schimanski (Götz George) aus Duisburg, der insgesamt fünf Menschen auf dem Gewissen hat. Insgesamt haben das Ermittler-Duo Ballauf & Schenk (Köln) und Batic & Leitmayr (München) die meisten Leichen zu verbuchen: Beide Teams kommen auf insgesamt 148 Leichen während ihrer Dienstlaufbahn.

Sogar die häufigsten Todesarten haben die Experten von Tatort-Fundus in einem Ranking festgehalten: Demnach wurden die meisten Opfer erschossen (856 Fälle), im Vergleich nur wenige erschlagen (254 Fälle) oder vergiftet (175 Fälle). In 170 Fällen ist jemand gestürzt, in 157 Fällen erstochen worden.

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Alle Kommentare

  1. Wieviele Leichen sind eigentlich im Rahmen des Grundversorgungsauftrags der öffentlich-rechtlichen Medien nötig ? 😉

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